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Reden mit einem Menschen. Eine knappe Stunde lang. Eine Zumutung? Im Gegenteil: es ist die pure Verführung zum Zuhören.
Beschreibung
vor 1 Woche
Als Jugendlicher interessierte sich Tomer Dotan-Dreyfus nicht für
Politik. Das änderte sich im Jahr 2002, als die israelische Armee
einen Anschlag auf einen hochrangigen Hamas-Führer im Gaza-Streifen
verübte. Damals wurden viele Unschuldige getötet und sein
Theaterlehrer brachte Tomer Dotan-Dreyfus dazu, sich in die Rolle
der Angehörigen hineinzuversetzen. Seitdem weigert er sich, die
Palästinenser nur als Feinde zu sehen. Er hat seinen Militärdienst
in Israel abgebrochen und das Land verlassen; inzwischen lebt er in
Berlin. Matthias Bertsch hat mit ihm über sein jüngstes Buch
„Keinheimisch: Kindheit in Israel. Leben in Berlin“ gesprochen.
Darin setzt er sich sehr persönlich und kritisch der alten und der
neuen Heimat auseinander.
Politik. Das änderte sich im Jahr 2002, als die israelische Armee
einen Anschlag auf einen hochrangigen Hamas-Führer im Gaza-Streifen
verübte. Damals wurden viele Unschuldige getötet und sein
Theaterlehrer brachte Tomer Dotan-Dreyfus dazu, sich in die Rolle
der Angehörigen hineinzuversetzen. Seitdem weigert er sich, die
Palästinenser nur als Feinde zu sehen. Er hat seinen Militärdienst
in Israel abgebrochen und das Land verlassen; inzwischen lebt er in
Berlin. Matthias Bertsch hat mit ihm über sein jüngstes Buch
„Keinheimisch: Kindheit in Israel. Leben in Berlin“ gesprochen.
Darin setzt er sich sehr persönlich und kritisch der alten und der
neuen Heimat auseinander.
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