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Episoden

50 Minuten
Wer hart genug ist, viele Absagen einzustecken, bekommt irgendwann vielleicht das Geld für eine Filmproduktion zusammen. Diese Erfahrung steckt im ersten Roman von Angelina Maccarone "Wer nicht kotzen muss, wird Astronaut*in". Darin gibt sie Einblicke in die Arbeit mit Filmstars und schaut hinter die Kulissen des Filmbetriebs. Als Regisseurin und Drehbuchautorin hat Angelina Maccarone große Erfolge erlebt: Für "Verfolgt" hat sie beim Filmfestival Locarno einen Goldenen Leoparden bekommen, sie hat mit Charlotte Rampling gearbeitet und ihr Drehbuch zu "Klandestin" ist mit einem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet worden. Über Erfolge und Schattenseiten im Filmgeschäft hat Frank Meyer mit ihr gesprochen.
47 Minuten
Beruf und Berufung gehören für die gelernte Psychotherapeutin Christa Mayer zusammen: Ihre ersten künstlerischen Fotografien entstanden, als sie in den 1980er Jahren Patientinnen und Patienten in der Langzeitpsychiatrie einer Klinik in Berlin-Wannsee portraitierte. Viele von ihnen begleitete Christa Mayer über Jahre hinweg. Ihre intensiven Aufnahmen geben einen tiefen Einblick in die "Seelenlandschaften". Als eine von wenigen Frauen entwickelte sie ihren Stil in der "Berliner Werkstatt für Photographie". Nach ihrem 80. Geburtstag plant Christa Mayer nun ihr nächstes Projekt. Britta Bürger hat mit ihr gesprochen.
49 Minuten
Fred Jacob ist einer der letzten Korbmachermeister. In seinem Laden in Berlin-Prenzlauer Berg hat er in dritter Generation Körbe geflochten, Thonet-Stühle repariert und Kunstobjekte aus Rattan und Binsen hergestellt. Doch nach über 40 Jahren hat er seinen Laden geschlossen und ist nach Brandenburg umgezogen, wegen der steigenden Mieten, und weil er sich als Handwerker im Prenzlauer Berg „wie ein Außerirdischer“ gefühlt hat. Fred Jacob ist 66 Jahre alt, aber an die Rente denkt er noch nicht. Er möchte arbeiten, solange er kann, sagt er im Gespräch mit Matthias Bertsch.
53 Minuten
Regina Schilling befragt mit ihren Filmen die deutsche Geschichte und zugleich ihre eigene Biografie. In ihrem neuen Dokumentarfilm widmet sie sich der Schriftstellerin, die ihr als junge Leserin die Augen öffnete: "Ingeborg Bachmann. Jemand, der einmal ich war". Für diesen Film hat sie intensiv mit der Schauspielerin Sandra Hüller zusammengearbeitet. In früheren Projekten hatte die Dokumentarfilmerin westdeutsche Fernsehshows ihrer Kindheit untersucht, aber auch Künstler wie Joseph Bierbichler oder Igor Levit portraitiert. Britta Bürger hat mit Regina Schilling gesprochen.
47 Minuten
Um sechs Uhr morgens spaziert Beate Blahy mit ihren Kranichküken durch die Wiesen und zeigt ihnen, wie man Schnecken und Grashüpfer fängt. Sie lebt mitten im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin mit Enten, Gänsen, Hühnern und den Kranichen. Die Küken zieht sie auf, weil Menschen sie unerlaubt aus dem Nest genommen haben, in der falschen Annahme, sie seien verlassen worden. Damit das nicht mehr vorkommt, müsste es viel mehr Aufklärung geben, sagt Beate Blahy. Informieren, Beispiel geben, überzeugen, darin ist Blahy geübt: Vor 36 Jahren hat sie den Menschen in der Uckermark beigebracht, dass das damals gegründete Biosphärenreservat ein Raum sein soll, in dem Natur und Mensch miteinander leben. Doch jetzt sorgt sie sich, dass diese Ordnung beschnitten werden könnte. Im Gespräch mit Katrin Heise spricht Beate Blahy über das Biosphärenreservat und den Kampf um seinen Erhalt.
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Über diesen Podcast

Reden mit einem Menschen. Eine knappe Stunde lang. Eine Zumutung? Im Gegenteil: es ist die pure Verführung zum Zuhören.
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„Das Gespräch“

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