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Episode 48 | MADSEN – Warum Hoffnung heute Punk ist
29.05.2026
3 Stunden 2 Minuten
Diese Episode ist wie eine lange Nacht zwischen Proberaum, Festivalbier, Philosophie-Seminar und WG-Küche. Nur mit besseren Gästen. In dieser Episode sprechen wir mit Sebastian und Sascha von Madsen über eine Bandgeschichte, die irgendwo zwischen Anti-Atomkraft-Protesten, Dorfjugend, Punkrock und Familienwohnzimmer entstanden ist. Schnell wird klar: Madsen sind keine Band, die jemals aus einem Businessplan heraus entstanden ist. Eher aus Langeweile, Musikliebe, politischen Eindrücken und der sehr frühen Erkenntnis, dass man mit Gitarren deutlich mehr anfangen kann als mit Fußballtraining. DAS BESTE: Wir spielen einen noch unveröffentlichten MADSEN-Song vom neuen Album "Smile", das am 5. Juni 2026 erscheint!


Es geht um das Aufwachsen im Wendland, um Gorleben-Demos, erste Punkbands mit zwölf Jahren und die Frage, wie groß die Sehnsucht nach „raus hier“ eigentlich sein muss, wenn man in einer der dünnst besiedelten Regionen Deutschlands aufwächst. Gleichzeitig wird deutlich, dass genau diese Provinz voller DIY-Kultur, Protestbewegungen und Freiräume Madsen bis heute geprägt hat.


Außerdem verlieren wir uns erstaunlich schnell in einer Diskussion über Charlie Chaplins Der große Diktator und die Frage, ob Musik eigentlich satirisch mit Faschismus umgehen darf oder ob das zwangsläufig schiefgehen muss. Dabei landen wir plötzlich bei Heaven Shall Burn, Adam Angst, KI-generierten Rechtsrock-Videos und der absurden Realität, dass rechte Menschen regelmäßig Songs von Bands vereinnahmen, die sie ganz offensichtlich ablehnen würden, wenn sie auch nur einen einzigen Text richtig zuhören würden.


Nebenbei wird geklärt, warum Herbert Grönemeyer offenbar stabiler ist als große Teile des deutschsprachigen Musikgeschäfts und weshalb Madsen es sogar ganz spannend finden, wenn sich ausgerechnet auf ihren Konzerten versehentlich AfD-Wähler inmitten eines offenen und solidarischen Publikums wiederfinden.


Dann wird es kurz romantisch, als eine Hörerin erzählt, dass sie mit einem Madsen-Song ihre Hochzeit einleitet und die Band spontan zur Feier einlädt. Daraus entwickelt sich ein Gespräch über eskalierende Heiratsanträge auf der Bühne, unangenehme Publikumsmomente und die theoretische Idee, einfach ein ganzes Jahr lang nur noch Hochzeiten und Geburtstage zu spielen. Progressive Gothic-Rockbands inklusive.


Dazwischen sprechen wir über Weihnachtsplatten, gigantische Schellenkränze, Pink Floyd in der Kindheit, Kassettenaufnahmen aus dem Radio und darüber, wie emotional wichtig ein gutes Schlagzeugbecken für Jugendliche sein kann. Irgendwann merkt man: Diese Folge handelt eigentlich die ganze Zeit davon, wie Musik Menschen formt und begleitet.


Und natürlich geht es auch um das neue Album SMILE. Über Hoffnung in kaputten Zeiten. Über Zusammenhalt statt Zynismus. Über Müdigkeit, Menschlichkeit und die vielleicht radikalste Idee von allen: Dass man sich seine Empathie nicht kaputtmachen lässt. Nach 2:20 Stunden MADSEN–Interview eskaliert die Sache in Teil 2 dann komplett: Lars und Markus machen „Hausaufgaben“. Das klingt harmlos, endet aber in einer leidenschaftlichen Nerd-Analyse zwischen Indie-Feuilleton, Jazz-Trauma, Mikrotonalität, Spotify-Kapitalismus, Noise-Rock, Kunstverständnis und der Frage, ob Markus vielleicht einfach ein heimlicher Jazz-Ultra ist. (Spoiler: Die Beweislage ist dünn, aber besorgniserregend.) ..... RUBRIK: Die Hausaufgabe Lars und Markus schlagen sich gegenseitig ein Album vor, das dann subjektiv auseinandergenommen wird. Wir vergeben Punkte zwischen 1 (mies) und 10 (genial). Es gibt immer jede Menge Gesprächsstoff!


