#239 Wie hast du die "Hölle" SOS Kinderdorf überlebt, Marina Hubmann?

#239 Wie hast du die "Hölle" SOS Kinderdorf überlebt, Marina Hubmann?

vor 2 Wochen
Marina Hubmann erfuhr im SOS Kinderdorf Stübing Gewalt. Und das vom ersten Tag. Die gebürtige Tirolerin, die schon vorher durch ihren Stiefvater sexuellen Missbrauch erlebte, bezeichnet die Jahre in der "Kinderschutzeinrichtung" ganz schlicht als "Hölle".
51 Minuten
Podcast
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Beschreibung

vor 2 Wochen

In dieser Episode wird von Gewalt gegen Kinder erzählt. Wenn
euch das Thema nahegeht, hört den Podcast vielleicht mit einer
euch vertrauten Person. 
Am 4. September 1989 beginnt "die Hölle" für das kleine Mädchen
Marina. An diesem Tag kommt sie im SOS Kinderdorf im steirischen
Stübing an. Marina Hubmann erfährt im SOS Kinderdorf Stübing über
Jahre Gewalt. Und das vom ersten Tag. Die gebürtige Tirolerin,
die schon vorher durch ihren Stiefvater sexuellen Missbrauch
erleben musste, bezeichnet die Jahre in der
"Kinderschutzeinrichtung" trotzdem ganz schlicht als "Hölle".
Ihre Erlebnisse hat sie bereits 2002 angezeigt, doch alles
verlief im Sand, ihre "Mutti" unterdrückte und terrorisierte
weiterhin, Marina wollte niemand glauben. Die journalistischen
Enthüllungen 2025 und 2026 rund um strukturelle Gewalt gegen
Kinder lassen das ehemalige Kinderdorfkind dennoch nur wenig
hoffen, dass das System tatsächlich komplett zerschlagen wird. Im
Gespräch erzählt sie, wie sie die "Hölle Kinderdorf" überleben
konnte. 


In ihrem Buch "Kinderdorf" (edition a)  hat sie ihre
Erlebnisse und ihre Überlebensstrategien im Detail
nachgezeichnet. 


So verarbeitet Marina ihr Trauma ebenfalls. Sie will aufklären
und anderen helfen, die psychischen Mechanismen hinter dieser
Gewalt zu verstehen. Sie sagt: "Auf Instagram habe ich die
Initiative @marinas.mission gegründet. Dort kläre ich über Gewalt
und Missbrauch in Kinderheimen auf und darüber hinaus, teile
Impulse zur Heilung für Betroffene und mache meine Projekte
sichtbar. Die Seite ist auch für Menschen gedacht, die das Thema
wichtig finden, unabhängig davon, ob sie persönliche
Berührungspunkte haben oder nicht. Ich freu mich über jedes
Teilen, jedes Interesse, jeden Follower und auch über stilles
Mitlesen." 
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