Podcaster
Episoden
30.03.2026
31 Minuten
Grenzwertig Menschlich, Folge 4: Wessen Leben ist schützenswert? – Die Brutalisierung des europäischen Grenzregimes. Von Karoline Miklós
An den Grenzen Europas geht es immer brutaler zu. Immer wieder hören wir von versunkenen Booten, von Menschen, die auf der Suche nach einem sicheren und menschenwürdigen Leben im Mittelmeer sterben müssen. Gleichzeitig wird auch in Österreich weiterhin über Asylstopp und die Einschränkung von Familiennachzug diskutiert. Die europäische Migrationspolitik verschärft sich seit Jahren. Eine Entwicklung, die viele als „Brutalisierung des Grenzregimes“ beschreiben. In dieser Sonderfolge von Grenzwertig Menschlich richten wir den Blick auf diese zunehmende Brutalisierung. Gemeinsam sprechen wir über Push- und Pull-Backs, die Externalisierung von Grenzen, die Kriminalisierung ziviler Seenotrettung und die Rolle von EU-Akteuren wie Frontex. Wir fragen, wie europäische Migrationspolitik systematisch Menschenrechte untergräbt, warum Solidarität zunehmend unter Druck gerät und was diese Entwicklungen für das Selbstverständnis Europas und unsere Gesellschaft bedeuten.
Hinweis: In dieser Folge sprechen wir über sensible Erfahrungen im Asylverfahren, die emotional belastend sein können. Nehmt euch Zeit und Ruhe, wenn ihr diese Folge hört, und unterbrecht jederzeit, wenn es für euch zu viel wird! Passt auf euch auf!
Ressourcen & weiterführende Links:
Wenn ihr euch für die Arbeit von de:criminalize interessiert oder selbst aktiv werden wollt, findet ihr hier weitere Informationen: https://decriminalize.eu
Credits:
Moderation: Melissa Amann
Skript, Aufnahme und Postproduktion: Karoline Miklós
Einsendungen: Julia Winkler
Jingle 1: Victoria Stellpflug
Jingle 2: NotMeat2020 (Stems 3 (FINAL TRAP)) (CC 0)
An den Grenzen Europas geht es immer brutaler zu. Immer wieder hören wir von versunkenen Booten, von Menschen, die auf der Suche nach einem sicheren und menschenwürdigen Leben im Mittelmeer sterben müssen. Gleichzeitig wird auch in Österreich weiterhin über Asylstopp und die Einschränkung von Familiennachzug diskutiert. Die europäische Migrationspolitik verschärft sich seit Jahren. Eine Entwicklung, die viele als „Brutalisierung des Grenzregimes“ beschreiben. In dieser Sonderfolge von Grenzwertig Menschlich richten wir den Blick auf diese zunehmende Brutalisierung. Gemeinsam sprechen wir über Push- und Pull-Backs, die Externalisierung von Grenzen, die Kriminalisierung ziviler Seenotrettung und die Rolle von EU-Akteuren wie Frontex. Wir fragen, wie europäische Migrationspolitik systematisch Menschenrechte untergräbt, warum Solidarität zunehmend unter Druck gerät und was diese Entwicklungen für das Selbstverständnis Europas und unsere Gesellschaft bedeuten.
Hinweis: In dieser Folge sprechen wir über sensible Erfahrungen im Asylverfahren, die emotional belastend sein können. Nehmt euch Zeit und Ruhe, wenn ihr diese Folge hört, und unterbrecht jederzeit, wenn es für euch zu viel wird! Passt auf euch auf!
