#interview | Charlotte Jacobs - Klassismus, Klasse, Klassenkampf?
vor 3 Wochen
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Beschreibung
vor 3 Wochen
In dieser Folge von Schöner Glauben spricht Moritz mit der
Theologin Charlotte Jacobs über Klassismus, soziale Herkunft und
die Frage, ob wir wieder stärker über Klasse sprechen müssen.
Ausgangspunkt ist das Buch „Wo ich nicht sein sollte – meine
Schamorte“ von Sara Mari Blom. Darin beschreibt sie Erfahrungen von
Scham, die entstehen können, wenn Menschen aus nicht-akademischen
oder ökonomisch weniger privilegierten Kontexten in neue soziale
Räume geraten. Im Gespräch geht es jedoch nicht nur um individuelle
Erfahrungen, sondern auch um die größere gesellschaftliche Frage
nach Klasse: Wie hängen persönliche Schamerfahrungen mit sozialen
Strukturen zusammen? Welche Rolle spielen Bildung, kulturelles
Kapital und ökonomische Ungleichheit? Und warum ist der Begriff
Klasse in vielen politischen und kirchlichen Diskursen lange Zeit
aus dem Blick geraten? Moritz und Charlotte diskutieren, wie sich
Klassismus von klassischen Klassentheorien unterscheidet – und
warum beide Perspektiven wichtig sind, um soziale Ungleichheit zu
verstehen. Dabei geht es darum zu zeigen, wie klassische,
materialistische Theorien heute noch dabei helfen, diese Welt zu
verstehen und letztlich auch zu ändern. Dabei werden ökonomische,
ökologische und theologische Aspekte benannt und bedacht. Die Folge
verbindet persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlicher Analyse –
und lädt dazu ein, über Klasse, Herkunft und Machtverhältnisse neu
nachzudenken. Kritische Tage: https://www.kritischetage.de/ Podcast
zur Vergesellschaftung:
https://armutszeugnis.podigee.io/15-15-vergesellschaftung-kapitalismus-ist-verfassungswidrig
Mehr über Schöner Glauben und Möglichkeiten, unsere Arbeit
finanziell zu unterstützen, findest du auf
www.schoenerglauben.jetzt
Theologin Charlotte Jacobs über Klassismus, soziale Herkunft und
die Frage, ob wir wieder stärker über Klasse sprechen müssen.
Ausgangspunkt ist das Buch „Wo ich nicht sein sollte – meine
Schamorte“ von Sara Mari Blom. Darin beschreibt sie Erfahrungen von
Scham, die entstehen können, wenn Menschen aus nicht-akademischen
oder ökonomisch weniger privilegierten Kontexten in neue soziale
Räume geraten. Im Gespräch geht es jedoch nicht nur um individuelle
Erfahrungen, sondern auch um die größere gesellschaftliche Frage
nach Klasse: Wie hängen persönliche Schamerfahrungen mit sozialen
Strukturen zusammen? Welche Rolle spielen Bildung, kulturelles
Kapital und ökonomische Ungleichheit? Und warum ist der Begriff
Klasse in vielen politischen und kirchlichen Diskursen lange Zeit
aus dem Blick geraten? Moritz und Charlotte diskutieren, wie sich
Klassismus von klassischen Klassentheorien unterscheidet – und
warum beide Perspektiven wichtig sind, um soziale Ungleichheit zu
verstehen. Dabei geht es darum zu zeigen, wie klassische,
materialistische Theorien heute noch dabei helfen, diese Welt zu
verstehen und letztlich auch zu ändern. Dabei werden ökonomische,
ökologische und theologische Aspekte benannt und bedacht. Die Folge
verbindet persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlicher Analyse –
und lädt dazu ein, über Klasse, Herkunft und Machtverhältnisse neu
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