#195 Warum Existenzangst zum Menschsein gehört und wie wir lernen können, mit ihr umzugehen.

#195 Warum Existenzangst zum Menschsein gehört und wie wir lernen können, mit ihr umzugehen.

31 Minuten

Beschreibung

vor 1 Woche
Wir leben in Westeuropa in Zeiten relativer Sicherheit. Trotzdem
kennen viele Menschen das Gefühl der Existenzangst. Die Sorge, die
eigene wirtschaftliche Grundlage zu verlieren oder durch eine
Fehlentscheidung plötzlich vor dem Nichts zu stehen, kann tief
verunsichern. Oft geht es dabei nicht nur um Geld, sondern um etwas
Grundsätzlicheres: um das Gefühl von Sicherheit, Kontrolle und
Selbstvertrauen. Und nicht selten mischen sich zur Angst auch
Schuldgefühle, wenn wir glauben, durch eigene Fehler in eine
schwierige Lage geraten zu können. In dieser Pudelkern-Folge
sprechen Albert und Jan über die philosophische Perspektive auf
Existenz- und Verlustangst sowie die damit verbundene Unsicherheit.
Sie zeigen, warum äußere Sicherheiten immer brüchig bleiben und
weshalb viele Philosophen raten, das Fundament eines guten Lebens
nicht im Besitz oder in einer vermeintlichen Sicherheit, sondern in
der inneren Haltung zu suchen. Es geht darum, wie man mit Verlusten
umgehen kann, warum Selbstvergebung so wichtig ist und weshalb
gerade Krisen manchmal helfen können, sich auf das Wesentliche im
Leben zu besinnen.

Abonnenten

kberghahn
Barsinghausen
phimago
Tübingen
IronTiger
München
Annette080560
Kasendorf
Paco1900
Mettmann
Numa
Bienne
15
15
Close