Schilderer Deutschlands – Warum Siegfried Lenz lesen?
44 Minuten
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Im SWR Kultur Forum diskutieren wir über Gott und die Welt, über Fußball und den Erdball. Unsere Gäste kommen aus Wissenschaft, Literatur und Kultur – und manchmal auch aus der Politik.
Beschreibung
vor 18 Stunden
Er bündelte den Strom vergangenen Lebens in viel gelesenen
Erzählungen. Beim Publikum war er sehr beliebt. „Schilderer
Deutschlands“ nannte Kanzler Helmut Schmidt seinen Freund Siegfried
Lenz. Mit Günter Grass begleitete Lenz 1970 Willy Brandt auf seiner
Polen-Reise. Sie unterstützten dessen Versöhnungskurs und die neue
Ost-Politik. Geist und Macht standen sich nie so nahe wie damals.
Von überragender Bedeutung ist sein Buch „Deutschstunde“ von 1968
über Schuld und Verantwortung im NS-Staat. Am 17. März wäre
Siegfried Lenz 100 Jahre alt geworden. Warum soll man ihn heute
noch lesen? Michael Köhler diskutiert mit Günter Berg – Vorstand
der Siegfried Lenz Stiftung; Helmut Böttiger – Literaturkritiker,
Berlin; Dr. Maren Ermisch – Universität Münster, Mitherausgeberin
der Hamburger Gesamtausgabe der Werke von Siegfried Lenz
Erzählungen. Beim Publikum war er sehr beliebt. „Schilderer
Deutschlands“ nannte Kanzler Helmut Schmidt seinen Freund Siegfried
Lenz. Mit Günter Grass begleitete Lenz 1970 Willy Brandt auf seiner
Polen-Reise. Sie unterstützten dessen Versöhnungskurs und die neue
Ost-Politik. Geist und Macht standen sich nie so nahe wie damals.
Von überragender Bedeutung ist sein Buch „Deutschstunde“ von 1968
über Schuld und Verantwortung im NS-Staat. Am 17. März wäre
Siegfried Lenz 100 Jahre alt geworden. Warum soll man ihn heute
noch lesen? Michael Köhler diskutiert mit Günter Berg – Vorstand
der Siegfried Lenz Stiftung; Helmut Böttiger – Literaturkritiker,
Berlin; Dr. Maren Ermisch – Universität Münster, Mitherausgeberin
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