Ihr könnt jederzeit mitvoten. Jedes besprochene Album führen wir hier https://www.tunefish-podcast.de/hausaufgabe/ mit Wertung auf. Ihr könnt Eure Punktzahl als Mail an tunefish@derherrgott.de, über das Formular auf der Seite oder via Social Media schicken.


>>> EUER SENF DAZU: Unser Podcast lebt immer auch von Eurem Input, daher scheut Euch bitte nicht zu kommentieren, zu kritisieren oder gerne auch zu loben. Sei es als Text oder Sprachnachricht. Wir senden unglaublich gerne Eure Meinungen. 


Alle Kontaktmöglichkeiten, Shownotes und Infos zu unseren Gästen (und natürlich auch alle Episoden selbst) findet Ihr auf unserer Website: https://www.tunefish-podcast.de/


>>> EUER SUPPORT: Da wir den Podcast dauerhaft werbefrei halten wollen, Euch aber gleichzeitig mehr Musik im Podcast bieten wollen, haben wir uns auf Anregung einer Hörerin überlegt, wie Ihr – die Hörenden – uns hier vielleicht etwas unterstützen könntet. Wählt selbst: • Patreon • PayPal • Bitcoin Alle Support-Infos: https://www.tunefish-podcast.de/support/

Unsere begleitende Spotify Playlist zur Episode 48: >> https://open.spotify.com/playlist/4PCdQ8gAJaeViUEqHti71c?si=a09a72e9d641402e


Hier könnt Ihr die von uns in dieser Episode erwähnten Künstler, Songs oder Alben nachhören, die wir in den einzelnen Episoden besprechen: Wenn Euch gefällt, was wir tun ... ... helft Ihr uns unglaublich damit, wenn Ihr uns eine positive Bewertung gebt, wo auch immer Ihr uns hört. 5 Sterne, Abos und Likes bei den einzelnen Folgen sind unser schönster Applaus. 


Stay tunefished, 


Lars & Markus


..... RSS-Feed zum Podcast: https://letscast.fm/podcasts/tunefish-862dcd8d/feed ..... Schreibt uns eine Mail oder kommentiert auf unserer nagelneuen Website: https://www.tunefish-podcast.de/ TuneFish auf Instagram Bluesky Facebook Mastodon
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Episode 47 | SHORELINE – Emotionale Heldenreise zum Selbst
15.05.2026
2 Stunden 20 Minuten
„Ist das der Tiefpunkt — oder schon der Moment danach?“


In der neuen Folge vom TuneFish Musiknerd Podcast sprechen wir mit Hansol von der Emopunk- und Harcore-Band Shoreline über das neue Album Is This the Low Point or the Moment After? — und landen dabei ziemlich schnell mitten in einer großen Unterhaltung über Erwachsenwerden, Selbstzweifel, Identität, das Älterwerden in Szenen, die früher nur aus jungen Leuten bestanden, und die Erkenntnis, dass Coming-of-Age vermutlich niemals endet. 


Wir reden darüber, wie es ist, jahrelang „die Supportband“ gewesen zu sein, warum Hardcore- und Punkpublikum manchmal die offensten Menschen überhaupt sind — und manchmal einfach nur endlich den Headliner sehen wollen. Es geht um Touren mit Boysetsfire, Iron Roses, Lagwagon, Silverstein und Boston Manor, um Generationenwechsel innerhalb der Szene und um die Frage, warum junge Emo-/Hardcore-Bands heute oft ganz anders funktionieren als die „Legacy Bands“ der 90er und frühen 2000er. 


