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Beschreibung
vor 1 Monat
Der Fall Maria O. - Teil 1: Die Lüge
Österreich, Anfang der 1980er Jahre. Maria O., eine junge Mutter
aus dem Mostviertel in Niederösterreich, verschwindet spurlos.
Die Erklärung ihres Ex-Partners Arthur B. ist knapp und
entwaffnend simpel: Sie sei nach Kanada gegangen - zu ihrem
Bruder. Kein Abschied. Kein Brief. Kein
Lebenszeichen.
Und über 35 Jahre lang: kaum jemand, der diese Geschichte
ernsthaft hinterfragt.
In dieser ersten Folge einer vierteiligen Serie zeichnen die True
Crime Podcasts "Blutvergießen" und "Jenseits der Beweise" nach,
wer Maria O. war: eine ruhige, isolierte Frau, die früh zur
Vollwaise wurde und in Arthur B. einen Partner fand, der
Kontrolle und Gewalt von Beginn an als selbstverständlich
behandelte. Wir beleuchten das gesellschaftliche Klima dieser
Zeit, in dem häusliche Gewalt als Privatsache galt und Frauen,
die verschwanden, schnell als "schwierige Fälle" abgetan wurden.
Dr. Maximilian von Schattenreich analysiert die Psychopathologie
Arthur B.s - seine Empathielosigkeit, sein systematisch
trainiertes Gewaltpotenzial und die erschreckende Logik hinter
einer möglichen Tat mit Beton als Tatwaffe und Schweigemittel
zugleich. Als gelernter Maurer wusste Arthur B. genau, was dieses
Material kann: Es versiegelt. Es bewahrt. Es schweigt.
Außerdem: Wie Christian Mader von "Österreich findet Euch" in den
Fall hineingezogen wurde - und warum er dem Zeugen Andreas G. von
der ersten Sekunde an glaubte.
Triggerwarnung: Diese Episode enthält Schilderungen von
häuslicher Gewalt, psychischer Kontrolle, dem Verschwinden einer
Person und strukturellem Behördenversagen.
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