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Credits:
Moderation: Melissa Amann
Skript, Aufnahme und Postproduktion: Karoline Miklós
Einsendungen: Julia Winkler
Jingle 1: Victoria Stellpflug
Jingle 2: NotMeat2020 (Stems 3 (FINAL TRAP)) (CC 0)
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30.03.2026
31 Minuten
Grenzwertig Menschlich, Folge 4: Wessen Leben ist schützenswert? – Die Brutalisierung des europäischen Grenzregimes. Von Karoline Miklós
An den Grenzen Europas geht es immer brutaler zu. Immer wieder hören wir von versunkenen Booten, von Menschen, die auf der Suche nach einem sicheren und menschenwürdigen Leben im Mittelmeer sterben müssen. Gleichzeitig wird auch in Österreich weiterhin über Asylstopp und die Einschränkung von Familiennachzug diskutiert. Die europäische Migrationspolitik verschärft sich seit Jahren. Eine Entwicklung, die viele als „Brutalisierung des Grenzregimes“ beschreiben. In dieser Sonderfolge von Grenzwertig Menschlich richten wir den Blick auf diese zunehmende Brutalisierung. Gemeinsam sprechen wir über Push- und Pull-Backs, die Externalisierung von Grenzen, die Kriminalisierung ziviler Seenotrettung und die Rolle von EU-Akteuren wie Frontex. Wir fragen, wie europäische Migrationspolitik systematisch Menschenrechte untergräbt, warum Solidarität zunehmend unter Druck gerät und was diese Entwicklungen für das Selbstverständnis Europas und unsere Gesellschaft bedeuten.
Hinweis: In dieser Folge sprechen wir über sensible Erfahrungen im Asylverfahren, die emotional belastend sein können. Nehmt euch Zeit und Ruhe, wenn ihr diese Folge hört, und unterbrecht jederzeit, wenn es für euch zu viel wird! Passt auf euch auf!
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Credits:
Moderation: Melissa Amann
Skript, Aufnahme und Postproduktion: Karoline Miklós
Einsendungen: Julia Winkler
Jingle 1: Victoria Stellpflug
Jingle 2: NotMeat2020 (Stems 3 (FINAL TRAP)) (CC 0)
An den Grenzen Europas geht es immer brutaler zu. Immer wieder hören wir von versunkenen Booten, von Menschen, die auf der Suche nach einem sicheren und menschenwürdigen Leben im Mittelmeer sterben müssen. Gleichzeitig wird auch in Österreich weiterhin über Asylstopp und die Einschränkung von Familiennachzug diskutiert. Die europäische Migrationspolitik verschärft sich seit Jahren. Eine Entwicklung, die viele als „Brutalisierung des Grenzregimes“ beschreiben. In dieser Sonderfolge von Grenzwertig Menschlich richten wir den Blick auf diese zunehmende Brutalisierung. Gemeinsam sprechen wir über Push- und Pull-Backs, die Externalisierung von Grenzen, die Kriminalisierung ziviler Seenotrettung und die Rolle von EU-Akteuren wie Frontex. Wir fragen, wie europäische Migrationspolitik systematisch Menschenrechte untergräbt, warum Solidarität zunehmend unter Druck gerät und was diese Entwicklungen für das Selbstverständnis Europas und unsere Gesellschaft bedeuten.
Hinweis: In dieser Folge sprechen wir über sensible Erfahrungen im Asylverfahren, die emotional belastend sein können. Nehmt euch Zeit und Ruhe, wenn ihr diese Folge hört, und unterbrecht jederzeit, wenn es für euch zu viel wird! Passt auf euch auf!
Ressourcen & weiterführende Links:
Wenn ihr euch für die Arbeit von de:criminalize interessiert oder selbst aktiv werden wollt, findet ihr hier weitere Informationen: https://decriminalize.eu
Credits:
Moderation: Melissa Amann
Skript, Aufnahme und Postproduktion: Karoline Miklós
Einsendungen: Julia Winkler
Jingle 1: Victoria Stellpflug
Jingle 2: NotMeat2020 (Stems 3 (FINAL TRAP)) (CC 0)
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30.03.2026
46 Minuten
Folge 3: Queer genug? Was digitale Handy-Auswertungen mit (queeren) Schutzsuchenden machen. Von Melissa Amann
Queere Geflüchtete müssen im deutschen Asylsystem ihre Identität beweisen, während das Auswerten ihrer Smartphones tief in ihre Privatsphäre eingreift. In dieser dritten Folge der Podcastreihe sprechen wir über Versicherheitlichung, digitale Grenzen und queere Schutzsuchende in einem starren Asylverfahren.