Natürlich sprechen wir auch intensiv über die neue Shoreline-Platte selbst: über emotionale Erschöpfung, über das Gefühl, ständig zwischen Zusammenbruch und Neuanfang zu hängen, über die Einflüsse von Touché Amoré, über kurze Songs, die trotzdem komplett wirken sollen, und darüber, warum manche Melodien nur ein einziges Mal auftauchen dürfen, obwohl andere Bands daraus fünf Refrains gebaut hätten. 


Außerdem erzählt Hansol von den absurden Realitäten moderner Tourkultur: von Shows vor Menschen, die eigentlich nur Bier trinken und alte Fat-Wreck-Bands hören wollen, von jüngeren Publikumsgruppen, die plötzlich jedes Wort fühlen, und von der seltsamen Erkenntnis, irgendwann selbst nicht mehr „die jungen Kids“ innerhalb der Szene zu sein. Dazu gibt’s Geschichten über Knocked Loose als Metallica-Support, über DIY-Strukturen, über Szene-Bubbles und über die Frage, ob man sich jemals wirklich „fertig verstanden“ hat. 


Und weil das natürlich noch nicht reicht, driften wir zwischendurch wie immer völlig ab: Lars philosophiert über Supportbands auf Stadtfesten, Markus erklärt, warum Coming-of-Age mit 50 immer noch nicht abgeschlossen ist, wir verlieren uns in Musikhochschulen, Podcasts, Anwälten, Bots, Musikrechten und der Erkenntnis, dass Streamingplattformen Musik inzwischen offenbar nur noch als „Objekte“ betrachten. 


Im StammFish-Teil danach geht es außerdem noch weiter mit: Community-Feedback von Marion, philosophischen Diskussionen über Notizblöcke für Podcasts, absurden Geschäftsideen rund um TuneFish-Merch, Konzertplänen, Musikindustrie-Wahnsinn und natürlich unseren neuen „Hausaufgaben“ — inklusive ausführlicher Nerd-Diskussionen über Songlängen, Albumdramaturgie und die ewige Frage, wann ein Song eigentlich wirklich zu Ende erzählt ist. 


Kurz gesagt: Eine Folge über Musik, über Szenen, über das Älterwerden, über emotionale Zustände zwischen Hoffnung und Erschöpfung. Und vielleicht auch ein bisschen darüber, wie man versucht weiterzumachen, obwohl niemand wirklich weiß, wie Leben eigentlich funktioniert.


..... RUBRIK: Die Hausaufgabe Lars und Markus schlagen sich gegenseitig ein Album vor, das dann subjektiv auseinandergenommen wird. Wir vergeben Punkte zwischen 1 (mies) und 10 (genial). Es gibt immer jede Menge Gesprächsstoff!


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Episode 46 | StammFish 6 – abgemahnt & angefixt
01.05.2026
2 Stunden 46 Minuten
Abgemahnt & angefixt! Vier Menschen, unendlich viele Abschweifungen – willkommen beim StammFish #6. Diesmal retten wir erst mal die Musikgeschichte vor dem Weltuntergang („Dur oder Moll?“), diskutieren über gigantische Konzertmenschen mit Hut, Spotify-GEMA-Endgegner, Kirchen ohne Toiletten und die Frage, ob man für zu laute Black-Metal-Konzerte eigentlich Beichtstühle als Gehörschutz nutzen sollte.


Außerdem mit dabei: • Fjord im FZW • Harakiri For The Sky in sakraler Lautstärke • Godspeed You! Black Emperor zwischen Kunstinstallation und Klangtherapie • Tom Smith in der Kulturkirche – inklusive feuchter Augen • 80er-Partys, die endlich mal NICHT dieselben fünf Songs spielen • die latent panische Angst vor Musik-Abmahnungen • natürlich der Hype um Angine de Poitrine - ist das Freejazz oder geil?   …und natürlich jede Menge Musik-Nerderei, Halbwissen, Haltung und herzlicher Unsinn.


