#3: Queer genug?  Was digitale Handy-Auswertungen mit (queeren) Schutzsuchenden machen

#3: Queer genug?  Was digitale Handy-Auswertungen mit (queeren) Schutzsuchenden machen

vor 3 Tagen
46 Minuten
Podcast
Podcaster

Beschreibung

vor 3 Tagen

Folge 3: Queer genug? Was digitale Handy-Auswertungen mit
(queeren) Schutzsuchenden machen. Von Melissa Amann


Queere Geflüchtete müssen im deutschen Asylsystem ihre Identität
beweisen, während das Auswerten ihrer Smartphones tief in ihre
Privatsphäre eingreift. In dieser dritten Folge der Podcastreihe
sprechen wir über Versicherheitlichung, digitale Grenzen und
queere Schutzsuchende in einem starren Asylverfahren.


Im Gespräch mit Katharina gibt Melissa Einblicke in ihre
Forschungsarbeit und zeigt, wie das Bundesamt für Migration und
Flüchtlinge (BAMF) seit 2017 Smartphones und andere Datenträger
auswertet und welche Folgen diese Praxis für die Betroffenen hat.
Mit Beiträgen von Anna Biselli (Netzpolitik.org) und Davy Wang
(Gesellschaft für Freiheitsrechte, eingesprochen von Dietmar
Bauer) sowie Alva Träbert (LSVD+ Verband queere Vielfalt) richten
wir den Blick auf die rechtlichen, politischen und emotionalen
Auswirkungen digitaler Kontrolle und fragen: Wie kann Asyl Schutz
bieten, wenn Queerness an Daten und Algorithmen gemessen wird?


Hinweis: In dieser Folge sprechen wir über
digitale Kontrolle, Überwachung und sensible Erfahrungen im
Asylverfahren, die emotional belastend sein können. Nehmt euch
Zeit und Ruhe, wenn ihr diese Folge hört, und unterbrecht
jederzeit, wenn es für euch zu viel wird! Passt auf euch auf!


Ressourcen & weiterführende Links:


Studie „Das Smartphone, bitte! Digitalisierung von
Migrationskontrolle in Deutschland und Europa“ von Anna Biselli
und Lea Beckmann, herausgegeben von der GFF.

Anna Bisellis Artikel bezüglich der Handydatenauswertungen
(Schaut euch aber auf jeden Fall auch ihre älteren Artikel zu dem
Thema an).

Wenn ihr euch für die Praktiken und Zustände in den
Ausländerbehörden interessiert, schaut euch auch die Artikel von
Chris Kover auf Netzpolitik.org und von Davy Wang. bei der GFF
an.

Für mehr Informationen zu queeren Geflüchteten und
Migrant*innen schaut auf jeden Fall auf der Website vom LSVD+
vorbei.



Credits:


Moderation: Katharina Wild


Redaktionelle Mitarbeit: Pauline Evers


Recherche und Skript: Melissa Amann


Aufnahme, Planung und Produktion: Melissa Amann


Titelmusik und Jingle: Victoria Stellpflug


Musik: Kjartan Abel (On hold) (CC 4.0)
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