Die Sage vom „lieben Augustin“

Die Sage vom „lieben Augustin“

vor 4 Tagen
13 Minuten
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Märchen als Therapie machen Alt und Jung mutig und gesund!

Beschreibung

vor 4 Tagen

Die Sage vom „lieben Augustin“ ist eine berühmte Wiener Volkssage
aus der Zeit der Pest (1679).
Während der Pest-Epidemie 1679 in Wien zog, der 1643 in Wien
geborene Sänger Marx Augustin, Dudelsack spielend durch die
Wirtshäuser.
Er war bekannt für seinen Humor und seinen Alkoholkonsum im
Gasthaus zum roten Dachl.
Augustin schlief dann oft betrunken auf der Straße, dabei wurde
er einmal für tot gehalten, in eine Pestgrube geworfen, überlebte
jedoch gesund.
Er blieb unbeschadet, da er laut Sage „keine Angst“ hatte und die
Pest nichts gegen seinen Humor ausrichten konnte.
Die Geschichte, die bereits vom Prediger Abraham a Sancta Clara
(1644–1709) erzählt wurde, lebt in dem Lied fort, das in
Österreich noch immer beliebt ist, es gilt als Symbol für den
Wiener Optimismus.
Das "Griechenbeisl", das älteste Wirtshaus  in Wien, am
Fleischmarkt hieß ehemals "Zum roten Dachl".
Es stammt aus dem Jahr 1447, gerne gesehene Gäste waren auch
Beethoven, Mozart, Franz  Schubert, Johann Strauss, Richard
Wagner, Egon Schiele, Graf von Zeppelin, und Mark Twain,
Künstler, Gelehrte und Politiker, speisten und tranken,
diskutierten und sinnierten – oft bis in die frühen
Morgenstunden.
Am Augustinplatz im 7. Bezirk steht der von Johann Scherpe
geschaffene Augustinbrunnen (1908).
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