Kurz gesagt: Wenn ihr wissen wollt, wie sich ein Abend anfühlt, an dem 4 Freunde völlig ungefiltert über Musik reden, lachen, streiten und – natürlich – weit, weit abschweifen – dann ist das eure Folge.


  ..... RUBRIK: Die Hausaufgabe Lars und Markus schlagen sich gegenseitig ein Album vor, das dann subjektiv auseinandergenommen wird. Wir vergeben Punkte zwischen 1 (mies) und 10 (genial). Es gibt immer jede Menge Gesprächsstoff!


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Unsere begleitende Spotify Playlist zur Episode 39: >> https://open.spotify.com/playlist/7daqYM9bpkxidTiVuBft0v?si=800ebfe409f5465a Hier könnt Ihr die von uns in dieser Episode erwähnten Künstler, Songs oder Alben nachhören, die wir in den einzelnen Episoden besprechen: Wenn Euch gefällt, was wir tun ... ... helft Ihr uns unglaublich damit, wenn Ihr uns eine positive Bewertung gebt, wo auch immer Ihr uns hört. 5 Sterne, Abos und Likes bei den einzelnen Folgen sind unser schönster Applaus. 


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Episode 45 | H-BLOCKX – Deeptalkin_The_Blank
17.04.2026
2 Stunden 50 Minuten
Drei Stunden H-Blockx: Vergangenheit, Gegenwart und ziemlich viel Studio-Nerdtum


Drei Stunden Gespräch – und keine Sekunde zu lang: In dieser Episode nehmen wir uns gemeinsam mit Henning Wehland und Stefan "Steddy" Wilmking von den H-Blockx Zeit für alles, wirklich alles, was eine Band nach über 30 Jahren eigentlich ausmacht. Natürlich geht es intensiv um das neue Album Fillin The Blank – wie es entstanden ist, warum es sich bewusst anders anfühlt und wieso gerade Reduktion, Spontaneität und eine klare Vision diesmal der Schlüssel waren.


Wir sprechen über die Frage, die über allem schwebt: Wie geht man mit so viel Vergangenheit um, wenn man eigentlich nach vorne will? Und warum ist „im Moment sein“ vielleicht die ehrlichste Antwort darauf? Nebenbei wird klar, dass Nostalgie zwar immer mit am Tisch sitzt – aber die eigentliche Energie aus dem Hier und Jetzt kommt.


Dazu gibt’s jede Menge Geschichten aus dem Maschinenraum: von den ersten Aufnahmen mit minimalem Budget und Bandmaschine bis hin zur aktuellen Produktion, die bewusst auf Limitierung setzt statt auf endlose Möglichkeiten. Warum manchmal weniger Mikrofone zu besseren Ergebnissen führen, weshalb ein Loop mehr Charakter haben kann als ein perfektes Drum-Setup – und wie viel Vertrauen es braucht, um sich im Studio wirklich auf eine gemeinsame Vision einzulassen.


Und weil es eben nicht nur ein Interview, sondern ein echtes Gespräch ist, driften wir auch mal ab: in die 90er, zur WM 1990, zu Refused, zu Gitarren-Amps, Attitude-Fragen und der Erkenntnis, dass Technik zwar viel kann – aber am Ende doch die Haltung entscheidet.


Kurz gesagt: Eine sehr lange, sehr ehrliche und stellenweise sehr lustige Reise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einer Band, die gerade wieder richtig Bock hat. ..... RUBRIK: Die Hausaufgabe Lars und Markus schlagen sich gegenseitig ein Album vor, das dann subjektiv auseinandergenommen wird. Wir vergeben Punkte zwischen 1 (mies) und 10 (genial). Es gibt immer jede Menge Gesprächsstoff!


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Alle Kontaktmöglichkeiten, Shownotes und Infos zu unseren Gästen (und natürlich auch alle Episoden selbst) findet Ihr auf unserer Website: https://www.tunefish-podcast.de/


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Unsere begleitende Spotify Playlist zur Episode 45:https://open.spotify.com/playlist/2HXg1JT0b6b7hIRAsE1tvX?si=a46e88fb9d0b46e9 Hier könnt Ihr die von uns in dieser Episode erwähnten Künstler, Songs oder Alben nachhören, die wir in den einzelnen Episoden besprechen: Wenn Euch gefällt, was wir tun ... ... helft Ihr uns unglaublich damit, wenn Ihr uns eine positive Bewertung gebt, wo auch immer Ihr uns hört. 5 Sterne, Abos und Likes bei den einzelnen Folgen sind unser schönster Applaus. 


