Eine Verabredung zum Frühstück, kalter Kaffee und eine Zeitreise in die Ära das Barocks
vor 1 Woche
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Beschreibung
vor 1 Woche
Da sitzt man in einem gemütlichen Café, das Licht fällt weich
durch die großen Fenster, und das Herzstück eines jeden
ordentlichen Frühstücks darf natürlich nicht fehlen: Kaffee. In
meinem Fall war es ein Milchkaffee. Als die Bedienung ihn
brachte, musste ich kurz schmunzeln, denn die Tasse erinnerte
eher an eine kleine Suppenschüssel als an ein herkömmliches
Trinkgefäß.
Diese riesigen Schalen, die man mit beiden Händen umschließen
muss, kennt man ja. Es ist fast so, als würde man versuchen, sich
an einem kleinen Lagerfeuer aufzuwärmen. Während ich zum Buffet
ging, Brötchen und Belag aussuchte, vergaß ich das Getränk. Als
ich schließlich den ersten Schluck nehmen wollte, war die
Mischung aus Milch und Kaffee erwartungsgemäß kalt.
„Macht nichts, kalter Kaffee macht ja bekanntlich schön“, meinte
ich. Ein Satz, den wir alle schon tausendmal gehört haben.
Meistens dient er als schwacher Trost für den vergessenen Genuss.
Aber was steckt eigentlich wirklich dahinter? Ist es nur ein
Mythos, den sich sparsame Großmütter ausgedacht haben, um nichts
wegschütten zu müssen, oder verbirgt sich darin ein Funken
Wahrheit?
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