Der hohe Preis der Kriege (mit Moritz Brake)
50 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Tag
Kriege können extrem teuer werden, vor allem wenn sie sich
hinziehen und sich zu regelrechten Materialschlachten entwickeln.
Und so wird der Kampf ums Geld ein wichtiger Faktor. Die
Kriegskosten sorgen für Kopfzerbrechen: ob in der Ukraine, im Nahen
Osten oder in den USA. Das beleuchten Anna Engelke und Stefan
Niemann in der heutigen Folge. Stefan erläutert, inwiefern die
Finanzierung der Angriffe auf den Iran aktuell für Wirbel in
Washington sorgt. Dort mehren sich die Zweifel, dass die
Kriegsziele der Israelis und der USA dieselben sind. Auch in Kiew
und Brüssel bestimmen die Kriegskosten die Agenda, wo es beim
EU-Gipfel um den durch Ungarn und die Slowakei blockierten 90
Milliarden-Euro-Kredit geht. Stefan beleuchtet die Rolle Ungarns
und Orbans Blockade-Haltung kurz vor den Parlamentswahlen in seinem
Land.
Im Schwerpunkt dieser Ausgabe spricht Anna Engelke mit Moritz Brake
über die vom Iran für die meisten Schiffe blockierte Straße von
Hormus. Der Reserveoffizier der deutschen Marine und Experte für
maritime Angelegenheiten bezeichnet die Meerenge als
„geopolitisches Faustpfand“ des Iran, der diese auch mit
einfachsten Mitteln blockieren könne – um damit Druck vor allem auf
die Region, aber auch auf Europa und die USA aufzubauen. Zu den
besonderen Gefahren in der Straße von Hormus zählen Minen und
Schnellboote. Aus Sicht Brakes ist eine Vorbedingung für einen
Einsatz europäischer Marinen in der Region, dass der Krieg beendet
ist. Denn im Moment würde man nicht nur den Verlust von
Kriegsschiffen riskieren, sondern auch das Leben von Soldaten aufs
Spiel setzen und militärische Ressourcen einsetzen, von denen man
ohnehin zu wenige habe. Brake spricht auch darüber, wie Deutschland
die Golfstaaten in der jetzigen Situation unterstützen kann und
welche Lehren sich aus dem Krieg im Nahen Osten ziehen
lassen.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Interview mit Moritz Brake, Experte für maritime Sicherheit:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/brake-strasse-von-hormus-ist-fuer-iran-geopolitisches-faustpfand,audio-450982.html
Podcast-Tipp: Berlin Code
https://www.ardsounds.de/sendung/berlin-code-mit-linda-zervakis/urn:ard:show:7d6b2a6353d8a1a6/
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
hinziehen und sich zu regelrechten Materialschlachten entwickeln.
Und so wird der Kampf ums Geld ein wichtiger Faktor. Die
Kriegskosten sorgen für Kopfzerbrechen: ob in der Ukraine, im Nahen
Osten oder in den USA. Das beleuchten Anna Engelke und Stefan
Niemann in der heutigen Folge. Stefan erläutert, inwiefern die
Finanzierung der Angriffe auf den Iran aktuell für Wirbel in
Washington sorgt. Dort mehren sich die Zweifel, dass die
Kriegsziele der Israelis und der USA dieselben sind. Auch in Kiew
und Brüssel bestimmen die Kriegskosten die Agenda, wo es beim
EU-Gipfel um den durch Ungarn und die Slowakei blockierten 90
Milliarden-Euro-Kredit geht. Stefan beleuchtet die Rolle Ungarns
und Orbans Blockade-Haltung kurz vor den Parlamentswahlen in seinem
Land.
Im Schwerpunkt dieser Ausgabe spricht Anna Engelke mit Moritz Brake
über die vom Iran für die meisten Schiffe blockierte Straße von
Hormus. Der Reserveoffizier der deutschen Marine und Experte für
maritime Angelegenheiten bezeichnet die Meerenge als
„geopolitisches Faustpfand“ des Iran, der diese auch mit
einfachsten Mitteln blockieren könne – um damit Druck vor allem auf
die Region, aber auch auf Europa und die USA aufzubauen. Zu den
besonderen Gefahren in der Straße von Hormus zählen Minen und
Schnellboote. Aus Sicht Brakes ist eine Vorbedingung für einen
Einsatz europäischer Marinen in der Region, dass der Krieg beendet
ist. Denn im Moment würde man nicht nur den Verlust von
Kriegsschiffen riskieren, sondern auch das Leben von Soldaten aufs
Spiel setzen und militärische Ressourcen einsetzen, von denen man
ohnehin zu wenige habe. Brake spricht auch darüber, wie Deutschland
die Golfstaaten in der jetzigen Situation unterstützen kann und
welche Lehren sich aus dem Krieg im Nahen Osten ziehen
lassen.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Interview mit Moritz Brake, Experte für maritime Sicherheit:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/brake-strasse-von-hormus-ist-fuer-iran-geopolitisches-faustpfand,audio-450982.html
Podcast-Tipp: Berlin Code
https://www.ardsounds.de/sendung/berlin-code-mit-linda-zervakis/urn:ard:show:7d6b2a6353d8a1a6/
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Weitere Episoden
40 Minuten
vor 4 Tagen
52 Minuten
vor 1 Woche
52 Minuten
vor 1 Woche
54 Minuten
vor 2 Wochen
52 Minuten
vor 2 Wochen
Abonnenten
augsburg
Bayern - Erlangen
Gottmadingen
Germering
Göttingen
Grünstadt
Lauf an der Pegnitz
Rüsselsheim
Saarlouis
Wörth
Warschau
Radeberg
Eckersdorf
Bremen
münchen
zu Hause
Nürnberg
Fedkirchen
Friedrichshafen
Coesfeld-Lette
Welsberg-Taisten
Blucina
Istanbul
Celle
Münsing
Berlin
Köln
PFAFFENHOFEN
Baden-Württemberg
berlin
Dinkelsbühl
Hamburg
Braunschweig
heusweiler
Schwarme
Lauingen
Schmitten
Berlin
Rüsselsheim am Main
gladbeck
Manila
Neumünster
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.