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vor 2 Wochen
Bei den in Frankreich am 15. und 22. März stattfindenden
Kommunalwahlen könnten mehrere größere Städte in die Hände des
Rassemblement national fallen. Denn die rechtsextreme Partei findet
im Land immer mehr Anhänger. Erklärten sich laut einer Umfrage von
2022 insgesamt 29 Prozent der Befragten einverstanden mit den Ideen
des Rassemblement national, ist deren Zahl heute auf 42 Prozent
hochgeschnellt. Dass rechtsextremes Gedankengut immer salonfähiger
erscheint, ist auch Vincent Bolloré zu verdanken. Respektive dem
Imperium im Bereich Medien und Buchmarkt, dass der bretonische
Milliardär im letzten Jahrzehnt aufgebaut hat - er will einer
'geeinten Rechten', von gemäßigt bis extrem, an die Macht
verhelfen. Der TV-Infokanal CNews, die Sonntagszeitung Journal du
dimanche und der ehemals renommierte Verlag Fayard dienen nun als
rechtsextreme Echokammern. Dagegen regt sich in der
Zivilgesellschaft zunehmend Widerstand, unter anderem mittels der
Kampagne 'Bolloré entwaffnen'. Der Medienmogul spricht von einem
angeblich in Frankreich tobenden 'Kulturkampf' - der Kultursektor,
von kleinen Buchverlagen über kommunale Kinos bis zu unabhängigen
Medien, ruft auf zur Gegenwehr. Die Reportage erhellt den Einfluss
von Bollorés Imperium in Frankreich. Suzanne Krause berichtet.
Kommunalwahlen könnten mehrere größere Städte in die Hände des
Rassemblement national fallen. Denn die rechtsextreme Partei findet
im Land immer mehr Anhänger. Erklärten sich laut einer Umfrage von
2022 insgesamt 29 Prozent der Befragten einverstanden mit den Ideen
des Rassemblement national, ist deren Zahl heute auf 42 Prozent
hochgeschnellt. Dass rechtsextremes Gedankengut immer salonfähiger
erscheint, ist auch Vincent Bolloré zu verdanken. Respektive dem
Imperium im Bereich Medien und Buchmarkt, dass der bretonische
Milliardär im letzten Jahrzehnt aufgebaut hat - er will einer
'geeinten Rechten', von gemäßigt bis extrem, an die Macht
verhelfen. Der TV-Infokanal CNews, die Sonntagszeitung Journal du
dimanche und der ehemals renommierte Verlag Fayard dienen nun als
rechtsextreme Echokammern. Dagegen regt sich in der
Zivilgesellschaft zunehmend Widerstand, unter anderem mittels der
Kampagne 'Bolloré entwaffnen'. Der Medienmogul spricht von einem
angeblich in Frankreich tobenden 'Kulturkampf' - der Kultursektor,
von kleinen Buchverlagen über kommunale Kinos bis zu unabhängigen
Medien, ruft auf zur Gegenwehr. Die Reportage erhellt den Einfluss
von Bollorés Imperium in Frankreich. Suzanne Krause berichtet.
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