Cornelia Drees über Haltung in der TGI: Vertrauen, Beziehung und Tierwohl

Cornelia Drees über Haltung in der TGI: Vertrauen, Beziehung und Tierwohl

vor 2 Tagen
37 Minuten
Podcast
Podcaster

Beschreibung

vor 2 Tagen

21. Folge: In dieser Folge von der tiergestützte
Podcast sprechen wir mit Cornelia Drees, die seit
über 26 Jahren als Fachkraft für tiergestützte Intervention
arbeitet und als Dozentin zahlreiche angehende Fachkräfte geprägt
hat. Auch heute inspiriert sie die tiergestützte Szene mit ihrer
Haltung und Erfahrung.


Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie entsteht Haltung
in der tiergestützten Intervention (TGI)? Und wie
bauen wir Vertrauen auf – in uns selbst, in unsere Tiere und in
die Klient*innen?


Wir sprechen über Beziehung als Grundlage der
TGI, darüber, wie wir Tiere wahrnehmen, ihre Bedürfnisse
erkennen und daraus Sicherheit im Setting entwickeln. Dabei
teilen wir auch Erfahrungen, in denen unsere Tiere uns überrascht
und gezeigt haben, was ihnen wirklich Freude bereitet.


Ein weiterer Fokus liegt auf freien Begegnungen im
tiergestützten Setting: Wie können wir den Druck vom
Tier nehmen und echtes Miteinander ermöglichen? Und wie gestalten
wir insbesondere im mobilen Einsatz Settings, in
denen Empathie, Respekt und soziale
Kompetenzen gefördert werden – bei gleichzeitigem
Fokus auf Tierwohl?


Wir reflektieren außerdem unsere Rolle
als Dolmetscher*innen der Tiere und
sprechen darüber, wie wir Herausforderungen im Setting als
Entwicklungschancen nutzen können.


Das Thema Enrichment ist ebenfalls
Teil des Gesprächs – nicht als Zusatz, sondern im Kontext
eines komplexen, artgerechten
Lebens unserer Tiere.


Ein zentraler Gedanke: Tiere brauchen Fürsorge, aber keine
Vermenschlichung – sondern Anerkennung
als eigenständige Persönlichkeiten auf
Augenhöhe.


Erwähnte Bücher in der Folge:
Was machst du mit einem Problem? von Kobi Yamada
Der kleine Hirtenjunge von Regina Linke
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