Im Gespräch mit Katharina gibt Melissa Einblicke in ihre Forschungsarbeit und zeigt, wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) seit 2017 Smartphones und andere Datenträger auswertet und welche Folgen diese Praxis für die Betroffenen hat. Mit Beiträgen von Anna Biselli (Netzpolitik.org) und Davy Wang (Gesellschaft für Freiheitsrechte, eingesprochen von Dietmar Bauer) sowie Alva Träbert (LSVD+ Verband queere Vielfalt) richten wir den Blick auf die rechtlichen, politischen und emotionalen Auswirkungen digitaler Kontrolle und fragen: Wie kann Asyl Schutz bieten, wenn Queerness an Daten und Algorithmen gemessen wird?
Hinweis: In dieser Folge sprechen wir über digitale Kontrolle, Überwachung und sensible Erfahrungen im Asylverfahren, die emotional belastend sein können. Nehmt euch Zeit und Ruhe, wenn ihr diese Folge hört, und unterbrecht jederzeit, wenn es für euch zu viel wird! Passt auf euch auf!
Ressourcen & weiterführende Links:
Studie „Das Smartphone, bitte! Digitalisierung von Migrationskontrolle in Deutschland und Europa“ von Anna Biselli und Lea Beckmann, herausgegeben von der GFF. Anna Bisellis Artikel bezüglich der Handydatenauswertungen (Schaut euch aber auf jeden Fall auch ihre älteren Artikel zu dem Thema an). Wenn ihr euch für die Praktiken und Zustände in den Ausländerbehörden interessiert, schaut euch auch die Artikel von Chris Kover auf Netzpolitik.org und von Davy Wang. bei der GFF an. Für mehr Informationen zu queeren Geflüchteten und Migrant*innen schaut auf jeden Fall auf der Website vom LSVD+ vorbei.
Credits:
Moderation: Katharina Wild
Redaktionelle Mitarbeit: Pauline Evers
Recherche und Skript: Melissa Amann
Aufnahme, Planung und Produktion: Melissa Amann
Titelmusik und Jingle: Victoria Stellpflug
Musik: Kjartan Abel (On hold) (CC 4.0)
Queere Geflüchtete müssen im deutschen Asylsystem ihre Identität beweisen, während das Auswerten ihrer Smartphones tief in ihre Privatsphäre eingreift. In dieser dritten Folge der Podcastreihe sprechen wir über Versicherheitlichung, digitale Grenzen und queere Schutzsuchende in einem starren Asylverfahren.
Im Gespräch mit Katharina gibt Melissa Einblicke in ihre Forschungsarbeit und zeigt, wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) seit 2017 Smartphones und andere Datenträger auswertet und welche Folgen diese Praxis für die Betroffenen hat. Mit Beiträgen von Anna Biselli (Netzpolitik.org) und Davy Wang (Gesellschaft für Freiheitsrechte, eingesprochen von Dietmar Bauer) sowie Alva Träbert (LSVD+ Verband queere Vielfalt) richten wir den Blick auf die rechtlichen, politischen und emotionalen Auswirkungen digitaler Kontrolle und fragen: Wie kann Asyl Schutz bieten, wenn Queerness an Daten und Algorithmen gemessen wird?
Hinweis: In dieser Folge sprechen wir über digitale Kontrolle, Überwachung und sensible Erfahrungen im Asylverfahren, die emotional belastend sein können. Nehmt euch Zeit und Ruhe, wenn ihr diese Folge hört, und unterbrecht jederzeit, wenn es für euch zu viel wird! Passt auf euch auf!
Ressourcen & weiterführende Links:
Studie „Das Smartphone, bitte! Digitalisierung von Migrationskontrolle in Deutschland und Europa“ von Anna Biselli und Lea Beckmann, herausgegeben von der GFF. Anna Bisellis Artikel bezüglich der Handydatenauswertungen (Schaut euch aber auf jeden Fall auch ihre älteren Artikel zu dem Thema an). Wenn ihr euch für die Praktiken und Zustände in den Ausländerbehörden interessiert, schaut euch auch die Artikel von Chris Kover auf Netzpolitik.org und von Davy Wang. bei der GFF an. Für mehr Informationen zu queeren Geflüchteten und Migrant*innen schaut auf jeden Fall auf der Website vom LSVD+ vorbei.
