Das Gespräch

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Reden mit einem Menschen. Eine knappe Stunde lang. Eine Zumutung? Im Gegenteil: es ist die pure Verführung zum Zuhören.
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Reden mit einem Menschen. Eine knappe Stunde lang. Eine Zumutung? Im Gegenteil: es ist die pure Verführung zum Zuhören.
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Episoden

Torsten Schulz, Schriftsteller
12.04.2026
51 Minuten
Das gibt es selten: Eine Buchpremiere im Stadion des FC Union Berlin. Torsten Schulz stellte dort „Kindheit mit Jimmy oder Die Kunst zu dribbeln“ vor, ein Buch über seine Kindheit und den legendären Union-Spieler Günther „Jimmy“ Hoge. Immer wieder kehrt der Schriftsteller in seinen Büchern ins Ost-Berlin der 1960er und -70er Jahren zurück, wie in „Boxhagener Platz“ oder „Mein Skandinavisches Viertel“. In den 1980er Jahren studierte Schulz an der Filmuniversität Babelsberg, später wurde er dort Professor für Praktische Dramaturgie. Heute sieht er dort einiges kritisch. Frank Meyer hat mit ihm gesprochen.
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Astrid Leicht, Drogenhilfe "Fixpunkt"
05.04.2026
51 Minuten
Wenn man mit Astrid Leicht über Drogenkonsum redet, dann spricht sie mit einem ganz grundsätzlichen Respekt vor den Einzelnen und ihren Lebensentscheidungen. Seit knapp 40 Jahren macht die Berlinerin Sozialarbeit mit und für Drogensüchtige und setzt sich für Verbesserungen in der Gesundheits- und Drogenpolitik ein. Im Jahr 1989 hat sie den Verein "Fixpunkt" gegründet, dem sie inzwischen als Geschäftsführerin vorsteht. Kirsten Dietrich hat mit Astrid Leicht gesprochen.
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Tomer Dotan-Dreyfus, Schriftsteller
29.03.2026
48 Minuten
Als Jugendlicher interessierte sich Tomer Dotan-Dreyfus nicht für Politik. Das änderte sich im Jahr 2002, als die israelische Armee einen Anschlag auf einen hochrangigen Hamas-Führer im Gaza-Streifen verübte. Damals wurden viele Unschuldige getötet und sein Theaterlehrer brachte Tomer Dotan-Dreyfus dazu, sich in die Rolle der Angehörigen hineinzuversetzen. Seitdem weigert er sich, die Palästinenser nur als Feinde zu sehen. Er hat seinen Militärdienst in Israel abgebrochen und das Land verlassen; inzwischen lebt er in Berlin. Matthias Bertsch hat mit ihm über sein jüngstes Buch „Keinheimisch: Kindheit in Israel. Leben in Berlin“ gesprochen. Darin setzt er sich sehr persönlich und kritisch der alten und der neuen Heimat auseinander.
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Annika Kahrs, Künstlerin
22.03.2026
52 Minuten
Annika Kahrs hat ein Faible für die Melancholie verlassener Orte: Ehemalige Kirchen, Dörfer oder Kaufhäuser. An diesen Orten, die für die Gemeinschaft von Menschen geschaffen wurden, inszeniert die Künstlerin komplexe Videoarbeiten, geprägt durch Sounds, Musik und Performances. Im Mittelpunkt stehen Profi- und Laiendarsteller, manchmal auch Vögel oder Giraffen. Noch bis zum 3. Mai 2026 ist Annika Kahrs Werk der letzten 16 Jahre in einer Ausstellung im Hamburger Bahnhof in Berlin zu entdecken. Britta Bürger hat mit ihr gesprochen.
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Pascale Hugues, Journalistin und Schriftstellerin
15.03.2026
48 Minuten
Pascale Hugues ist eine französische Berlinerin. Seit 1989 berichtet sie für französische Zeitungen aus der deutschen Hauptstadt. Sie schreibt auch für den "Tagesspiegel": Über die Macken und Schönheiten Berlins, zum Beispiel über die Ähnlichkeiten der Stadt mit Straßburg, ihrer Heimat im Elsass. In ihrem neuen Buch "So voller Leben" erzählt Pascale Hugues von ihrer Mutter, die an einer bipolaren Störung litt und sich das Leben nahm. Doch außerhalb der depressiven Phasen hat Pascale Hugues ihre Mutter auch als mutige und freie Frau erlebt, sie hatte "zwei Mütter in einer", wie sie schreibt. Frank Meyer hat mit Pascale Hugues gesprochen.
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