«Ich bin niemand. Das kommt der Sache ziemlich nahe»
1981 zog man Max Rüdlinger mitten aus einer Berner Demo vor die
Filmkamera. Er träumte von grossen Rollen, Champagnerbädern und
Frauen, die ihm zu Füsse lagen. Doch die internationale
Filmkarriere blieb aus.
1 Stunde 1 Minute
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vor 2 Tagen
1981 zog man Max Rüdlinger mitten aus einer Berner Demo vor die
Filmkamera. Er träumte von grossen Rollen, Champagnerbädern und
Frauen, die ihm zu Füsse lagen. Doch die internationale
Filmkarriere blieb aus. Stattdessen spielte er ein Leben lang in
Dutzenden von Filmen kleine Nebenrollen: Hauswarte, Polizisten,
Miesepeter. So wurde er zum «Griesgram der Nation». Max Rüdlinger,
geboren in Flums, war als junger Mensch ein Streber, bis er
erkannte, wie leer ihn das Auswendiglernen machte. In der Folge
suchte er als Revolutionär den Stunk auf der Strasse, hielt sich
mit Gelegenheitsjobs über Wasser und landete immer wieder in
improvisierten Filmen von Clemens Klopfenstein. Auf Filmplakate
schaffte er es nicht allzu oft. Seine Visage, hiess es, tauge nicht
als Verkaufsargument. Seine grosse Sinnkrise in der Lebensmitte
pedalte Rüdlinger mit dem Velo nieder: von der Schweiz bis fast ans
Nordkap und von San Francisco nach Costa Rica. Wie er mit
Enttäuschungen lebt, warum er lieber liest als dreht und wie
wichtig ihm Spiritualität geworden ist, erzählt er in «Musik für
einen Gast» bei Simon Leu. Die Musiktitel: - M.A. Numminen: Ich und
meine Braut im Parlament - Milva: Addio Lugano bella - Gurdjeff
Ensemble, Levon Eskenian: Trembling Dervish - Jimmy Cliff: The
Harder They Come
Filmkamera. Er träumte von grossen Rollen, Champagnerbädern und
Frauen, die ihm zu Füsse lagen. Doch die internationale
Filmkarriere blieb aus. Stattdessen spielte er ein Leben lang in
Dutzenden von Filmen kleine Nebenrollen: Hauswarte, Polizisten,
Miesepeter. So wurde er zum «Griesgram der Nation». Max Rüdlinger,
geboren in Flums, war als junger Mensch ein Streber, bis er
erkannte, wie leer ihn das Auswendiglernen machte. In der Folge
suchte er als Revolutionär den Stunk auf der Strasse, hielt sich
mit Gelegenheitsjobs über Wasser und landete immer wieder in
improvisierten Filmen von Clemens Klopfenstein. Auf Filmplakate
schaffte er es nicht allzu oft. Seine Visage, hiess es, tauge nicht
als Verkaufsargument. Seine grosse Sinnkrise in der Lebensmitte
pedalte Rüdlinger mit dem Velo nieder: von der Schweiz bis fast ans
Nordkap und von San Francisco nach Costa Rica. Wie er mit
Enttäuschungen lebt, warum er lieber liest als dreht und wie
wichtig ihm Spiritualität geworden ist, erzählt er in «Musik für
einen Gast» bei Simon Leu. Die Musiktitel: - M.A. Numminen: Ich und
meine Braut im Parlament - Milva: Addio Lugano bella - Gurdjeff
Ensemble, Levon Eskenian: Trembling Dervish - Jimmy Cliff: The
Harder They Come
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