SdB110 Lifestyle-Teilzeit-Podcast
Wirtschaftsflügel stutzen, Frühling nutzen
1 Stunde 26 Minuten
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Durch die denkbar unspektakulär erscheinende Schilderung zweier ganz normaler Lebensgeschichten, fordern wir die Hörer*innen heraus „Belanglosigkeit“ neu zu definieren und die Kraft der eigenen scheinbar unbedeutenden Wahrnehmung zu entdecken.
Beschreibung
vor 4 Tagen
Klassenkampf von oben, Feiertage abschaffen, 10 % Mehrarbeit ohne
Lohnausgleich und das ewige Mantra: „Wir müssen mal wieder was
leisten“. Gleichzeitig läuft die Bullshit-Bingo-Maschine rund um
Friedrich Merz, den sogenannten CDU-Wirtschaftsflügel (laut
LobbyControl das „Einfallstor für Konzerninteressen“) und die
Arbeitgeberverbände so heiß, dass beim Thema Arbeit häufig nur noch
gequirlter Mist die Münder der Protagonist:innen verlässt. Ihr
merkt, wir haben uns ein bisschen triggern lassen. Wir – und
hoffentlich auch ihr – werden aber im zweiten Teil dieser Folge
schnell feststellen, dass man mit etwas Menschenkenntnis,
Nachdenken und Zuhören bei diesem Thema doch sehr viel weiter kommt
als so manche:r Politiker:in oder TV-Moderator:in. Scheinbar
vergisst man bei diesem Thema Dinge, die vor zehn Jahren in
öffentlichen Debatten noch als selbstverständlich vorausgesetzt
werden konnten. Gab es da tatsächlich mal eine Studie, die
festgestellt hat, dass wir nicht zwangsläufig weniger schaffen, nur
weil wir weniger arbeiten? Machen nicht auch wir die Erfahrung,
dass wir nicht mehr leisten könnten, nur weil wir eine Stunde
länger absitzen? Und wer fängt eigentlich das marode Kita- und
Schulsystem auf? Wer bezahlt die Altersvorsorge für die Lanz’schen
Kleinsparer:innen, die sich von ihrem mühsam abgesparten Geld
damals „nur“ fünf Wohnungen kaufen konnten? Warum strauchelt die
Wirtschaft wirklich und tut sie es tatsächlich? Bevor wir uns aber
kopfüber in die Abgründe der Arbeits- und Standortdebatte stürzen,
atmen wir im ersten Teil der Folge erst einmal tief durch. Wir
sprechen über den Einzug des Frühlings, teilen ein paar schöne
Momente und lassen auch Platz für die traurigen Dinge, die uns
gerade bewegen. Ein bisschen Erdung muss sein, bevor der Puls beim
Thema Arbeitszeit wieder auf 180 steigt.
Lohnausgleich und das ewige Mantra: „Wir müssen mal wieder was
leisten“. Gleichzeitig läuft die Bullshit-Bingo-Maschine rund um
Friedrich Merz, den sogenannten CDU-Wirtschaftsflügel (laut
LobbyControl das „Einfallstor für Konzerninteressen“) und die
Arbeitgeberverbände so heiß, dass beim Thema Arbeit häufig nur noch
gequirlter Mist die Münder der Protagonist:innen verlässt. Ihr
merkt, wir haben uns ein bisschen triggern lassen. Wir – und
hoffentlich auch ihr – werden aber im zweiten Teil dieser Folge
schnell feststellen, dass man mit etwas Menschenkenntnis,
Nachdenken und Zuhören bei diesem Thema doch sehr viel weiter kommt
als so manche:r Politiker:in oder TV-Moderator:in. Scheinbar
vergisst man bei diesem Thema Dinge, die vor zehn Jahren in
öffentlichen Debatten noch als selbstverständlich vorausgesetzt
werden konnten. Gab es da tatsächlich mal eine Studie, die
festgestellt hat, dass wir nicht zwangsläufig weniger schaffen, nur
weil wir weniger arbeiten? Machen nicht auch wir die Erfahrung,
dass wir nicht mehr leisten könnten, nur weil wir eine Stunde
länger absitzen? Und wer fängt eigentlich das marode Kita- und
Schulsystem auf? Wer bezahlt die Altersvorsorge für die Lanz’schen
Kleinsparer:innen, die sich von ihrem mühsam abgesparten Geld
damals „nur“ fünf Wohnungen kaufen konnten? Warum strauchelt die
Wirtschaft wirklich und tut sie es tatsächlich? Bevor wir uns aber
kopfüber in die Abgründe der Arbeits- und Standortdebatte stürzen,
atmen wir im ersten Teil der Folge erst einmal tief durch. Wir
sprechen über den Einzug des Frühlings, teilen ein paar schöne
Momente und lassen auch Platz für die traurigen Dinge, die uns
gerade bewegen. Ein bisschen Erdung muss sein, bevor der Puls beim
Thema Arbeitszeit wieder auf 180 steigt.
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