Podcaster
Episoden
20.02.2026
26 Minuten
Diese Predigt setzt sich mit dem Geheimnis der Autorität Jesu
auseinander. Ausgehend von der Verwunderung seiner Zeitgenossen –
wie jemand ohne Ausbildung so verbindlich lehren kann – wird
Jesus als eine zutiefst widersprüchliche Gestalt beschrieben:
scheinbar einfach und zugänglich, zugleich entziehend und
herausfordernd. Er spricht nicht im Namen einer Schule, nicht
hypothetisch oder diskutierend, sondern mit letzter Geltung – und
verweist dabei doch konsequent von sich selbst weg auf Gott, der
ihn gesandt hat.
Die Predigt entfaltet vier mögliche Reaktionen auf dieses
Geheimnis: Jesus auszuweichen, ihn zu entschärfen, ihn für
verrückt zu erklären oder ihm zu glauben. Der Text plädiert für
den vierten Weg. Glaube wird dabei nicht als Ergebnis langer
Überlegung verstanden, sondern als Wagnis und Erfahrung: als ein
Sich-Anvertrauen, das dem Erkennen vorausgeht.
Abschließend ermutigt die Predigt, Zweifel nicht zu fürchten,
sondern als Durchgangsstation zu verstehen, und dem eigenen Geist
mehr Raum zu geben als dem ständig nach Beweisen verlangenden
Intellekt. Der Weg zur Gewissheit führt nicht über Sicherheiten,
sondern über Vertrauen – einen Sprung, den niemand einem anderen
abnehmen kann.
Dieser Podcast wird zur Verfügung gestellt von der
Anskar-Kirche Deutschland. Wir freuen uns über Spenden zur
Finanzierung dieses Projekts.
https://www.anskar.de/project/podcast/
Spendenkonto:
Anskar-Kirche Deutschland, Evangelische Freikirche e. V.
Volksbank Mittelhessen
IBAN DE45 5139 0000 0067 8690 01, BIC VBMHDE5F
Mehr
13.02.2026
30 Minuten
Diese Predigt legt das 10. Kapitel der Apostelgeschichte aus und
stellt die Begegnung zwischen Petrus und dem römischen Hauptmann
Cornelius in den Mittelpunkt. Sie zeigt diesen Abschnitt als
entscheidenden Wendepunkt der frühen Kirche: den Übergang von der
ausschließlich jüdischen Ausrichtung hin zur Öffnung des
Evangeliums für alle Menschen. Dabei wird deutlich, wie tief
verwurzelt die inneren Widerstände waren und wie Gott durch
Offenbarungen behutsam einen Durchbruch im Denken des Petrus
bewirkt. Die Predigt betont, dass die Erwählung Israels dadurch
nicht aufgehoben, sondern erweitert wird, und stellt die Frage,
was es heute bedeutet, Jesus als den Erlöser aller Menschen zu
bekennen – nicht aus Tradition oder Zwang, sondern aus
persönlicher Offenbarung und innerer Gewissheit.
Dieser Podcast wird zur Verfügung gestellt von der
Anskar-Kirche Deutschland. Wir freuen uns über Spenden zur
Finanzierung dieses Projekts.
https://www.anskar.de/project/podcast/
Spendenkonto:
Anskar-Kirche Deutschland, Evangelische Freikirche e. V.
Volksbank Mittelhessen
IBAN DE45 5139 0000 0067 8690 01, BIC VBMHDE5F
Mehr
06.02.2026
24 Minuten
In dieser Predigt zum letzten Sonntag der Epiphaniaszeit steht
die Frage im Mittelpunkt, wie wir heute der Bibel begegnen.
Ausgangspunkt ist der zweite Petrusbrief, der betont: Der
christliche Glaube beruht nicht auf erfundenen Geschichten,
sondern auf der Erfahrung von Augenzeugen. In der Verklärung Jesu
wird seine göttliche Herrlichkeit sichtbar – Himmel und Erde
berühren sich, Gottes Stimme wird hörbar.
