Spannungen im Weißen Haus: Vance auf Distanz zu Trumps Iran-Krieg (mit Stefanie Bolzen)
Angela van Brakel / ALL EARS ON YOU
21 Minuten
Podcast
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Beschreibung
vor 1 Woche
Im Weißen Haus wird in diesen Tagen genau beobachtet, wer sichtbar
an der Seite des Präsidenten steht. Als Donald Trump in Mar-a-Lago
den Befehl zu Angriffen auf iranische Ziele gibt, entstehen Bilder
aus dem Situation Room, die weltweit Aufmerksamkeit erregen. Zu
sehen sind unter anderem Außenminister Marco Rubio und Stabschefin
Susie Wiles. Einer fehlt: Vizepräsident JD Vance. In dieser Folge
von THE WILD HOUSE analysiert Podcast-Host Angela van Brakel
gemeinsam mit der renommierten US-Korrespondentin der WELT,
Stefanie Bolzen, was derzeit in Washington passiert. Denn
ausgerechnet Trumps wichtigster politischer Verbündeter scheint auf
Distanz zu gehen. In Interviews betont JD Vance immer wieder, dass
„der Präsident“ diese Entscheidung getroffen habe. Formulierungen
wie „wir“ oder „unsere Operation“ vermeidet er auffällig
konsequent. In Washington registriert man solche Nuancen sehr
genau. Dahinter könnte politisches Kalkül stecken. Vance gilt als
eine der zentralen Figuren der MAGA-Bewegung und als möglicher
Präsidentschaftskandidat der Republikaner für das Jahr 2028.
Gleichzeitig wächst innerhalb der Partei die Skepsis gegenüber dem
Krieg. Viele Anhänger hatten Trump gerade deshalb gewählt, weil er
versprach, Amerika aus neuen militärischen Konflikten
herauszuhalten. Jetzt führen die USA Krieg gegen das Mullah-Regime
im Iran. Vance hingegen kann später immer sagen: Das war nicht mein
Krieg. Und genau dieser strategische Schachzug des Vizepräsidenten
verändert das Machtgefüge in Washington schon jetzt. THE WILD HOUSE
– Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
- Stefanie Bolzen ist Washington-Korrespondentin der WELT und
berichtet aus dem politischen Machtzentrum der USA über
amerikanische Innenpolitik, transatlantische Beziehungen und
geopolitische Entwicklungen. Zuvor war sie zehn Jahre lang
WELT-Korrespondentin in London und berichtete dort intensiv über
den Brexit sowie mehrere britische Regierungswechsel. Davor
arbeitete sie als EU- und NATO-Korrespondentin in Brüssel und als
Redakteurin im Ressort Außenpolitik. Bolzen studierte Neuere
Geschichte in Köln und Sevilla und absolvierte ihre journalistische
Ausbildung an der Axel Springer Journalistenschule.
an der Seite des Präsidenten steht. Als Donald Trump in Mar-a-Lago
den Befehl zu Angriffen auf iranische Ziele gibt, entstehen Bilder
aus dem Situation Room, die weltweit Aufmerksamkeit erregen. Zu
sehen sind unter anderem Außenminister Marco Rubio und Stabschefin
Susie Wiles. Einer fehlt: Vizepräsident JD Vance. In dieser Folge
von THE WILD HOUSE analysiert Podcast-Host Angela van Brakel
gemeinsam mit der renommierten US-Korrespondentin der WELT,
Stefanie Bolzen, was derzeit in Washington passiert. Denn
ausgerechnet Trumps wichtigster politischer Verbündeter scheint auf
Distanz zu gehen. In Interviews betont JD Vance immer wieder, dass
„der Präsident“ diese Entscheidung getroffen habe. Formulierungen
wie „wir“ oder „unsere Operation“ vermeidet er auffällig
konsequent. In Washington registriert man solche Nuancen sehr
genau. Dahinter könnte politisches Kalkül stecken. Vance gilt als
eine der zentralen Figuren der MAGA-Bewegung und als möglicher
Präsidentschaftskandidat der Republikaner für das Jahr 2028.
Gleichzeitig wächst innerhalb der Partei die Skepsis gegenüber dem
Krieg. Viele Anhänger hatten Trump gerade deshalb gewählt, weil er
versprach, Amerika aus neuen militärischen Konflikten
herauszuhalten. Jetzt führen die USA Krieg gegen das Mullah-Regime
im Iran. Vance hingegen kann später immer sagen: Das war nicht mein
Krieg. Und genau dieser strategische Schachzug des Vizepräsidenten
verändert das Machtgefüge in Washington schon jetzt. THE WILD HOUSE
– Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
- Stefanie Bolzen ist Washington-Korrespondentin der WELT und
berichtet aus dem politischen Machtzentrum der USA über
amerikanische Innenpolitik, transatlantische Beziehungen und
geopolitische Entwicklungen. Zuvor war sie zehn Jahre lang
WELT-Korrespondentin in London und berichtete dort intensiv über
den Brexit sowie mehrere britische Regierungswechsel. Davor
arbeitete sie als EU- und NATO-Korrespondentin in Brüssel und als
Redakteurin im Ressort Außenpolitik. Bolzen studierte Neuere
Geschichte in Köln und Sevilla und absolvierte ihre journalistische
Ausbildung an der Axel Springer Journalistenschule.
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