Bei Hansa Rostock war Dominik Lanius der Pechvogel: „Ich kam nie richtig an“

Bei Hansa Rostock war Dominik Lanius der Pechvogel: „Ich kam nie richtig an“

53 Minuten

Beschreibung

vor 2 Tagen
In der neuen Folge von „Nachspielzeit“, dem OZ-Podcast rund um
Hansa Rostock, spricht Ex-Spieler Dominik Lanius über seine
schwierige Zeit beim FCH. „Ich kam nie richtig in der Mannschaft
an, weil ich angekommen bin, mich direkt verletzt und immer wieder
lange Zeit gefehlt habe“, hadert der 28-Jährige. Er war in den
vergangenen anderthalb Jahren wohl der größte Pechvogel bei Hansa.
Lanius kam im Sommer 2024 „Hals über Kopf“, wie er sagt, von
Fortuna Köln nach Rostock. Er sollte Herausforderer in der
Innenverteidigung werden. Eine Rolle, mit der er sich anfreunden
konnte, wie er im Gespräch mit den Hosts Ben Brümmer und Tommy
Bastian erzählt. Doch der 1,95 Meter große Abwehrhüne wurde immer
wieder zurückgeworfen. Besonders ein Knie machte ihm Probleme. Im
Podcast-Gespräch klingt es beinahe, als hätte Lanius ein schlechtes
Gewissen, wenn er sagt: „Ich konnte dem Verein nicht viel
zurückgeben.“ Umso mehr sei er dankbar für die Unterstützung, die
er von etlichen Hansa-Fans erfahren habe. „Sie haben mir persönlich
im Ostseestadion oder durch Zuschriften via Instagram viel Zuspruch
gegeben. Das ist nicht selbstverständlich.“ Heute geht es Lanius
wieder gut. Im Januar einigte er sich mit den Rostockern auf ein
vorzeitiges Vertragsende. Nach nur einem Pflichtspiel-Einsatz ging
er einen Schritt zurück, spielt mittlerweile für den 1. FC Bocholt
in der Regionalliga West. Der Neuanfang ist gelungen. Fünf
Begegnungen hat der Verteidiger bereits für seinen neuen Klub
absolviert. „Nach drei schweren Verletzungen wollte ich einfach
wieder auf die Beine kommen. Ich wusste gar nicht mehr, wie sich
das anfühlt, lange auf dem Platz zu stehen und dann auch noch zu
gewinnen.“ Den FC Hansa, seine Fans und viele Freunde, die er in
Rostock gefunden hat, behält Lanius dennoch im Herzen. Seine
Familie und er seien mit einem „weinenden Auge“ zurück in den
Westen gegangen. Gegenüber den OZ-Hosts verrät er, wer ihm in
seinen schwierigsten Stunden besonders geholfen, warum er in Bad
Doberan gewohnt und wie es ihm an der Ostseeküste gefallen hat.
Zudem erzählt der Fußballprofi, warum er den Hut vor Ryan Naderi
zieht und weshalb der Koggenklub für ihn ein „unfassbarer“
Drittligist ist – und bewertet die Aufstiegschancen der Rostocker.
Den Sprung in die 2. Bundesliga hält er auf alle Fälle für möglich.
Nachspielzeit wird päsentiert von
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Musik: Pixabay Cover: imago, Dietmar Lilienthal

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