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Episode 44 | Suli Puschban – zwischen Liedermachen und Aktivismus
03.04.2026
2 Stunden 27 Minuten
Zwischen Kindheitserinnerungen, Chaos-Aufnahmen und großer Musikliebe Diese Folge hatte es in sich – und das nicht nur inhaltlich. Nachdem ganze drei Stunden Aufnahme-Material im digitalen Nirwana verschwunden sind, ist sie jetzt endlich da: unsere Episode mit Suli. Und ja – aller guten Dinge sind drei. Oder in diesem Fall: fünf Stunden Gespräch, bis es endlich geklappt hat. Zum Einstieg geht es um eine persönliche Frage: die früheste Erinnerung an Musik.Suli erzählt von ihrem Vater, der Klavier spielte, während sie als Kind im Bett lag – ein Gefühl von Geborgenheit, das bis heute nachwirkt. Markus erinnert sich an einen Urlaubsmoment mit einem Geigenspieler, der ihn so sehr genervt hat, dass er zur Tat schritt – vielleicht die Geburtsstunde seiner Liebe zum Schlagzeug. Und Lars sieht sich als Kind vor einer Hotelband stehen, fasziniert und kaum wegzubekommen.


Im weiteren Verlauf sprechen wir über Kindermusik – und warum sie oft unterschätzt wird. Anhand eines Klassikers wird deutlich, dass sie nicht nur unterhalten, sondern auch gesellschaftliche Themen transportieren kann. Suli gibt Einblicke in die Szene und macht klar: Gute Kindermusik ist eigenständig, durchdacht und darf auch einfach nur zum Zuhören einladen, ohne dass ständig Mitmach-Action nötig ist.


Auch ein kurzer Ausflug in Songwriting und Struktur darf nicht fehlen. Am Beispiel eines erzählenden Liedes wird deutlich, wie Musik ohne klassischen Refrain funktioniert und stattdessen durch Storytelling getragen wird.


In den Hausaufgaben treffen schließlich zwei musikalische Welten aufeinander: ein intensives, emotionales Post-Hardcore-Album mit starken Kontrasten und eine ruhige, atmosphärische Indie-Folk-Produktion aus der Schweiz. Die Eindrücke reichen von Begeisterung bis vorsichtiger Neugier.


Nach diesem Einstieg geht es dann richtig los: Wir tauchen tiefer in Sulis Werdegang ein und sprechen darüber, wie man zur Kinderliedermacherin wird, was sie antreibt und wie sich ihre musikalische Arbeit entwickelt hat. Suli Puschban ist eine Musikerin, bei der man ziemlich schnell merkt: Musik war nie nur ein Hobby, sondern von Anfang an Teil ihres Lebens. Schon als Kind war sie ständig von Klängen umgeben – ihr Vater spielte Klavier, während sie im Bett lag und zuhörte. Diese Momente waren für sie mehr als nur Hintergrundgeräusche, sondern ein Gefühl von Geborgenheit, das sich tief eingeprägt hat. Gleichzeitig wurde viel gesungen: im kirchlichen Umfeld, in Singkreisen, mit klassischen Liederbüchern. Musik war einfach immer da – ganz selbstverständlich.


Trotzdem kam ihre eigene musikalische Richtung nicht aus einer konkreten Kindheitsheldin oder einem klaren Vorbild. Vielmehr entwickelte sich ihr Weg erst später, als sie begann, selbst Songs zu schreiben und andere Musikerinnen und Musiker kennenzulernen, die ähnlich dachten und arbeiteten. Gerade dieser Austausch hat sie geprägt und bestärkt, ihren eigenen Stil zu finden.


