SWR Kultur Forum
Im SWR Kultur Forum diskutieren wir über Gott und die Welt, über Fußball und den Erdball. Unsere Gäste kommen aus Wissenschaft, Literatur und Kultur – und manchmal auch aus der Politik.
Podcaster
Episoden
27.02.2026
44 Minuten
Die Wirtschaft schwächelt, viele Unternehmen bauen deshalb Jobs ab.
Dazu kommt die KI, die zunehmend Aufgaben übernimmt: Auch
Akademiker und Akademikerinnen finden deshalb nur schwer einen Job.
Anfang 2026 etwa waren 360.000 Menschen arbeitslos - trotz
Uni-Abschluss. Und auch die Arbeitslosigkeit insgesamt steigt,
liegt aktuell bei über 3 Millionen. Wie geht es weiter auf dem
Arbeitsmarkt? Wer hat noch Chancen auf einen guten Job? Und wie
passt die Entwicklung zum Fachkräftemangel in vielen Branchen? Geli
Hensolt diskutiert mit Martina Musati – Vorsitzende der
Geschäftsführung Regionaldirektion Baden-Württemberg der
Bundesagentur für Arbeit (BA); Dr. Stefanie Seele – Institut der
deutschen Wirtschaft Köln e.V.; Dr. Sandra Zimmermann – WifOR
Institute
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26.02.2026
45 Minuten
Suizid ist die häufigste Todesursache bei jungen Menschen. Zudem
ist die Zahl der Suizide mit Unterstützung von
Sterbehilfeorganisationen im letzten Jahr in Deutschland deutlich
gestiegen. Nun schlagen die Kirchen Alarm und fordern Konsequenzen.
2020 hatte das Bundesverfassungsgericht geurteilt, dass es rechtens
ist, wenn jemand „selbstbestimmt“ sterben möchte und dabei die
Hilfe Dritter in Anspruch nimmt. Eine gesetzliche Regelung ist
bisher nicht zustande gekommen, allerdings ist ein neuer Anlauf
geplant. Außerdem soll es demnächst ein Suizid-Präventionsgesetz
geben. Welche staatlichen Vorgaben braucht es? Und wie lässt sich
verhindern, dass Sterben zum Geschäft wird? Marion Theis diskutiert
mit Grit Kühne – Arbeitskreis Leben Baden-Württemberg; Prof. Dr.
Georg Marckmann –Medizinethiker LMU München; Prof. Dr. Birgit
Wagner – Spezialambulanz Suizidprävention Berlin Wenn Sie
Suizid-Gedanken haben, finden Sie hier Hilfe und Informationen:
https://suizidpraevention-bw.de/ https://www.suizidprophylaxe.de/
https://www.deutsche-depressionshilfe.de/wissen/suizidalitaet 0800
1110111 Telefonseelsorge
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25.02.2026
44 Minuten
Jeder fünfte Haushalt in Deutschland ist „auf den Hund gekommen“:
10 Mio. Hunde leben unter uns, vom winzigen Chihuahua bis zum
riesigen Irisch Wolfshund. Für viele Menschen ist der Hund nicht
wegzudenken, als „Bester Freund“, Tröster, Bewacher, Kamerad. Wie
aber fühlt sich der Hund in menschlicher Gesellschaft: Artgerecht
behandelt und befriedigt im Kontakt mit dem Menschen oder ist es
eine Zwangs-Gemeinschaft, in die er sich notgedrungen begeben muss?
Vor allem: Was kann man tun, damit der Hund sich möglichst wohl
fühlt im Ersatzrudel mit den Menschen? Hans-Jürgen Mende diskutiert
mit Jana Hoger – PETA Deutschland e.V.; Prof. i.R. Dr. Kurt
Kotrschal – Biologe und Verhaltensforscher, Universität Wien;
Martin Rütter – Hundetrainer und Bestseller-Autor
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24.02.2026
44 Minuten
Theater, Museen, Verlage, religiöse Gebäude oder historische
Zentren wie in Lwiw oder Charkiw. Zehntausende Kulturgebäude,
Artefakte oder kulturell bedeutende Orte sind in der Ukraine seit
dem Beginn der russischen Invasion am 24.2.2022 in Schutt und Asche
gelegt oder beschädigt worden. Oft wurden Menschen dabei getötet
oder verletzt. Auch in den russisch besetzten Gebieten der Ukraine
sind Geschichte und kulturelle Identität Ziel der Invasoren. Es
werden prorussische Denkmäler errichtet oder Ausstellungen mit
russischen Narrativen konzipiert die ukrainische Geschichte
umdeuten. Gleichzeitig sind zahlreiche Bücher, Dokumentarfilme oder
auch Comedyprogramme entstanden, Wie prägt der Krieg das kulturelle
Leben? Wie ist das Verhältnis zur russischen Sprache oder
Literatur? Andrea Beer diskutiert mit Olga Grjasnowa –
Schriftstellerin, Professorin am Institut für Sprachkunst der
Universität für angewandte Kunst, Wien; Yuriy Gurzhy – Musiker und
Schriftsteller, Berlin / Charkiw; Evgenija Lopata –
Kulturmanagerin, Leiterin des Lyrik-Festivals "Meridian Czernowitz
Lesungen", Czernowitz
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23.02.2026
44 Minuten
Wenn die US-amerikanische Philosophin Judith Butler am 24. Februar
ihren 70. Geburtstag feiert, wird die intellektuelle Welt
vermutlich in zwei Lager zerfallen: grenzenlose Verehrung hier,
vernichtende Kritik dort. Wie immer, denn Butler polarisiert.
Rechten Kulturkämpfern gilt ihre Geschlechtertheorie, mit der sie
das binäre Denken in den Kategorien von Mann und Frau überwinden
will, schlicht als „Gender-Ideologie“. Von links kommt der Vorwurf,
Butler habe die wahren Ziele des Feminismus verraten. Zudem sei
ihre Kritik an Israel antisemitisch. Was stimmt? Lohnt die
Auseinandersetzung mit Butler noch? Michael Risel diskutiert mit
Jan Feddersen, Journalist, „taz“; Prof. Dr. Eva Geulen – Direktorin
des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin; Dr.
Mithu Sanyal – Autorin und Journalistin
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