Credits:
Moderation: Katharina Wild
Redaktionelle Mitarbeit: Pauline Evers
Recherche und Skript: Melissa Amann
Aufnahme, Planung und Produktion: Melissa Amann
Titelmusik und Jingle: Victoria Stellpflug
Musik: Kjartan Abel (On hold) (CC 4.0)
Mehr
30.03.2026
46 Minuten
Folge 3: Queer genug? Was digitale Handy-Auswertungen mit (queeren) Schutzsuchenden machen. Von Melissa Amann
Queere Geflüchtete müssen im deutschen Asylsystem ihre Identität beweisen, während das Auswerten ihrer Smartphones tief in ihre Privatsphäre eingreift. In dieser dritten Folge der Podcastreihe sprechen wir über Versicherheitlichung, digitale Grenzen und queere Schutzsuchende in einem starren Asylverfahren.
Im Gespräch mit Katharina gibt Melissa Einblicke in ihre Forschungsarbeit und zeigt, wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) seit 2017 Smartphones und andere Datenträger auswertet und welche Folgen diese Praxis für die Betroffenen hat. Mit Beiträgen von Anna Biselli (Netzpolitik.org) und Davy Wang (Gesellschaft für Freiheitsrechte, eingesprochen von Dietmar Bauer) sowie Alva Träbert (LSVD+ Verband queere Vielfalt) richten wir den Blick auf die rechtlichen, politischen und emotionalen Auswirkungen digitaler Kontrolle und fragen: Wie kann Asyl Schutz bieten, wenn Queerness an Daten und Algorithmen gemessen wird?
Hinweis: In dieser Folge sprechen wir über digitale Kontrolle, Überwachung und sensible Erfahrungen im Asylverfahren, die emotional belastend sein können. Nehmt euch Zeit und Ruhe, wenn ihr diese Folge hört, und unterbrecht jederzeit, wenn es für euch zu viel wird! Passt auf euch auf!
Ressourcen & weiterführende Links:
Studie „Das Smartphone, bitte! Digitalisierung von Migrationskontrolle in Deutschland und Europa“ von Anna Biselli und Lea Beckmann, herausgegeben von der GFF. Anna Bisellis Artikel bezüglich der Handydatenauswertungen (Schaut euch aber auf jeden Fall auch ihre älteren Artikel zu dem Thema an). Wenn ihr euch für die Praktiken und Zustände in den Ausländerbehörden interessiert, schaut euch auch die Artikel von Chris Kover auf Netzpolitik.org und von Davy Wang. bei der GFF an. Für mehr Informationen zu queeren Geflüchteten und Migrant*innen schaut auf jeden Fall auf der Website vom LSVD+ vorbei.
Credits:
Moderation: Katharina Wild
Redaktionelle Mitarbeit: Pauline Evers
Recherche und Skript: Melissa Amann
Aufnahme, Planung und Produktion: Melissa Amann
Titelmusik und Jingle: Victoria Stellpflug
Musik: Kjartan Abel (On hold) (CC 4.0)
Queere Geflüchtete müssen im deutschen Asylsystem ihre Identität beweisen, während das Auswerten ihrer Smartphones tief in ihre Privatsphäre eingreift. In dieser dritten Folge der Podcastreihe sprechen wir über Versicherheitlichung, digitale Grenzen und queere Schutzsuchende in einem starren Asylverfahren.
Im Gespräch mit Katharina gibt Melissa Einblicke in ihre Forschungsarbeit und zeigt, wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) seit 2017 Smartphones und andere Datenträger auswertet und welche Folgen diese Praxis für die Betroffenen hat. Mit Beiträgen von Anna Biselli (Netzpolitik.org) und Davy Wang (Gesellschaft für Freiheitsrechte, eingesprochen von Dietmar Bauer) sowie Alva Träbert (LSVD+ Verband queere Vielfalt) richten wir den Blick auf die rechtlichen, politischen und emotionalen Auswirkungen digitaler Kontrolle und fragen: Wie kann Asyl Schutz bieten, wenn Queerness an Daten und Algorithmen gemessen wird?
