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#6: Cash or Crash History: Die Geschichte der USA

#6: Cash or Crash History: Die Geschichte der USA

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Am Anfang steht Hochverrat. Am 4. Juli 1776 sagen sich die
Vertreter von 13 britischen Kolonien in Nordamerika von ihrem
Mutterland los und gründen einen eigenen Staatenbund. Grund waren
die hohen Steuern und Zölle, die London seinen amerikanischen
Kolonien auferlegt hatte, wie Newald erläutert. Die Briten
verlieren Krieg und Kolonien. 1783 anerkennt Großbritannien die
Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika. Ein Glück für
die Gründerväter. Hätten sie den Krieg verloren, wären sie
gehängt worden. 

Was folgt, ist eine politische und ökonomische Expansion, wie sie
die neuere Geschichte selten kennt. Rund acht Jahrzehnte nach
ihrer Gründung erstrecken sich die USA bis an den Pazifik. Nach
dem Bürgerkrieg von 1861 bis 1865 erfolgt der Aufstieg zur
stärksten Wirtschaftsmacht der Welt. 

In der Außenpolitik folgen die USA lange Zeit dem Prinzip des
Isolationismus, analysiert Newald. Erstmals durchbrechen die USA
dieses Prinzip mit dem Eintritt in den Ersten Weltkrieg 1917. Das
endgültige Ende des Isolationismus erfolgt im Zweiten Weltkrieg.
Mit dem Kalten Krieg gegen die Sowjetunion wurde ein Rückzug auf
die isolationistische Position undenkbar. 

Eines der Hauptinteressen der politischen Repräsentanten in
Washington war seit jeher der Schutz der eigenen Wirtschaft. In
Form von Zöllen. Schon 1789 verabschiedete der US-Kongress
die ersten Zollgesetze. Auch der Aufstieg zur wirtschaftlichen
Weltmacht zwischen 1865 und 1914 wurde durch Zölle begünstigt.

Newald bringt noch ein anderes wichtiges Beispiel. Nach dem
Ausbruch der Weltwirtschaftskrise versuchte die US-Regierung 1930
mit flächendeckenden Zollerhöhungen die eigene Wirtschaft 
vor dem Zusammenbruch zu wahren. Der globale Warenaustausch kam
dadurch beinahe zum Erliegen und befeuerte die Krise erst so
richtig. Die Zoll-Politik ist also keine Erfindung von Donald
Trump. 

Stellt sich die Frage, wohin die USA in den kommenden Jahrzehnten
steuern? Die USA werden in 25 Jahren so wie heute eine Demokratie
sein, betont Newald. Mit einem klaren Bekenntnis zu den
Prinzipien der freien Marktwirtschaft. 

Wolfgang Unterhuber ist ein leidenschaftlicher Journalist,
Medienmacher und Buchautor. Seit 30 Jahren ist er
Wirtschaftsjournalist - unter anderem bei WirtschaftsBlatt,
Regionalmedien Austria, Kurier. In seinem Podcast CashorCrash
will er zeigen, dass das Thema Wirtschaft nicht immer komplex
sein muss und uns alle angeht.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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