"Dieser Drang nach Härte" - Eva von Redecker über den "neuen Faschismus"

"Dieser Drang nach Härte" - Eva von Redecker über den "neuen Faschismus"

27 Minuten

Beschreibung

vor 2 Tagen
Der Rechtsruck ist überall zu spüren, weltweit kommen autoritäre
Kräfte an die Macht - von Ungarn bis Italien, von Argentinien bis
in die USA. Viele sehen eine neue "faschistische" Gefahr
heraufziehen. Doch woran erkennen wir den Faschismus heute, wenn er
uns begegnet? Führt der Vergleich mit der nationalsozialistischen
Vergangenheit in die Irre? Und welche Entwicklungen in der
Gesellschaft begünstigen diesen "Drang nach Härte", der immer öfter
zur Ausgrenzung von Minderheiten oder gar zu körperlichen Angriffen
führt? Diesen Fragen geht die Philosophin Eva von Redecker in ihrem
neuen Buch nach, das am 11. März bei S. Fischer erscheint. Sie
verknüpft die hellsichtigen Überlegungen von Hannah Arendt, Max
Horkheimer und Theodor W. Adorno aus den 1930er bis 1950er Jahren
mit aktuellen Beobachtungen. Und sie entwickelt Kriterien und
Begriffe, um den Faschismus in seiner heutigen Gestalt zu
definieren und erklären. Daraus entwickelt Eva von Redecker auch
Strategien der Gegenwehr. Christoph Scheffer hat mit ihr
gesprochen. (Foto: Sophie Brand)

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