Arm aufwachsen in Bad Säckingen - wie fühlt sich das an?
Miriam Davoudvandi über Armut und Psyche, Hip-Hop als Rettung und
sozialen Aufstieg
42 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Tag
Armut, psychische Gesundheit und Klassenkampf – darüber spricht
Miriam Davoudvandi in dieser Folge von „BZ am Ohr". Die 33-jährige
Journalistin und Podcasterin ist in Bad Säckingen am Hochrhein
aufgewachsen. In einer Sozialwohnung, umgeben von Wohlstand, den
sie selbst nie hatte. In ihrem aktuellen Buch „Das können wir uns
nicht leisten – Was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein" (btb)
beschreibt sie, wie Armut von der Geburt bis zum Tod alles
beeinflusst: Bildungschancen, Gesundheit, Partnerwahl und vor allem
die Psyche. Miriam erzählt, warum sie trotz Bestnoten auf die
Hauptschule sollte, wie Hip-Hop und der Rapper Haftbefehl ihr
halfen, sich gesehen zu fühlen, und warum sie ihre ADHS erst mit 30
diagnostiziert bekam. Sie erklärt den Zusammenhang zwischen Armut
und Depression und warum sie heute mit ihrem Podcast „Danke, gut"
über mentale Gesundheit spricht. Wie geht es Menschen, die jeden
Cent umdrehen müssen? Was bedeutet sozialer Aufstieg wirklich? Und
warum reichen Achtsamkeitskurse nicht aus, um eine gute Psyche für
alle zu schaffen? Im Gespräch mit BZ-Redakteurin Dora Schöls wird
deutlich: Armut ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch
ein Gefühl, das Menschen ein Leben lang prägt. Miriam fordert ein
Umdenken in der Debatte über Sozialleistungen und erklärt, was sie
tun würde, wenn sie Bundeskanzlerin wäre – und warum sie diesen
Traum längst aufgegeben hat.
Miriam Davoudvandi in dieser Folge von „BZ am Ohr". Die 33-jährige
Journalistin und Podcasterin ist in Bad Säckingen am Hochrhein
aufgewachsen. In einer Sozialwohnung, umgeben von Wohlstand, den
sie selbst nie hatte. In ihrem aktuellen Buch „Das können wir uns
nicht leisten – Was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein" (btb)
beschreibt sie, wie Armut von der Geburt bis zum Tod alles
beeinflusst: Bildungschancen, Gesundheit, Partnerwahl und vor allem
die Psyche. Miriam erzählt, warum sie trotz Bestnoten auf die
Hauptschule sollte, wie Hip-Hop und der Rapper Haftbefehl ihr
halfen, sich gesehen zu fühlen, und warum sie ihre ADHS erst mit 30
diagnostiziert bekam. Sie erklärt den Zusammenhang zwischen Armut
und Depression und warum sie heute mit ihrem Podcast „Danke, gut"
über mentale Gesundheit spricht. Wie geht es Menschen, die jeden
Cent umdrehen müssen? Was bedeutet sozialer Aufstieg wirklich? Und
warum reichen Achtsamkeitskurse nicht aus, um eine gute Psyche für
alle zu schaffen? Im Gespräch mit BZ-Redakteurin Dora Schöls wird
deutlich: Armut ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch
ein Gefühl, das Menschen ein Leben lang prägt. Miriam fordert ein
Umdenken in der Debatte über Sozialleistungen und erklärt, was sie
tun würde, wenn sie Bundeskanzlerin wäre – und warum sie diesen
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