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Beschreibung
vor 5 Monaten
Im dritten Teil der Reihe "Herrschaft" beschreibt Michael
Heidemann den Übergang des beginnenden Kapitalismus in der Frühen
Neuzeit hin zu seiner totalen Form in der Moderne. Neben
menschheitlichen Fortschritten wie der Aufklärung finden sich
dort Theorien und Theoretiker der einsetzenden Staatlichkeit.
Diese ist eine der Voraussetzungen der verstetigten Eigendynamik
des Kapitalismus. Es wird deutlich, dass der geschichtliche
Übergang in die Moderne eine Veränderung von Herrschaft im
globalen Maßstab beinhaltet: Die Gesellschaft ist nicht
hauptsächlich dadurch strukturiert, dass einzelne Personen und
Hierarchien über Menschen herrschen, sondern es ist das
gesellschaftliche System selbst, welches sich verselbstständigt
hat: eine unpersönliche, anonyme Herrschaft.
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