Von dort aus richtet die Predigt den Blick auf eine
Vertrauenskrise im Umgang mit der Bibel. Viele Christen lesen sie
kaum noch selbst, andere relativieren ihre Aussagen oder erklären
sie vorschnell als bloße Symbole. So bleibt die Bibel zwar
offiziell Grundlage des Glaubens, verliert aber praktisch ihre
Autorität.
Die Predigt macht deutlich: Wer Christus erkennen will, kann die
Bibel nicht umgehen. Sie setzt ein Wirklichkeitsverständnis
voraus, in dem Gott handelt und Wunder möglich sind. Die
biblischen Autoren verstanden sich nicht als religiöse Genies,
sondern als Menschen, die von Gott angesprochen und zum Reden
beauftragt wurden. Darum geht es in der Schrift nicht zuerst um
menschliche Meinungen, sondern um Gottes Wort.
Verstehen lässt sich dieses Wort letztlich nicht allein durch
Wissen oder Methoden. Der Zugang zur Bibel öffnet sich durch den
Heiligen Geist. Darum endet die Predigt mit einer Einladung zur
Demut und zum Gebet: Gott selbst möge das Verständnis schenken,
damit sein Wort lebendig wird und Christus in seiner Herrlichkeit
erkannt wird.
Dieser Podcast wird zur Verfügung gestellt von der
Anskar-Kirche Deutschland. Wir freuen uns über Spenden zur
Finanzierung dieses Projekts.
https://www.anskar.de/project/podcast/
Spendenkonto:
Anskar-Kirche Deutschland, Evangelische Freikirche e. V.
Volksbank Mittelhessen
IBAN DE45 5139 0000 0067 8690 01, BIC VBMHDE5F
Mehr
30.01.2026
21 Minuten
Diese Folge entfaltet eine theologisch dichte Auslegung des
Prologs des Johannesevangelium („Im Anfang war
das Wort“) und macht deutlich: Dieser Text ist kein spekulativer
Einstieg in metaphysische Fragen, sondern ein bewusst im
Nachhinein geschriebenes Vorwort, das das ganze Leben, Wirken,
Sterben und Auferstehen Jesu Christi voraussetzt.
Im Zentrum steht die Menschwerdung des Wortes
(Inkarnation). Der Sprecher betont das bleibende
Geheimnis des christlichen Glaubens: Jesus Christus ist zugleich
wahrer Gott und wahrer Mensch. Beide Seiten dürfen weder
vermischt noch gegeneinander ausgespielt werden. Diese Spannung
ist nicht auflösbar, sondern markiert die Wahrheit über Christus.
Sie wird nicht durch Denken allein erkannt, sondern durch
Offenbarung und Glauben.
Die Folge beschreibt Glauben als Begegnung:
Christus wird als das „wahre Licht“ verstanden, das Orientierung
schenkt, ohne zu blenden oder zu verführen. Dieses Licht macht
die Welt und das eigene Leben durchsichtig und unterscheidbar.
Daraus erwächst eine neue Identität: Wer Christus aufnimmt,
erhält die Vollmacht, Kind Gottes zu sein. Gott
als Vater zu erkennen ist kein allgemeines Menschenrecht, sondern
ein Geschenk, das an Jesus Christus gebunden ist. Ohne diese
„Wiedergeburt“ bleibt der Mensch heimatlos.
Schließlich wird Christus als Mittler der
Schöpfung beschrieben. Alles ist durch ihn geschaffen –
deshalb ist die Begegnung mit ihm kein Fremdkörper, sondern ein
„Nach-Hause-Kommen“. Glauben wird als tiefes Wiedererkennen
gedeutet, als Erfüllung einer ursprünglichen Bestimmung. Aus
dieser Beziehung erwächst ein Leben in Fülle, getragen von Gnade,
die sich immer neu schenkt.
Eine Folge über das Geheimnis Christi, die Herkunft des Glaubens
und die Erfahrung, im Glauben wirklich anzukommen.
