#49 Von der Burg zum Schloss

#49 Von der Burg zum Schloss

1 Stunde 13 Minuten

Beschreibung

vor 2 Tagen

Mit Christian Karl Frey: Die Burg: Wohnort, Schutzraum und Symbol
der Macht. Neben dem Ritter ist die Burg das populärste Symbol
des Mittelalters. Wahrscheinlich standen 30.000 Burgen in
Deutschland, schätzt mein heutiger Gesprächspartner. Der
Burgenbau schaute auf eine über 1000jährige Geschichte zurück,
als die Kanone ihm ein Ende setzte. Die neue Waffe war die
Disruption für den Wehrbau.


Noch so eine Erfindung, die die Weltgeschichte veränderte. Eine
der ersten Kanonen der Welt hieß „die faule Grete“. Aus Bronze
gegossen wog sie fünf Tonnen, wurde von 150 Pferden gezogen
und verschoss einmal am Tag eine Steinkugel. Sie kam 1413
zum Einsatz als Friedrich von Hohenzollern die Mark Brandenburg
unter seine Kontrolle brachte. 40 Jahre später schossen die
Osmanen mit ihren Riesengeschützen Konstantinopel sturmreif.


Die althergebrachen Burgmauern hielten den Kanonenkugeln nicht
mehr stand. Zusätzlich veränderte sich der Architekturgeschmack
der Burgherren. Renaissancebauten verdrängten Felsenburgen. Die
Albrechtsburg in Meißen, gebaut 1471, gilt als das erste Schloss
in Deutschland.


Ich spreche mit Christian Karl Frey, dem Leiter des Europäischen
Burgeninstitutes über die Entwicklung von der Burg zum Schloss.


Das Goethe-Institut bietet diese Podcastserie auf seiner
Plattform "Deutschstunde" an.


"Wer wir sind und warum das nicht klappte..." ist Teil der
Netzwerke Wissenschaftspodcasts.de, #Historytelling und
Mittelalter.digital.


#Mittelalter #Deutschland # Westeuropa #Europa

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