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Beschreibung
vor 1 Woche
Wir wollen aus gegebenem Anlass einfach mal nichts sagen und dazu
auffordern, der Mutter, der Großmutter, der Tochter, der Freundin,
der Gattin…den Frauen zuzuhören. Einwand: „Nicht alle Männer sind
so. Ich würde sowas nie machen.“ Antwort: Stimmt. Aber darum geht
es nicht. Wir reden nicht über den Charakter eines einzelnen
Mannes. Wir reden über ein System, in dem sich Frauen anpassen
müssen, aufpassen müssen, weil unsere Gesellschaft männlich geprägt
ist. Damit ist auch Gewalt männlich geprägt. Einwand: „Wenn es
wirklich so schlimm war, warum hat sie erst später darüber
gesprochen?“ Antwort: Weil Gewalt unterschiedlich verarbeitet wird.
Menschen reagieren auf Übergriffe nicht gleich. Viele sprechen aus
Scham, Angst oder wegen finanzieller Abhängigkeit nicht darüber.
Verfahren sind belastend, teuer, langwierig und riskant. Viele
Betroffene schweigen aus Sorge, nicht ernst genommen zu werden.
Einwand: „Wenn ein Migrant etwas tut, sind doch auch nicht gleich
alle Migranten daran schuld. Warum sind dann Männer das Problem'?"
Antwort: Weil der gemeinsame Nenner nicht Herkunft ist, sondern
Machtverhaltnisse. Ja, problematisches Verhalten gibt es in
unterschiedlichen Milieus, Religionen und Communities. Aber wenn
Frauen Gewalt erleben, zieht sich ein Muster durch alle
Hintergründe: männliche Ansprüche auf Kontrolle, Sexualisierung,
Besitzdenken und Abwertung. Gewalt beginnt nicht erst mit einem
Übergriff. Sie beginnt viel früher: bei sexistischen Witzen, bei
abwertender Sprache bei Anspruchsdenken gegenüber Frauen bei
Rollenbildern, die Frauen klein halten Das Problem ist nicht nur
eine Gewalttat. Das Problem ist auch das, was ihr den Boden
bereitet. Wenn du dich in einem dieser Sätze wiedererkannt hast:
Dann nimm das nicht als Angriff, sondern als Anlass, umzudenken.
Sei Teil der Lösung: Höre zu und nimm Äußerungen ernst. (der Text
entstammt, leicht gekürzt, einem Beitrag der Caritas Österreich)
auffordern, der Mutter, der Großmutter, der Tochter, der Freundin,
der Gattin…den Frauen zuzuhören. Einwand: „Nicht alle Männer sind
so. Ich würde sowas nie machen.“ Antwort: Stimmt. Aber darum geht
es nicht. Wir reden nicht über den Charakter eines einzelnen
Mannes. Wir reden über ein System, in dem sich Frauen anpassen
müssen, aufpassen müssen, weil unsere Gesellschaft männlich geprägt
ist. Damit ist auch Gewalt männlich geprägt. Einwand: „Wenn es
wirklich so schlimm war, warum hat sie erst später darüber
gesprochen?“ Antwort: Weil Gewalt unterschiedlich verarbeitet wird.
Menschen reagieren auf Übergriffe nicht gleich. Viele sprechen aus
Scham, Angst oder wegen finanzieller Abhängigkeit nicht darüber.
Verfahren sind belastend, teuer, langwierig und riskant. Viele
Betroffene schweigen aus Sorge, nicht ernst genommen zu werden.
Einwand: „Wenn ein Migrant etwas tut, sind doch auch nicht gleich
alle Migranten daran schuld. Warum sind dann Männer das Problem'?"
Antwort: Weil der gemeinsame Nenner nicht Herkunft ist, sondern
Machtverhaltnisse. Ja, problematisches Verhalten gibt es in
unterschiedlichen Milieus, Religionen und Communities. Aber wenn
Frauen Gewalt erleben, zieht sich ein Muster durch alle
Hintergründe: männliche Ansprüche auf Kontrolle, Sexualisierung,
Besitzdenken und Abwertung. Gewalt beginnt nicht erst mit einem
Übergriff. Sie beginnt viel früher: bei sexistischen Witzen, bei
abwertender Sprache bei Anspruchsdenken gegenüber Frauen bei
Rollenbildern, die Frauen klein halten Das Problem ist nicht nur
eine Gewalttat. Das Problem ist auch das, was ihr den Boden
bereitet. Wenn du dich in einem dieser Sätze wiedererkannt hast:
Dann nimm das nicht als Angriff, sondern als Anlass, umzudenken.
Sei Teil der Lösung: Höre zu und nimm Äußerungen ernst. (der Text
entstammt, leicht gekürzt, einem Beitrag der Caritas Österreich)
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