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  3. Was jetzt? – Die Woche Podcast
  4. "Ich kann verstehen, dass junge Menschen sich verarscht fühlen"
Hätten nur junge Menschen in Rheinland-Pfalz gewählt, wäre die
AfD stärkste Kraft geworden: 21 Prozent der Unter-25-Jährigen
stimmten für sie. Rheinland-Pfalz ist kein Ausreißer – auch bei
anderen Wahlen zeigt sich der Trend: Junge orientieren sich
stärker an den politischen Rändern, zur Linken, aber eben auch
zur AfD. Was treibt sie in Richtung einer Partei, die in Teilen
als rechtsextrem gilt und vom Verfassungsschutz beobachtet wird?
Viele sind frustriert vom politischen System und haben das
Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Dazu kommen
Zukunftssorgen: bezahlbares Wohnen, unsichere Jobs, steigende
Kosten. Rechte Positionen wirken weniger tabu, weil sie häufiger
auftauchen. Und die AfD ist auf Social Media besonders präsent –
mit kurzen, emotionalen Botschaften erreicht sie viele junge
Menschen. Wie passt das zusammen? Darüber spricht Hannah
Grünewald in der 133. Folge von "Was jetzt – Die Woche" mit Simon
Schnetzer, Jugendforscher und Co-Autor der Trendstudie "Jugend in
Deutschland 2026". Seine Studie zeigt: Viele junge Menschen
fühlen sich übersehen und verlieren Vertrauen in Parteien. Woher
kommt der Frust – und was müsste sich ändern?

Redaktionsleitung & Moderation: Hannah Grünewald
Postproduktion: Simon Schmalhorst, Matthias Giordano Redaktion
& Produktion: Ina Rotter, Julian Claudi, Matthias Giordano,
Fish&Clips Studentische Unterstützung: Carla Moritz
Redaktionelle Mitarbeit: Soley Künne Ressortleitung Video: Max
Boenke und Claudia Bracholdt Technisches Konzept: Sven Wolters
Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer,
Nicolás Grone Musik: Konrad Peschmann, soundskin

 
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„"Ich kann verstehen, dass junge Menschen sich verarscht fühlen"“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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