Verlassene Dörfer, kinderarme Städte: Griechenland stirbt aus
“To Dimografikó”- das demographische Problem- beschäftigt die
griechische Bevölkerung und Politik. Die Griechinnen bekommen immer
weniger Kinder, die Bevölkerung geht rasant zurück. Gleichzeitig
verlassen junge Menschen die Dörfer; zurück bleiben oft ...
26 Minuten
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Beschreibung
vor 17 Stunden
“To Dimografikó”- das demographische Problem- beschäftigt die
griechische Bevölkerung und Politik. Die Griechinnen bekommen immer
weniger Kinder, die Bevölkerung geht rasant zurück. Gleichzeitig
verlassen junge Menschen die Dörfer; zurück bleiben oft nur noch
die Älteren. Die Geburtenrate in Griechenland sinkt seit
Jahrzehnten: mit 1,3 Kindern pro Frau ist sie eine der tiefsten
Europas. Doch seit 2011 gibt es in Griechenland mehr Todesfälle als
Geburten. Das ist auch in anderen europäischen Ländern der Fall,
auch in der Schweiz. Trotzdem wächst hierzulande die Bevölkerung -
dank der Einwanderung. In Griechenland aber wandern mehr Menschen
aus als ein: Hunderttausende sind allein in den Jahren der
griechischen Finanzkrise weggezogen, darunter viele Frauen im
gebärfähigen Alter. Hinzu kommt: Die griechische Bevölkerung ist
ungleichmäßig im Land verteilt. Die Hälfte der Griechinnen und
Griechen wohnt im Großraum Athen und Thessaloniki. In den Dörfern
hingegen gibt es weder Jobs noch die nötige Infrastruktur für
Familien mit Kindern. Die konservative griechische Regierung will
nun das demographische Problem anpacken: Ein 20-Milliarden schweres
Maßnahmenpaket soll dazu führen, dass griechische Paare wieder mehr
Kinder bekommen. Und sie gibt Anreize, damit Griechinnen und
Griechen aus den Städten in die Dörfer ziehen. Doch anders als in
China beispielsweise sind die Massnahmen der Regierung sanft.
Können sie die Wiege Europas vor dem Aussterben retten? SRF
International: Geburtenrückgang in China:
griechische Bevölkerung und Politik. Die Griechinnen bekommen immer
weniger Kinder, die Bevölkerung geht rasant zurück. Gleichzeitig
verlassen junge Menschen die Dörfer; zurück bleiben oft nur noch
die Älteren. Die Geburtenrate in Griechenland sinkt seit
Jahrzehnten: mit 1,3 Kindern pro Frau ist sie eine der tiefsten
Europas. Doch seit 2011 gibt es in Griechenland mehr Todesfälle als
Geburten. Das ist auch in anderen europäischen Ländern der Fall,
auch in der Schweiz. Trotzdem wächst hierzulande die Bevölkerung -
dank der Einwanderung. In Griechenland aber wandern mehr Menschen
aus als ein: Hunderttausende sind allein in den Jahren der
griechischen Finanzkrise weggezogen, darunter viele Frauen im
gebärfähigen Alter. Hinzu kommt: Die griechische Bevölkerung ist
ungleichmäßig im Land verteilt. Die Hälfte der Griechinnen und
Griechen wohnt im Großraum Athen und Thessaloniki. In den Dörfern
hingegen gibt es weder Jobs noch die nötige Infrastruktur für
Familien mit Kindern. Die konservative griechische Regierung will
nun das demographische Problem anpacken: Ein 20-Milliarden schweres
Maßnahmenpaket soll dazu führen, dass griechische Paare wieder mehr
Kinder bekommen. Und sie gibt Anreize, damit Griechinnen und
Griechen aus den Städten in die Dörfer ziehen. Doch anders als in
China beispielsweise sind die Massnahmen der Regierung sanft.
Können sie die Wiege Europas vor dem Aussterben retten? SRF
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