Hinweis: In dieser Folge sprechen wir über digitale Kontrolle, Überwachung und sensible Erfahrungen im Asylverfahren, die emotional belastend sein können. Nehmt euch Zeit und Ruhe, wenn ihr diese Folge hört, und unterbrecht jederzeit, wenn es für euch zu viel wird! Passt auf euch auf!
Ressourcen & weiterführende Links:
Studie „Das Smartphone, bitte! Digitalisierung von Migrationskontrolle in Deutschland und Europa“ von Anna Biselli und Lea Beckmann, herausgegeben von der GFF. Anna Bisellis Artikel bezüglich der Handydatenauswertungen (Schaut euch aber auf jeden Fall auch ihre älteren Artikel zu dem Thema an). Wenn ihr euch für die Praktiken und Zustände in den Ausländerbehörden interessiert, schaut euch auch die Artikel von Chris Kover auf Netzpolitik.org und von Davy Wang. bei der GFF an. Für mehr Informationen zu queeren Geflüchteten und Migrant*innen schaut auf jeden Fall auf der Website vom LSVD+ vorbei.
Credits:
Moderation: Katharina Wild
Redaktionelle Mitarbeit: Pauline Evers
Recherche und Skript: Melissa Amann
Aufnahme, Planung und Produktion: Melissa Amann
Titelmusik und Jingle: Victoria Stellpflug
Musik: Kjartan Abel (On hold) (CC 4.0)
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30.03.2026
48 Minuten
Grenzwertig Menschlich Folge 2: “Freiwillige Ausreise”? Das System der Abschiebelager in Österreich. Von Pauline Evers
Was passiert, wenn Migrationspolitik nur noch durch die Brille der Sicherheit gesehen wird? In dieser Folge blicken wir hinter die Mauern der österreichischen Abschiebelager und auf die menschlichen Folgen dieser Sicherheitspolitik. Pauline wird uns dabei Einblicke aus ihrer Studienarbeit geben, und darüber sprechen, warum manchmal genau die Menschen in diese Lager kommen, die überhaupt nicht abgeschoben werden können – und welche versteckten Kalküle dahinterstehen. Außerdem sprechen wir mit Nabaa Alawam, die monatelang im Rückkehrzentrum Bürglkopf lebte, und hören Imad, der im Anhaltezentrum Vordernberg inhaftiert war. Gemeinsam mit unabhängigen Rechtsberater*innen der Deserteurs- und Flüchtlingsberatung entschlüsseln wir ein System, das Schutzsuchende isoliert, demobilisiert und Gewalt erfahren lässt. Ein System, das gezielt eine beinahe rechtlose Klasse von Menschen schafft, die als weniger wert behandelt werden.
Hinweis: In dieser Folge sprechen wir über sensible Erfahrungen im Asylverfahren, die emotional belastend sein können. Nehmt euch Zeit und Ruhe, wenn ihr diese Folge hört, und unterbrecht jederzeit, wenn es für euch zu viel wird! Passt auf euch auf!
