In weiten Teilen von Österreich war es diesen Sommer heiß. Speziell in den größeren Städten sorgt aber nicht nur das Klima für die hohen Temperaturen, sondern auch Asphalt, Beton und Klimaanlagen. Das noch größere Problem ist aber die seit April nahezu ununterbrochene Trockenheit. Der Schaden für die Landwirtschaft beträgt bereits eine Milliarde Euro. Jetzt rächt sich die jahrelange Verbauung des Landes und das „Zubetonieren“ der Städte. Jeden Tag werden noch immer elf bis zwölf Hektar zubetoniert beziehungsweise zu asphaltiert. Da entspricht rund 15 Fußballfeldern. Beton und Asphalt aber heizen das Land bzw. die Städte auf. Dazu kommen die Klimaanlagen. Durch Klimaanlagen kann sich die Temperatur in einer Stadt um bis zu 2,4 Grad erhöhen. Dazu kommt die Trockenheit. Wasser könnte bald knapp werden und vielleicht auch der Strom. Weil europaweit die Wasserkraftwerke wegen der niedrigen Pegelstände der Flüsse ihre Leistung drosseln müssen. Für unsere Geldbörse wird das erhebliche Auswirkungen haben. Kurzfristig, aber auch langfristig. Es wäre also höchst an der Zeit, dass sich Österreich und andere europäischen Länder an Singapur, Israel, Australien oder auch Spanien orientieren. Sie zeigen, wie man mit Hitze und Trockenheit umgehen muss.
Links:
https://www.orf.at/#/stories/3438729/
https://www.derstandard.at/story/3000000334172/drinnen-kuehle-draussen-heisse-luft-wie-klimageraete-die-stadt-zusaetzlich-anheizen
https://www.riverandnaturetrust.org/wenn-das-wasser-fehlt-trockenheit-zwischen-historie-und-neuer-belastung-heute/
Wolfgang Unterhuber ist ein leidenschaftlicher Journalist, Medienmacher und Buchautor. Seit 30 Jahren ist er Wirtschaftsjournalist - unter anderem bei WirtschaftsBlatt, Regionalmedien Austria, Kurier. In seinem Podcast CashorCrash will er zeigen, dass das Thema Wirtschaft nicht immer komplex sein muss und uns alle angeht.
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.