Das Ende der Opferthese

Das Ende der Opferthese

vor 1 Monat
25 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Monat

40 Jahre "Waldheim-Affäre"


Anfang März 1986 erschien der erste Artikel im Nachrichtenmagazin
"Profil": "Waldheim und die SA". Die folgenden Debatten um die
Kriegsvergangenheit des damaligen
Bundespräsidentschaftskanditaten Kurt Waldheim veränderten den
Blick auf die jüngere Geschichte diametral: Die offizielle
Selbstdarstellung Österreichs als Opfer des NS-Regimes ohne
jegliche Mitverantwortung an seinen Verbrechen wurde unhaltbar.
Waldheims sich verteidigende Aussage von der "Pflichterfüllung"
als Soldat machte die Widersprüchlichkeit der österreichischen
Geschichtspolitik - zwischen Opfermythos und Gefallenengedächtnis
- deutlich. Die "Waldheim-Affäre" markierte die Zäsur im
österreichischen Geschichtsbewusstsein um die NS-Vergangenheit.
Der Konflikt war allerdings auch Teil einer gesamteuropäischen
Entwicklung. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am
12. 03. 2026.


Gestaltung: Rosemarie Burgstaller
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