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Beschreibung
vor 2 Wochen
In dieser Predigt zu Jesaja 55,6–12 steht die Einladung im
Zentrum: „Sucht den Herrn, solange er zu finden ist.“ Doch es
geht nicht nur darum, Gott zu suchen, sondern zu prüfen, welches
Bild von Gott wir eigentlich mit uns tragen. Oft machen wir ihn
kleiner, als er ist. Wir wünschen uns einen harmonischen Gott
ohne Leid – doch der biblische Gott geht selbst ins Leid hinein,
sichtbar am Kreuz. Wir suchen einen Gott, der uns tröstet und
bestätigt, aber unser Leben nicht verändern soll – doch Gott will
mehr als eine gelegentliche Rolle als Nothelfer. Oder wir denken
abstrakt von ihm als unpersönlicher Macht – während die Bibel von
einem lebendigen, persönlichen Gott spricht, der sich festgelegt
und in Jesus konkret gezeigt hat.
Im zweiten Teil geht es um Gottes Wort. Es ist nicht bloße
religiöse Information, sondern ein Ereignis. Wie Regen die Erde
fruchtbar macht, so bewirkt Gottes Reden Veränderung. Man kann
viel über Glauben wissen und doch Gottes lebendiges Wort
verpassen. Wo Gott wirklich spricht, entsteht Klarheit, Vergebung
wird Gewissheit, Zweifel verwandeln sich in Vertrauen. Gottes
Wort kehrt nicht leer zurück – es verändert.
Am Ende bleibt die Frage: Haben wir das schon erlebt? Und daraus
wächst ein schlichtes Gebet: Herr, rede so zu mir, dass sich mein
Leben ändert.
Dieser Podcast wird zur Verfügung gestellt von der
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