Folge 6: Der Händedruck der Spione – Was deine Begrüßung über dich verrät
11 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Woche
Der erste Eindruck ist kein rhetorisches Ereignis. Er ist
ein Regulationsereignis.
In den ersten Sekunden einer Begegnung wirken nonverbale Signale
stärker als Worte. Atemrhythmus, Muskeltonus, Blickstabilität und
Reaktionsgeschwindigkeit prägen, wie wir wahrgenommen werden.
Nervensysteme synchronisieren sich. Wer innerlich stabil ist,
wirkt stabil.
In dieser Folge sprechen wir über:
Die Rolle von Ein- und Ausatmung im autonomen Nervensystem
Sympathikus und Parasympathikus im sozialen Kontakt
Warum reduzierte Reaktivität stärker wirkt als Dominanz
Wie bewusste Selbstregulation deine Präsenz verändert
Weshalb Kommunikation vor dem ersten Wort beginnt
Übung: Atemregulation vor der Begrüßung
Teste diese Abfolge in den nächsten 48 Stunden bewusst:
1. Langsam und kontrolliert ausatmen.
Lass dabei die Schultern minimal sinken und halte einen kurzen
Moment inne.
2. Langsam und ruhig einatmen.
Kein hektischer Atemzug, sondern kontrolliert und gleichmäßig.
3. Vor dem ersten Wort fast vollständig
ausatmen.
Erst dann sprechen oder die Hand geben.
Beobachte danach:
Ist deine Stimme ruhiger?
Bleibt dein Blick stabiler?
Reagierst du weniger impulsiv?
Verändert sich die Dynamik des Gesprächs?
Ziel ist dabei nicht Dominanz, sondern Stabilität durch bewusste
Selbstregulation.
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