Ressourcen & weiterführende Links:
Studie zu Vordernberg: „There are no laws. They are the law.“ (2024) von der Deserteurs- und Flüchtlingsberatung und Push-Back Alarm Austria Dokumentarfilm zu Vordernberg: „Entwürfe“ (2013) von Juri Schaden (bürgerlich: Georg Oberlechner) Website der Deserteurs- und Flüchtlingsberatung Kunst von Nabaa Alawam auf Instagram Dokumentarfilm „Bürglkopf“(2025) von Lisa Polster, Initiative Bürglkopf Schließen, Petition zur Schließung von Bürglkopf
Credits:
Moderation: Katharina Wild
Recherche und Skript: Pauline Evers
Aufnahmen und Postproduktion: Pauline Evers
Redaktionelle Mitarbeit: Melissa Amann
Titelmusik und Jingle: Victoria Stellpflug
Musik: Kjartan Abel (Winterstorm II: A Cinematic and ambient soundscape) (CC 4.0)
Sendungsausschnitt: Radio Orange (Keine Lobaufragewanderung mit Ulli Sima, Wir haben Platz Demo in Wien, #HassistnichtnormalKundgebung) (CC 4.0)
Sendungsausschnitt: Radio Helsinki (‘Wir wollen die menschenverachtende Festung Europa niederreißen!‘ – Grenzen töten | Widerstandschronologie) (CC 4.0)
Was passiert, wenn Migrationspolitik nur noch durch die Brille der Sicherheit gesehen wird? In dieser Folge blicken wir hinter die Mauern der österreichischen Abschiebelager und auf die menschlichen Folgen dieser Sicherheitspolitik. Pauline wird uns dabei Einblicke aus ihrer Studienarbeit geben, und darüber sprechen, warum manchmal genau die Menschen in diese Lager kommen, die überhaupt nicht abgeschoben werden können – und welche versteckten Kalküle dahinterstehen. Außerdem sprechen wir mit Nabaa Alawam, die monatelang im Rückkehrzentrum Bürglkopf lebte, und hören Imad, der im Anhaltezentrum Vordernberg inhaftiert war. Gemeinsam mit unabhängigen Rechtsberater*innen der Deserteurs- und Flüchtlingsberatung entschlüsseln wir ein System, das Schutzsuchende isoliert, demobilisiert und Gewalt erfahren lässt. Ein System, das gezielt eine beinahe rechtlose Klasse von Menschen schafft, die als weniger wert behandelt werden.
Hinweis: In dieser Folge sprechen wir über sensible Erfahrungen im Asylverfahren, die emotional belastend sein können. Nehmt euch Zeit und Ruhe, wenn ihr diese Folge hört, und unterbrecht jederzeit, wenn es für euch zu viel wird! Passt auf euch auf!
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Studie zu Vordernberg: „There are no laws. They are the law.“ (2024) von der Deserteurs- und Flüchtlingsberatung und Push-Back Alarm Austria Dokumentarfilm zu Vordernberg: „Entwürfe“ (2013) von Juri Schaden (bürgerlich: Georg Oberlechner) Website der Deserteurs- und Flüchtlingsberatung Kunst von Nabaa Alawam auf Instagram Dokumentarfilm „Bürglkopf“(2025) von Lisa Polster, Initiative Bürglkopf Schließen, Petition zur Schließung von Bürglkopf
Credits:
Moderation: Katharina Wild
Recherche und Skript: Pauline Evers
Aufnahmen und Postproduktion: Pauline Evers
Redaktionelle Mitarbeit: Melissa Amann
Titelmusik und Jingle: Victoria Stellpflug
Musik: Kjartan Abel (Winterstorm II: A Cinematic and ambient soundscape) (CC 4.0)
Sendungsausschnitt: Radio Orange (Keine Lobaufragewanderung mit Ulli Sima, Wir haben Platz Demo in Wien, #HassistnichtnormalKundgebung) (CC 4.0)
Sendungsausschnitt: Radio Helsinki (‘Wir wollen die menschenverachtende Festung Europa niederreißen!‘ – Grenzen töten | Widerstandschronologie) (CC 4.0)
Mehr
Über diesen Podcast
Grenzwertig Menschlich ist eine vierteilige Podcast-Reihe, die
sich aktuellen sozialwissenschaftlichen Forschungsarbeiten zu
Migration und Grenzen widmet. Dabei untersuchen wir Migrations-
und Grenzpolitik unter der theoretischen Rahmung von
Versicherheitlichung. In unserer ersten Folge sprechen wir über
eben dieses Konzept der Versicherheitlichung und darüber, wie es
Migrationspolitik formt. Durch diese Linse betrachten wir in der
zweiten Folge die Abschiebelager Österreichs, in der dritten
Folge die Rolle digitaler Datenauswertungen für queere Migration
in Deutschland und in unserer Sonderfolge die Pushbacks an den
EU-Außengrenzen. Viel Spaß beim Zuhören!
Die Podcast-Reihe „Grenzwertig menschlich“ ist eine Produktion
von Radio Orange und der Universität Wien. Produziert und
moderiert von Melissa Amann, Pauline Evers, Karoline Miklós und
Katharina Wild.
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