Dieser Podcast wird zur Verfügung gestellt von der
Anskar-Kirche Deutschland. Wir freuen uns über Spenden zur
Finanzierung dieses Projekts.
https://www.anskar.de/project/podcast/
Spendenkonto:
Anskar-Kirche Deutschland, Evangelische Freikirche e. V.
Volksbank Mittelhessen
IBAN DE45 5139 0000 0067 8690 01, BIC VBMHDE5F
Mehr
23.01.2026
14 Minuten
Weihnachten wird hier nicht als Fest der Hektik, Tradition oder
bloßen Kindheitsromantik beschrieben, sondern als Begegnung mit
dem Geheimnisvollen und dem Übernatürlichen. Die Predigt nimmt
die Spannung zwischen nüchterner Realität und göttlichem Einbruch
auf – so wie sie schon in der Weihnachtsgeschichte selbst
angelegt ist: einerseits sachlich erzählt, andererseits voller
Engel, Licht und göttlicher Verheißung.
Der Text fragt danach, warum Menschen auch heute noch an
Weihnachten in die Kirche kommen, und deutet dies als tiefe, oft
unausgesprochene Sehnsucht nach Sinn, Wunder und Transzendenz.
Eine rein verstandesmäßige, "entzauberte" Religion wird kritisch
hinterfragt. Stattdessen wird betont, dass das Christentum ohne
Geheimnis, Wunder und das Wirken Gottes seine Kraft verliert.
Gleichzeitig wird beobachtet, dass diese Sehnsucht nach dem
Übernatürlichen wieder stark wächst – oft außerhalb der Kirche.
Die Botschaft der Episode: Das Christentum selbst trägt dieses
Geheimnis in sich. Weihnachten ist damals wie heute der Einbruch
des Göttlichen in das menschliche Leben, der Menschen verändert,
heilt, aufrichtet und Hoffnung schenkt. Wer sich darauf einlässt,
erlebt Glauben nicht als Tradition, sondern als lebendiges
Abenteuer.
Dieser Podcast wird zur Verfügung gestellt von der
Anskar-Kirche Deutschland. Wir freuen uns über Spenden zur
Finanzierung dieses Projekts.
https://www.anskar.de/project/podcast/
Spendenkonto:
Anskar-Kirche Deutschland, Evangelische Freikirche e. V.
Volksbank Mittelhessen
IBAN DE45 5139 0000 0067 8690 01, BIC VBMHDE5F
Mehr
Über diesen Podcast
Wolfram Kopfermann war ein prägender und leidenschaftlicher Pastor
und Theologe. Als Pastor an der Hauptkirche St. Petri in Hamburg
erlebte er in den 1980er Jahren einen sogenannten geistlichen
Aufbruch mit, den er wesentlich mitprägte. Seine charismatischen
Sonntagabend-Gottesdienste besuchten um die 1.000 evangelische
Christen. Von 1978 bis 1988 war Kopfermann Leiter der Geistlichen
Gemeinde-Erneuerung in der Evangelischen Kirche in Deutschland. Der
von ihm entwickelte „Grundkurs des Glaubens“ wird bis heute in
vielen Gemeinden in Deutschland durchgeführt. 1988 gründete er in
Hamburg die Freikirche Anskar-Kirche, die seitdem von ihm geleitet
wurde.Heute ist die Anskar-Kirche Deutschland eine bundesweite
Freikirche mit Gemeinden in Hamburg, Marburg, Bad Arolsen,
Offenbach, Nürnberg und Wetzlar. Kopfermann hat deutschlandweit
durch seine Predigten und Seminare viele Christen geprägt. Seine
Seminare stellen eine zeitlose, theologisch und geistliche
fundierte Darstellung biblischer Wahrheiten dar. Dieser Podcast
wird zur Verfügung gestellt von der Anskar-Kirche Deutschland. Wir
freuen uns über Spenden zur Finanzierung dieses Projekts.
www.anskar.de Spendenkonto: Anskar-Kirche Deutschland, Evangelische
Freikirche e. V.Volksbank MittelhessenIBAN DE45 5139 0000 0067 8690
01, BIC VBMHDE5F
Kommentare (0)