#34 Burnout vs. Boreout: Zwischen Hustle und innerer Leere

#34 Burnout vs. Boreout: Zwischen Hustle und innerer Leere

58 Minuten

Beschreibung

vor 3 Tagen

Die letzten Wochen hatten es in sich: Volle To-Do-Listen, hoher
Druck, Event-Wahnsinn, viele Projekte gleichzeitig. So stellen
wir uns eine Frage fast automatisch: Wann wird viel Arbeit
eigentlich zu viel?





Wir tauchen gemeinsam in ein Thema ein, das viele Menschen
betrifft, über das aber oft erst gesprochen wird, wenn es
eigentlich schon zu spät ist: Burnout.Wie fühlen sich die ersten
Anzeichen an? Rutscht man langsam hinein oder merkt man
plötzlich, dass etwas nicht mehr stimmt? Und ab wann wird es
wirklich gefährlich?





Eine Beobachtung ist erschreckend aber wahr: Burnout wirkt
manchmal fast schon wie ein Trend.Viele Menschen tragen ihren
extremen Workload inzwischen wie eine Art Statussymbol vor sich
her. Als Beweis dafür, wie viel sie leisten, wie beschäftigt sie
sind, wie sehr sie „gebraucht“ werden. Doch wo endet ehrgeiziges
Arbeiten und wo beginnt Selbstüberforderung?





Doch Überforderung ist nur eine Seite der Medaille. Auf der
anderen steht ein Phänomen, das viel weniger Aufmerksamkeit
bekommt: Boreout.


Während Burnout fast schon öffentlich diskutiert wird, wird
Unterforderung oft totgeschwiegen. Wer zugibt, gelangweilt,
innerlich leer oder sinnentkoppelt von seiner Arbeit zu sein,
stößt schnell auf Unverständnis. Dabei kann Boreout genauso
zermürbend sein.





Natürlich bleibt es nicht nur bei Theorie. Wir teilen persönliche
Erfahrungen aus unserem Alltag, reflektieren unseren eigenen
Umgang mit Leistung und sprechen offen darüber, wie man
ambitioniert bleiben kann, ohne sich selbst dabei zu verlieren.





Und in unserer Deep-Talk-Frage wird es zum Abschluss noch einmal
ganz persönlich. Wir träumen uns an ferne Orte und sprechen
darüber, wohin wir heute verschwinden würden, wenn wir für eine
Weile auftanken könnten.

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