Wie unsere Stimmung die Verangenheit ändert

Wie unsere Stimmung die Verangenheit ändert

Warum pessimistische Menschen am meisten von Therapie profitieren können und unsere Stimmung unsere Vergangenheit beeinflusst
27 Minuten
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Beschreibung

vor 22 Stunden
Was, wenn ausgerechnet Menschen mit einer pessimistischen
Grundhaltung besonders gut auf therapeutische Interventionen
ansprechen? Und was hat meine Stimmung von heute damit zu tun, wie
ich an gestern denke?#Studie 1: Pessimismus und Schmerzwahrnehmung
In einem Experiment mit TENS-Geräten zeigte sich: Pessimistisch
eingestellte Teilnehmerinnen erlebten unter negativer Suggestion
deutlich mehr Schmerz – aber sie profitierten auch am stärksten,
wenn die Erwartungshaltung gezielt in eine positive Richtung
gelenkt wurde. Ein Pendel, das in beide Richtungen schwingt. Was
bedeutet das für die therapeutische Arbeit mit Menschen, die in
einem sehr eingeengten, negativen Fokus feststecken? Und was sagt
uns das über unsere eigene Erwartungshaltung als Therapeutinnen?
Studie 2: Aktuelle Stimmung färbt die Vergangenheit Wie wir
Vergangenes erinnern und bewerten, hängt stärker von unserer
gegenwärtigen Stimmung ab, als wir oft annehmen. Das zeigt ein
Experiment, in dem der zuletzt gesehene Gesichtsausdruck die
Bewertung aller vorherigen Eindrücke beeinflusste. Für die Praxis
bedeutet das: Die Gegenwart ist kein neutraler Beobachter der
Vergangenheit – sie ist deren Mitautorin. Ursula teilt außerdem
konkrete Techniken aus dem Hypno-Writing, die genau hier ansetzen.
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