Wer schützt unsere Daten? - mit Frederick Richter

Wer schützt unsere Daten? - mit Frederick Richter

mit Frederick Richter haben wir über US-amerikanische Einreisebeschränkungen gesprochen, über europäischen Datenwirrwarr und warum wir Datenschutz nicht verteufeln sollten.
57 Minuten

Beschreibung

vor 1 Tag
Warum wird Datenschutz plötzlich wieder politisch? Wieso ist
Deutschland Datenschutz-Weltmeister? Und wie viel Vertrauen dürfen
wir unseren Messengern, Plattformen und Staaten eigentlich noch
entgegenbringen? Seit 2018 gilt die DSGVO. Und immer wieder kommt
es zu Diskussionen um den deutschen sowie europäischen Datenschutz.
Ist er zu streng? Oder doch zu lasch? Wie schafft man die Balance
zwischen Sicherheit und Freiheit? Die Regulierungen stehen oft in
der Kritik. Man denke an die Proteste gegen Chatkontrolle und
Vorratsdatenspeicherung. Allerdings: Wenn Datenschutz
vernachlässigt wird, kann mehr Schaden entstehen, als man denkt. In
den USA bspw. kommt es beim Thema Datenschutz und
Einreisebestimmungen zu Übergriffen, wie wir sie normalerweise in
Autokratien erleben. Auch unser Gast hat düstere Prognosen, wenn er
über die US-amerikanischen Zustände spricht. Frederick Richter ist
nämlich Vorstand der Stiftung Datenschutz. Als Jurist mit
langjähriger Erfahrung in Netzpolitik, im Bundestag und in der
Verbandsarbeit muss er den Datenschutz in allen möglichen Feldern
verteidigen. Denn laut Frederick ist Datenschutz viel mehr als nur
Cookies ablehnen oder ein Bürokratiemonster. Er stärkt unsere
Demokratie. Frederick ordnet für uns ein, was sich aktuell in
Brüssel und Berlin verändert, warum Schadensersatzklagen plötzlich
an Bedeutung gewinnen und weshalb das Image des Datenschutzes
zwischen „Verhinderer“ und Freiheitsgarant schwankt. Außerdem
nehmen wir KI-Trainingsdaten unter die Lupe und wo Bürokratieabbau
doch sinnvoll ist. Wir wünschen euch viel Vergnügen beim Hören!

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