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Beschreibung
vor 3 Wochen
Tina Bell ist eine Frau, die heute, 14 Jahre nach ihrem Tod, ein
Revival erlebt. In den sozialen Medien wird sie als Begründerin des
Grunge gefeiert, einige Reels über sie gingen viral. Und wir raufen
uns die Haare: Warum kannten wir sie nicht? Wir erzählen euch die
Geschichte einer Woman of Color, die ihre Band BAM BAM verließ,
weil sie konstanten rassistischen, sexistischen und misogynen
Anfeindungen ausgesetzt war. Sie gab sich selbst auf, verschwand
von der Bildfläche, löste sich im allerwahrsten Sinne des Wortes in
ihre Bestandteile auf. Trug sie daran die Schuld? Nein. Eine
Szenepresse, die damals noch die absolute Macht darüber hatte, über
wen erzählt wurde und über wen nicht, schloss Tina und ihre Band
bis auf ein paar Randnotizen aus. Und das, obwohl der Sound von BAM
BAM wegbereitend war für alle Ausläufer des Grunge, die noch kommen
sollten. Kurt Cobain war der Tourroadie der Band. Die MELVINS waren
ihre Vorband. Das alles half nichts. Tina war bekannt in der Szene,
doch der Fakt allein, dass sie eine schwarze Frau in einer Rockband
war, überforderte den größtenteils männlichen, weißen,
flannellhemdentragenden Seattler Underground. Was wäre gewesen,
hätte Tina Bell die Möglichkeit gehabt, sich wie Millionen von
Künstler:innen heute über die sozialen Medien Aufmerksamkeit zu
verschaffen? Wir wissen es nicht. Was wir nun wissen ist, dass wir
nicht aufhören dürfen zu suchen. Denn dass etwas nicht erzählt
wird, bedeutet nicht, dass es nicht da war.
Revival erlebt. In den sozialen Medien wird sie als Begründerin des
Grunge gefeiert, einige Reels über sie gingen viral. Und wir raufen
uns die Haare: Warum kannten wir sie nicht? Wir erzählen euch die
Geschichte einer Woman of Color, die ihre Band BAM BAM verließ,
weil sie konstanten rassistischen, sexistischen und misogynen
Anfeindungen ausgesetzt war. Sie gab sich selbst auf, verschwand
von der Bildfläche, löste sich im allerwahrsten Sinne des Wortes in
ihre Bestandteile auf. Trug sie daran die Schuld? Nein. Eine
Szenepresse, die damals noch die absolute Macht darüber hatte, über
wen erzählt wurde und über wen nicht, schloss Tina und ihre Band
bis auf ein paar Randnotizen aus. Und das, obwohl der Sound von BAM
BAM wegbereitend war für alle Ausläufer des Grunge, die noch kommen
sollten. Kurt Cobain war der Tourroadie der Band. Die MELVINS waren
ihre Vorband. Das alles half nichts. Tina war bekannt in der Szene,
doch der Fakt allein, dass sie eine schwarze Frau in einer Rockband
war, überforderte den größtenteils männlichen, weißen,
flannellhemdentragenden Seattler Underground. Was wäre gewesen,
hätte Tina Bell die Möglichkeit gehabt, sich wie Millionen von
Künstler:innen heute über die sozialen Medien Aufmerksamkeit zu
verschaffen? Wir wissen es nicht. Was wir nun wissen ist, dass wir
nicht aufhören dürfen zu suchen. Denn dass etwas nicht erzählt
wird, bedeutet nicht, dass es nicht da war.
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