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08.03.2026
1 Stunde 13 Minuten
Traditionell widme ich mich im März verstärkt feministischen
Themen, also liegt es nahe, Rebecca Schönenbach mal wieder
einzuladen und mich mit ihr über Frauenfeindlichkeit als
Radikalisierungsfaktor bei sog. Incels, bei Rechtsextremisten und
vor allem bei Islamisten zu unterhalten. Dabei treten Frauen in
solchen Strömungen aber nicht nur als Opfer, sondern auch als
besonders grausame Täterinnen auf und im Westen übernehmen
ausgerechnet junge linke Frauen meist rassistische Frauenbilder,
die einem rechten Ethnopluralisten in nichts nachstehen.
Institutionalisierte Frauenfeindlichkeit gibt es im Iran und
Frauenfeindlichkeit tritt meist im Bund mit Antisemitismus auf.
Dennoch bricht genau diese institutionalisierte Misogynie dem
Mullah-Regime grad das Genick und die positiven Wirkungen auf das
weltweite Geschehen nach dem Ende des Regimes sind noch gar nicht
abzusehen. Jedenfalls wird die Lage der Frauen überall dort, wo
iranische Proxies bald nicht mehr das Sagen haben, sich eklatant
verbessern und auch die anderen islamischen Golfstaaten werden
die individuellen Rechte der Bevölkerung und damit auch der
Frauen weiter lockern.
Rebecca im Weltnetz:
https://rebeccaschonenbach.com/
Man kann dieses Medienprodukt auf Patreon unterstützen:
https://www.patreon.com/c/u59264472
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02.03.2026
59 Minuten
Peace Through Strength, die alte außenpolitische Doktrin der
Reagan-Ära, wird dieser Tage durch ausgerechnet den Mann wieder
umgesetzt, der in Westeuropa gemeinhin als "Faschist", gar als
Hitlers Wiedergänger gilt. Dabei ist es ganz einfach: die
Operationen der Trump-Administration gegen Maduro und jetzt das
iranische Terrorregime schaden der Achse des Bösen, also Wladimir
Putins Russland und Xi Jinpings China, immens. Wer diese einfache
Erkenntnis nicht versteht, kann sich ein Palituch umlegen und mit
Verrückten jeder Couleur, egal ob Wagenknecht, Mamdani, Ralle
Stegner oder Tino Chrupalla, gegen die Freiheit opponieren.
Martin Stobbe und ich jedenfalls sind auf der Seite der Iraner
und der Venezolaner, die immer wieder unter Einsatz ihres Lebens
gegen die Terrorregime in ihren Ländern gekämpft haben, und die
Donald Trump (und Bibi Netanyahu) gar nicht genug danken können.
Der Militärschlag gegen die Mullahs, der seit Samstag läuft, ist
überfällig und nährt die Hoffnung auf einen freien Iran und auf
die nächste empfindliche Niederlage der Achse des Bösen und ihrer
willigen Helfershelfer. Denn: "We know only too well that war
comes not when the forces of freedom are strong, but when they
are weak. It is then that tyrants are tempted" (Ronald Reagan,
Juli 1980).
Mehr zu Maduro und Venezuela gibt es hier:
https://www.patreon.com/c/u59264472
Die Zeitschrift Bahamas, für die Martin schreibt:
https://redaktion-bahamas.org/
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27.02.2026
1 Stunde 6 Minuten
"Deutschland ist, so hart es klingt, der Puff Europas", so sagte
es die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner vor einiger Zeit.
Diese Äußerungen - und ihre positive Bezugnahme auf das sog.
nordische Modell - entfachten eine erneute Debatte um den Umgang
mit Prostitution.
Mit der Radikalfeministin Manuela Schon spreche ich über den
Stand der Debatte, darüber, was Prostitution in Zeiten der
Liberalisierung bedeutet, wann Ausbeutung anfängt, wie die
ökonomische Situation vieler Frauen mit der Entscheidung für die
Prostitution zusammenhängt, wir sprechen über die aktuelle
Evaluation im Auftrag der Bundesregierung und über das nordische
Modell, für das Manu sich einsetzt.
Auf Patreon haben wir das Gespräch fortgesetzt:
https://www.patreon.com/c/u59264472
Manu im Weltnetz:
https://manuela-schon.de/
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17.02.2026
1 Stunde 12 Minuten
Die Hamas beging am 7.10.2023 nicht nur unvorstellbare
Gewalttaten an Israelis, sie streamte ihr Tun auch noch live im
Internet und verschickte grausame Bilder von ihren Opfern per
Handy an deren Angehörige. Die Hamas tat dies nicht nur, um
"visuelle Trophäen" zu sammeln und ihren Anhängern zu zeigen,
dass sie die konsequenteste antisemitische Mordbande ist, sondern
auch um ganz bewusst visuelle Assoziationen an die Shoah zu
wecken.
Damit setzt sich der israelische Film- und Medienwissenschaftler
Tobias Ebbrecht-Hartmann in seinem vor kurzem erschienenen Essay
"Gewalt als Bild. Die Bilder vom 7. Oktober im Spiegel der
visuellen Erinnerung an die Shoah" auseinander. Wir sprechen über
die Ästhetik des Grauens der Shoah wie auch vom 7.10., über den
visuellen Umgang der Alliierten mit den NS-Kriegsverbrechen nach
1945 und der Israelis nach 10/7, über Gemeinsamkeiten und
Unterschiede zu früheren Bildern und Videos terroristischer
Gewalt und über die Dialektik der KI im Kontext der Erinnerung an
die Shoah.
Tobias im Weltnetz:
https://de.wikipedia.org/wiki/Tobias_Ebbrecht-Hartmann
https://www.instagram.com/digitalvisualhistory/
Man kann dieses Medienprodukt auf Patreon unterstützen:
https://www.patreon.com/c/u59264472
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13.02.2026
1 Stunde 10 Minuten
Ausnahmsweise gibt es eine Patreon-Folge nun auch öffentlich, auf
Wunsch meines Gastes Kolja Zydatiss, der gern an obskure Orte
reist und dann davon berichtet. Nach Neufundland und Spitzbergen
war im Januar Saudi-Arabien dran, eine der wenigen absoluten
Monarchien in der Welt, streng islamisch-konservativ und ein
Exporteur des globalen Wahabismus. In den letzten Jahren
allerdings verordnete der Kronprinz Mohammed bin Salman eine
Öffnung zum Westen hin, es gibt keine öffentlich auftretenden
Sharia-Polizei mehr, westliche Stars treten dort auf und hinter
den Kulissen wird sogar mit Israel verhandelt. Eine für
islamische Verhältnisse extrem interessante Entwicklung, die
Kolja sich nun aus nächster Nähe anschaute, und zwar in Riad und
vor allem in der Oase al-ʿUla, die zum Touristen-Hotspot
ausgebaut wird. Pragmatisch betrachtet ist Saudi-Arabien bei
aller berechtigten Kritik sicherlich auf einem guten Weg, der
hoffentlich weiter beschritten wird.
Weitere Reiseberichte mit Kolja gibt es hier:
https://www.patreon.com/c/u59264472
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Über diesen Podcast
Punk und Ideologiekritik https://linktr.ee/adistanza
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