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Beschreibung
vor 1 Monat
Was bedeutet es, als Frau in der Freimaurerei aktiv zu sein? Diese
Frage, die zunächst sicherlich ehrliches Interesse an unserer
freimaurerischen Arbeit bekundet, enthält noch eine weitere
Botschaft. Denn sie grenzt "weibliche" Freimaurerei von
"männlicher" Freimaurerei ab. Der Blick der Brüder (das „Außen“)
bringt uns dazu, uns mit unserer eigenen „Innensicht“
auseinanderzusetzen. In der Märzfolge Aus der Bauhütte, stellen
Antje und Barbara sich diesmal die Frage, ob das Geschlecht
überhaupt eine Rolle innerhalb der Freimaurerei spielt. Sie
untersuchen frei von sozialen Zuschreibungen und Klischees, was
Männer- und Frauenlogen verbindet und auch was sie trennt. Das
Konzept der Alterität (von lateinisch alter - der Andere) prägt die
Philosophie seit der Mitte des 20. Jahrhunderts, als Denker wie
Emmanuel Levinas es ins Zentrum der Ethik rückten. Es ist überall
dort relevant, wo es um die Anerkennung des Gegenübers als
eigenständiges Wesen geht, das nicht auf die eigenen Vorstellungen
reduziert werden darf (z. B. in der interkulturellen Kommunikation
oder Geschlechterforschung). Man kennt es heute aus Debatten über
Diversität und Toleranz, in denen es darum geht, dem „Fremden“ mit
Respekt zu begegnen, ohne dessen Andersartigkeit sofort bewerten
oder „passend machen“ zu wollen. Das „Andere“ der Frauenlogen ist
folglich nicht ein Defizit oder eine Abweichung vom „männlichen
Standard“, sondern eine eigenständige Perspektive auf dieselbe
Wahrheit. Das Konzept der „Alterität", das die radikale
Verschiedenheit des Anderen anerkennt, führt in der
Auseinandersetzung erst dazu, dass wir Klarheit über die eigene
Identität gewinnen. Ohne das Gegenüber, hier in Form der Brüder,
wäre unsere Arbeit einfach „Freimaurerei“. Erst durch die Existenz
dieses „Anderen“ wird unsere Arbeit zur „weiblichen“ Freimaurerei.
Der Podcast lädt ein, Fragen zu stellen und einen respektvollen
Dialog über die Freimaurerei und ihre Werte zu führen.
Frage, die zunächst sicherlich ehrliches Interesse an unserer
freimaurerischen Arbeit bekundet, enthält noch eine weitere
Botschaft. Denn sie grenzt "weibliche" Freimaurerei von
"männlicher" Freimaurerei ab. Der Blick der Brüder (das „Außen“)
bringt uns dazu, uns mit unserer eigenen „Innensicht“
auseinanderzusetzen. In der Märzfolge Aus der Bauhütte, stellen
Antje und Barbara sich diesmal die Frage, ob das Geschlecht
überhaupt eine Rolle innerhalb der Freimaurerei spielt. Sie
untersuchen frei von sozialen Zuschreibungen und Klischees, was
Männer- und Frauenlogen verbindet und auch was sie trennt. Das
Konzept der Alterität (von lateinisch alter - der Andere) prägt die
Philosophie seit der Mitte des 20. Jahrhunderts, als Denker wie
Emmanuel Levinas es ins Zentrum der Ethik rückten. Es ist überall
dort relevant, wo es um die Anerkennung des Gegenübers als
eigenständiges Wesen geht, das nicht auf die eigenen Vorstellungen
reduziert werden darf (z. B. in der interkulturellen Kommunikation
oder Geschlechterforschung). Man kennt es heute aus Debatten über
Diversität und Toleranz, in denen es darum geht, dem „Fremden“ mit
Respekt zu begegnen, ohne dessen Andersartigkeit sofort bewerten
oder „passend machen“ zu wollen. Das „Andere“ der Frauenlogen ist
folglich nicht ein Defizit oder eine Abweichung vom „männlichen
Standard“, sondern eine eigenständige Perspektive auf dieselbe
Wahrheit. Das Konzept der „Alterität", das die radikale
Verschiedenheit des Anderen anerkennt, führt in der
Auseinandersetzung erst dazu, dass wir Klarheit über die eigene
Identität gewinnen. Ohne das Gegenüber, hier in Form der Brüder,
wäre unsere Arbeit einfach „Freimaurerei“. Erst durch die Existenz
dieses „Anderen“ wird unsere Arbeit zur „weiblichen“ Freimaurerei.
Der Podcast lädt ein, Fragen zu stellen und einen respektvollen
Dialog über die Freimaurerei und ihre Werte zu führen.
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