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Beschreibung
vor 1 Tag
Die Protagonisten des deutschen Kulturbetriebs sehen sich
grundsätzlich als diejenigen, die immer und überall mitzureden
haben, eine unrühmliche und sehr deutsche Tradition. Und weil die
sog. "Kulturschaffenden" (ein Begriff, der aus der
nationalsozialistischen Kulturpolitik stammt) sich stets
moralisch erhaben wähnen, benehmen sie sich auch wie beleidigte
Kinder, wenn sie mit Widersprüchen konfrontiert werden oder ihnen
jemand das Geld wegnehmen will, weil ihre Kultur keinerlei
Abnehmer außerhalb ihrer Blase findet.
Jörg Folta und ich ergründen die Ursprünge dieses Denken, gehen
zurück zur deutschen Romantik, zur Gruppe 47, zur
staatsideologischen Vereinnahmung des Kulturbetriebs im NS und in
der DDR und setzen auf Patreon das Gespräch mit einer kleinen
Bonusrunde über die Absurditäten, denen der Felsenkeller, also
Jörgs Laden, ausgesetzt war, fort. Frohe Ostern an alle
Hörerinnen und Hörer übrigens.
https://www.patreon.com/c/u59264472
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