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Beschreibung
vor 3 Wochen
Die Türkei: Europas Mülldeponie
Seitdem China und Indien, einstige Hauptabnehmer europäischen
Mülls, Importstopps verhängt haben, ist die Türkei zum
wichtigsten Ziel dieser Abfallströme geworden. Hunderttausende
Tonnen Plastik, Papier und Metall werden in die Häfen im Südosten
des Landes verschifft, um dort - offiziell - weiterverarbeitet zu
werden. Die importierten Materialien gelten als recycelbare
Wertstoffe, sind in der Realität jedoch oft verunreinigt und kaum
verwertbar. Ein Großteil landet illegal in Naturgebieten oder
wird verbrannt, mit gravierenden Folgen: Luft- und
Wasserverschmutzung, Ernteausfälle und gesundheitliche Schäden
für die lokale Bevölkerung. Während Zwischenhändler hohe Gewinne
erzielen, bedrohen sinkende Wertstoffpreise die Lebensgrundlage
vieler Menschen, die mit dem Sammeln von Recyclingmaterialien ihr
Leben finanzieren. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1
am 23. 03. 2026.
Gestaltung: Anika Haider
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