Heute liegt ihr Schwerpunkt klar auf Kindermusik – wobei das Wort fast zu klein klingt für das, was sie macht. Ihre Lieder richten sich zwar überwiegend an Kinder, nehmen diese aber ernst, sowohl inhaltlich als auch musikalisch. Statt einfacher Mitmach-Nummern setzt sie auf Themen aus der Lebenswelt von Kindern, kombiniert mit vielfältigen musikalischen Einflüssen, die auch Erwachsene ansprechen können. Ein Ansatz, der zeigt: Kindermusik muss weder banal noch vorhersehbar sein.


Im Laufe ihrer Karriere hat sie sich in einer Szene etabliert, die genau diesen Anspruch verfolgt – moderne, anspruchsvolle Musik für ein junges Publikum. Dabei geht es nicht nur um Unterhaltung, sondern auch um Haltung, Kreativität und künstlerische Freiheit. Gleichzeitig ist sie gut vernetzt, arbeitet mit anderen Künstler:innen zusammen und bringt sich in Projekte und Veranstaltungen rund um Kindermusik ein.


Was sie dabei besonders auszeichnet, ist ihre Perspektive: Kinder müssen nicht ständig bespaßt werden. Sie dürfen auch einfach zuhören, sich treiben lassen und Musik auf ihre eigene Weise erleben. Genau darin liegt vielleicht der Kern ihrer Arbeit – Musik zu machen, die nicht nur funktioniert, sondern wirklich etwas auslöst.


... ZusammenfassungIn diesem Podcast-Gespräch tauchen wir tief in die Welt der Kindermusik, persönliche Erinnerungen und die Entwicklung von Musik im Leben der Gäste ein. Erfahren Sie, wie Musik die frühesten Jahre prägt und welche Einflüsse die Künstler auf ihre eigene Arbeit haben. In diesem Gespräch tauchen wir tief in die Welt der Musik, Bandgeschichte, persönliche Hintergründe und aktuelle Konzerterlebnisse ein. Erfahren Sie, wie Musik das Leben prägt und welche Geschichten hinter den Kulissen verborgen sind. In diesem Podcast-Gespräch tauchen wir tief in die Welt der Musik, Kinderlieder und gesellschaftliche Themen ein. Unsere Gäste teilen ihre Erfahrungen, Inspirationen und Meinungen zu Gender, politischer Musik und der Bedeutung von Authentizität in der Musikbranche. In diesem Gespräch erkunden wir die kreative Welt der Musikerinnen, ihre politischen Engagements und die Herausforderungen, denen sie begegnen. Es geht um die Kraft der Kunst, gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken, und um persönliche Erfahrungen mit kontroversen Themen. ..... RUBRIK: Die Hausaufgabe Lars und Markus schlagen sich gegenseitig ein Album vor, das dann subjektiv auseinandergenommen wird. Wir vergeben Punkte zwischen 1 (mies) und 10 (genial). Es gibt immer jede Menge Gesprächsstoff!


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Unsere begleitende Spotify Playlist zur Episode 39: >> erscheint in Kürze Hier könnt Ihr die von uns in dieser Episode erwähnten Künstler, Songs oder Alben nachhören, die wir in den einzelnen Episoden besprechen: Wenn Euch gefällt, was wir tun ... ... helft Ihr uns unglaublich damit, wenn Ihr uns eine positive Bewertung gebt, wo auch immer Ihr uns hört. 5 Sterne, Abos und Likes bei den einzelnen Folgen sind unser schönster Applaus. 


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Über diesen Podcast

TuneFish – Dein Musiknerd Podcast. Lars und Markus, selbst Musiker, tanzen zwar nicht zu Architektur, aber … egal wer das Zitat nun wirklich erfunden hat, Elvis Costello, Frank Zappa oder doch Steve Martin, Tatsache ist: Über Musik reden ist einfach überlebensnotwenig! Dazu laden wir uns auch immer spannende Gäste ein. Hört alle 14 Tage in die neuen Folgen rein – und am Besten: abonniert uns! 
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