Pianist Sullivan Fortner: «Es geht darum, Mensch zu sein.»

Pianist Sullivan Fortner: «Es geht darum, Mensch zu sein.»

vor 3 Wochen
Den ersten Grammy als Bandleader, für dieses Album? Den hat Sullivan Fortner nicht kommen sehen. Das Album entstand spontan, mit einer ad hoc Band.
57 Minuten
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Musikmagazin

Beschreibung

vor 3 Wochen
Den ersten Grammy als Bandleader, für dieses Album? Den hat
Sullivan Fortner nicht kommen sehen. Das Album entstand spontan,
mit einer ad hoc Band. Sullivan Fortner, dieser brillante Pianist,
scheint sich nicht allzu viel aus Preisen zu machen. Das sei das
schöne an seiner Kunst, sagt er: Jeder Tag sei ein neues weisses
Blatt. Der Grammy für das «Best Jazz Instrumental» Album dürfte ihn
dennoch gefreut haben, auch wenn er bereits in der Vergangenheit
liegt – und er sich selbst sowieso nicht als Jazzmusiker versteht.
Es geht ihm um Musik, nicht um Genres. Und darum, Mensch zu sein.
00:20 – Talk Sullivan Fortner erzählt, wo er war, als er von seinem
Grammy erfahren hat. Warum er sich selber nicht Jazzpianist nennt.
Und er verrät, ob er mit der Sängerin Cécile McLorin Salvant
wirklich zusammen ist. 23:38 – Wochenrückblick (Zeitpunkt der
Aufnahme: Freitag, 20.03., 12 Uhr) Vom Grammy für Sullivan Fortner
zum Oscar für Ludwig Göranssons Filmmusik zum Film «Sinners». Der
schwedische Komponist ist ein Wahlamerikaner, der dank der
Blues-Begeisterung seines Vaters zur Gitarre kam und dank der
Gitarre schliesslich zur Zusammenarbeit mit dem Regisseur von
«Sinners», Ryan Coder. 40:45 – Konzert-Tipp Eine Uraufführung der
Schweizer Komponistin Cécile Marti in Basel verspricht ein
Klangabenteuer. 45:15 – Musikfrage Mit der Musikwissenschaftlerin
Cristina Urchueguía: Warum heisst der Ton H ausserhalb des
deutschen Sprachraums überall B? 49:30 – Neu in meiner Playlist «In
My Dreams», das neue Album von Bill Frisell – ein Gitarrist, der
immer wieder zu überraschen vermag.
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