#199 Neue Heizungsfreiheit wird zur Kostenfalle

#199 Neue Heizungsfreiheit wird zur Kostenfalle

Zwischen Technologieoffenheit, Klimazielen und langfristigen Kostenrisiken
39 Minuten

Beschreibung

vor 5 Tagen
Die Bundesregierung schafft die 65-Prozent-Regel im
Gebäudeenergiegesetz ab. Öl- und Gasheizungen dürfen künftig wieder
uneingeschränkt eingebaut werden. Der „Heizungskeller wird zur
Privatsache“ - so die politische Botschaft. Doch was bedeutet diese
neue Freiheit konkret für Eigentümer, Vermieter und Mieter? Wird
Heizen tatsächlich günstiger oder entstehen durch steigende
CO₂-Preise, knappe Biomethan-Mengen und unrealistische Erwartungen
an Wasserstoff langfristig höhere Kosten? In dieser Folge
analysieren wir, welche gesetzlichen Änderungen tatsächlich geplant
sind, wie die sogenannte Biotreppe funktionieren soll und ob
ausreichend klimafreundliche Gase verfügbar sind, um die Klimaziele
im Gebäudesektor zu erreichen. Zudem ordnen wir ein, welche
Auswirkungen der europäische Emissionshandel ab 2027 auf fossile
Heizsysteme haben wird und warum die Entscheidung für eine
Gasheizung wirtschaftlich riskanter sein kann, als es auf den
ersten Blick erscheint. Es geht nicht um politische Schlagworte,
sondern um energietechnische Realitäten, Kostenentwicklungen und
Klimaziele. Wer heute eine Heizungsentscheidung trifft, legt die
Kostenstruktur für die kommenden Jahrzehnte fest.

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