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Episoden
25 Minuten
Eine junge Staatsanwältin wird Opfer eines rassistischen Anschlags, aber ihre eigene Behörde ermittelt nur widerwillig. Die Staatsanwältin stößt auf ungeklärte Fälle und Querverbindungen zwischen Rechtsextremen, Justiz und Polizei. Regisseur Faraz Shariat hat für seinen Thriller viele reale Fälle herangezogen. Ein Gespräch über die Hintergründe des Films und warum er damit auch ein kämpferisches Zeichen setzen will. Foto: Lotta Kilian
30 Minuten
Die Popgeschichte, wie wir sie kennen, ist unvollständig. Tatsächlich haben Frauen seit den 1920er Jahren Musik geprägt, Genres verändert und Kulturgeschichte geschrieben. Doch viele ihrer Beiträge blieben lange unsichtbar. Mit These Girls Forever! erscheint nun der dritte Band der feministischen Anthologie-Reihe von Juliane Streich. In der Sendung sprechen die Herausgeberin und zwei Autorinnen - Angelika Hefner und Katharina Schmidt alias kwittiseeds - über Musiker*innen als Vorbilder, neue Perspektiven auf die Popgeschichte und die Frage, warum feministische Musikgeschichte noch lange nicht auserzählt ist. Von und mit Melanie Aschenbrenner
25 Minuten
Was passiert mit einer Singstimme, wenn Jahrzehnte vergehen? Warum werden manche Töne schwieriger, andere vielleicht erst möglich - und wie viel lässt sich durch Training, Technik oder Erfahrung beeinflussen? Die Sendung hört nach bei Sting, Tori Amos, Billie Holiday, Joni Mitchell, Chrissie Hynde und Robert Plant und fragt, was sich verändert und was über all die Jahre wiedererkennbar bleibt. Dabei geht es nicht nur um den Körper, sondern auch um Lebensweise, Rollenbilder, Studiotechnik und unsere eigene Erinnerung an Musik. Die Stimmen-Medizinerin Veronika Segler und der Musikwissenschaftler Martin Pfleiderer erklären, warum Popstimmen altern - und warum genau diese Veränderungen künstlerisch interessant sein können.
26 Minuten
Gastland der Frankfurter Buchmesse in knapp zwei Monaten ist die Tschechische Republik. Tschechische Literatur ist verbunden mit großen Namen - wie Milan Kundera, Bohumil Hrabal, Josef Skvorecky und nicht zuletzt Vaclav Havel. Auf der Buchmesse wird es auch und vor allem um die Autorinnen und Autoren der Gegenwart gehen: Radka Denemarkova oder Jaroslav Rudis, Dora Kapralova oder Marek Torcik- um nur einige zu nennen. Doch das Bild wäre nicht komplett ohne einen Blick auf die Bedingungen, unter denen Literatur in der Tschechoslowakei in Zeiten der Diktatur entstand - im Nazi-Protektorat und nach der Machtübernahme der Kommunisten. „Samizdat“ - das ist der auch in Tschechien gebräuchliche Begriff für Bücher, Zeitschriften und Flugblätter, die im Untergrund selbst hergestellt und verbreitet wurden. Dem tschechischen „Samizdat“ ist jetzt eine Ausstellung im Museum für Kommunikation in Frankfurt gewidmet. Wir sprechen darüber mit dem Kurator Michal Priban vom Institut für tschechische Literatur bei der Akademie der Wissenschaften in Brünn.
30 Minuten
„Maifliegen“ (auf Englisch „Mayflies“) ist der zuletzt auf Deutsch erschienene Roman des schottischen Schriftstellers und Journalisten Andrew O’Hagan. Vor dem Hintergrund der Thatcher-Ära in Großbritannien zeichnet O’Hagan das zeitlose Porträt euphorischer Jugend. Mit seinen Hauptfiguren Tully und Jimmy taucht er tief ein in die englische Musik- und Indie-Szene der 1980er, mit Bands wie The Smiths, The Fall und Joy Division. 30 Jahre später begegnet man den Freunden von damals wieder, in einer herzzerreißenden Situation. In hr-iNFO Kultur erzählt der mehrfach für den Booker-Preis nominierte O‘Hagan, warum „Maifliegen“ das Buch ist, das für ihn immer noch wächst. Eine Sendung von und mit Melanie Aschenbrenner.
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