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Beschreibung
vor 2 Tagen
Linda Zervakis gehört zu den bekanntesten Journalistinnen
Deutschlands. Im Gespräch spricht sie offen über ihren Werdegang,
ihre Kindheit in Hamburg-Harburg und die prägenden Erfahrungen im
Kiosk ihrer Eltern.
Aufgewachsen als Tochter griechischer Gastarbeiter übernahm sie
früh Verantwortung. Sie musste regelmäßig im Familienkiosk
mitarbeiten, oft am Wochenende und unabhängig davon, wie wenig
Schlaf sie hatte. Diese Zeit beschreibt sie als prägend, da sie
dort Menschen aus allen sozialen Schichten erlebte. Die Arbeit im
Kiosk wurde für sie zu einer Art Lebensschule, die ihren Blick auf
Gesellschaft und Ungleichheit schärfte.
Finanzielle Einschränkungen in der Kindheit hinterließen ebenfalls
Spuren. Situationen wie die Beantragung von Zuschüssen für
Klassenfahrten führten zu einem Gefühl von Scham, obwohl sie
rückblickend erkennt, dass diese Wahrnehmung vor allem aus ihr
selbst kam. Bis heute zeigt sich diese Prägung in ihrem bewussten
Umgang mit Geld und Konsum.
Ein zentraler Einfluss auf ihr Leben ist die Geschichte ihrer
Mutter, die ihre eigenen Träume aufgrund familiärer und
gesellschaftlicher Erwartungen nicht verwirklichen konnte. Diese
Erfahrung motiviert Zervakis, ihren eigenen Kindern mehr Freiheit
und Selbstbestimmung zu ermöglichen.
Ihre Karriere führte sie vom Hörfunk über die Werbung bis zur
Tagesschau, wo sie erstmals 2013 die Hauptausgabe moderierte. Trotz
der großen öffentlichen Aufmerksamkeit beschreibt sie ihr Leben als
bodenständig und von Alltag geprägt. Der Erfolg habe ihr Leben
weniger verändert, als viele vermuten würden.
Der spätere Wechsel zu Pro7 war für sie ein bewusster Schritt aus
der Komfortzone. Sie wollte neue Formate ausprobieren und sich
weiterentwickeln, auch wenn nicht alle Projekte erfolgreich waren.
Diese Phase beschreibt sie als wichtig für ihre persönliche und
berufliche Entwicklung, da sie dabei ihre eigenen Stärken und
Grenzen besser kennenlernen konnte.
Heute arbeitet sie unter anderem wieder für die ARD und moderiert
Formate wie den politischen Podcast „Berlin Code“. Dabei profitiert
sie weiterhin von ihrer Herkunft, ihren Erfahrungen und ihrer
Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven zu verstehen.
Hier geht es direkt zum Podcast Berlin Code in der ARD Sounds App:
https://www.ardsounds.de/sendung/berlin-code-mit-linda-zervakis/urn:ard:show:7d6b2a6353d8a1a6/
Deutschlands. Im Gespräch spricht sie offen über ihren Werdegang,
ihre Kindheit in Hamburg-Harburg und die prägenden Erfahrungen im
Kiosk ihrer Eltern.
Aufgewachsen als Tochter griechischer Gastarbeiter übernahm sie
früh Verantwortung. Sie musste regelmäßig im Familienkiosk
mitarbeiten, oft am Wochenende und unabhängig davon, wie wenig
Schlaf sie hatte. Diese Zeit beschreibt sie als prägend, da sie
dort Menschen aus allen sozialen Schichten erlebte. Die Arbeit im
Kiosk wurde für sie zu einer Art Lebensschule, die ihren Blick auf
Gesellschaft und Ungleichheit schärfte.
Finanzielle Einschränkungen in der Kindheit hinterließen ebenfalls
Spuren. Situationen wie die Beantragung von Zuschüssen für
Klassenfahrten führten zu einem Gefühl von Scham, obwohl sie
rückblickend erkennt, dass diese Wahrnehmung vor allem aus ihr
selbst kam. Bis heute zeigt sich diese Prägung in ihrem bewussten
Umgang mit Geld und Konsum.
Ein zentraler Einfluss auf ihr Leben ist die Geschichte ihrer
Mutter, die ihre eigenen Träume aufgrund familiärer und
gesellschaftlicher Erwartungen nicht verwirklichen konnte. Diese
Erfahrung motiviert Zervakis, ihren eigenen Kindern mehr Freiheit
und Selbstbestimmung zu ermöglichen.
Ihre Karriere führte sie vom Hörfunk über die Werbung bis zur
Tagesschau, wo sie erstmals 2013 die Hauptausgabe moderierte. Trotz
der großen öffentlichen Aufmerksamkeit beschreibt sie ihr Leben als
bodenständig und von Alltag geprägt. Der Erfolg habe ihr Leben
weniger verändert, als viele vermuten würden.
Der spätere Wechsel zu Pro7 war für sie ein bewusster Schritt aus
der Komfortzone. Sie wollte neue Formate ausprobieren und sich
weiterentwickeln, auch wenn nicht alle Projekte erfolgreich waren.
Diese Phase beschreibt sie als wichtig für ihre persönliche und
berufliche Entwicklung, da sie dabei ihre eigenen Stärken und
Grenzen besser kennenlernen konnte.
Heute arbeitet sie unter anderem wieder für die ARD und moderiert
Formate wie den politischen Podcast „Berlin Code“. Dabei profitiert
sie weiterhin von ihrer Herkunft, ihren Erfahrungen und ihrer
Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven zu verstehen.
Hier geht es direkt zum Podcast Berlin Code in der ARD Sounds App:
https://www.ardsounds.de/sendung/berlin-code-mit-linda-zervakis/urn:ard:show:7d6b2a6353d8a1a6/
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