Aus «Jasm» wird «Jazz» – warum das Wort bis heute polarisiert

Aus «Jasm» wird «Jazz» – warum das Wort bis heute polarisiert

vor 3 Tagen
Die Fakten sind klar: Jasm war ein Slang-Wort im 19.Jh. und bedeutete «Energie», «Pep». 1915 wurde es – inzwischen verkürzt zu «Jazz» – von weissen Konzertpromotern in Chicago verwendet, um die neuartige Musik aus New Orleans anzupreisen.
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vor 3 Tagen
Die Fakten sind klar: Jasm war ein Slang-Wort im 19.Jh. und
bedeutete «Energie», «Pep». 1915 wurde es – inzwischen verkürzt zu
«Jazz» – von weissen Konzertpromotern in Chicago verwendet, um die
neuartige Musik aus New Orleans anzupreisen. Neben den Fakten
geistern viele Herkunftsgeschichten herum. Die meisten sind falsch:
«Jazz» sei eine Abkürzung für «Jasmine», wird zum Beispiel
behauptet, vom Parfum, das anfangs des 20.Jh von den Prostituierten
in New Orleans getragen worden sei. Auch die Behauptung, «Jazz» sei
von Beginn weg abwertend gemeint gewesen, ist
sprachwissenschaftlich nicht haltbar. Trotzdem fühlen und fühlten
sich viele Musiker:innen unwohl mit dem Begriff. Warum polarisiert
«Jazz» bis heute? Was überhaupt ist alles «Jazz»? Jazzredaktor
Jodok Hess macht sich in der Passage auf die Suche nach Antworten.
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