Vom Jazzstudio in Ostermundigen auf die grosse Tanzbühne

Vom Jazzstudio in Ostermundigen auf die grosse Tanzbühne

Georgia Begbie ist in Ittigen (BE) aufgewachsen, hat irisch-schottische Wurzeln und lebt heute als Profitänzerin in Mannheim. Beim Tanzfestival «Steps» steht sie dieses Jahr erstmals selbst auf der Bühne. Ein lang gehegter Traum.
46 Minuten

Beschreibung

vor 1 Woche
Georgia Begbie ist in Ittigen (BE) aufgewachsen, hat
irisch-schottische Wurzeln und lebt heute als Profitänzerin in
Mannheim. Beim Tanzfestival «Steps» steht sie dieses Jahr erstmals
selbst auf der Bühne. Ein lang gehegter Traum. Die 31-jährige
Georgia Begbie entdeckte das Tanzen mit vierzehn Jahren. Nach
ersten Jazzdance-Stunden in Ostermundigen führte sie ihr Weg nach
Dublin und später an die renommierte Fontys-Tanzschule in Tilburg
in den Niederlanden. Dort fand sie ihre künstlerische Heimat im
zeitgenössischen Tanz: «Ich habe relativ spät mit dem Tanzen
begonnen, aber ich wusste von Anfang an, ich will Tänzerin werden.»
Dieses Jahr tritt sie erstmals beim renommierten
Migros-Kulturprozent Tanzfestival Steps auf. Mit der belgischen
Dance Company «Circumstances» und dem Stück «Beyond». Ein
besonderer Moment in ihrer tänzerischen Laufbahn: «Früher sass ich
im Publikum, heute darf ich mein Können auf der Bühne zeigen.»
«Mannheim wirkt industriell aber dahinter pulsiert eine lebendige
Subkultur.» Seit sieben Jahren lebt die Bernerin Georgia Begbie in
Mannheim (D). Dort hat sie ihren Lebensmittelpunkt gefunden und in
zahlreichen Tanzprojekten mitgewirkt. Auf den ersten Blick wirke
die Stadt unscheinbar, doch ihr Charme zeigt sich schnell. Mannheim
biete einiges. Eine kreative Szene, offene Menschen und mit dem
Louisenpark am Neckarufer sogar ein idyllisches Naherholungsgebiet:
«Wie wir hier zu sagen pflegen: Man weint zweimal in Mannheim. Wenn
man ankommt und wenn man wieder gehen muss.»

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