Podcaster
Episoden
14.07.2026
1 Stunde 18 Minuten
Wie „safe" sind digitale Räume (noch) für queere Menschen? Welche künstlerischen Möglichkeiten bieten Plattformen wie Instagram? Und wie geht man dort mit Hass gegen sexuelle Minderheiten um? Queere Sichtbarkeit im Netz war nie so ambivalent wie heute: Noch nie war es so einfach, Erfahrungen zu teilen und Gemeinschaften zu bilden. Und doch sind digitale Räume längst keine Freiräume mehr. Algorithmen entscheiden über Reichweite, Plattformlogiken begünstigen bestimmte Stimmen, und queerfeindliche Hasskampagnen nehmen weltweit zu. Wie gehen queere Menschen und queere Kunst damit um? Und welche Kraft lässt sich trotzdem – oder gerade deshalb – aus diesen Räumen schöpfen? Um diese Fragen zu beantworten haben wir einen Live-Panel-Talk produziert und uns besondere Gäste eingeladen: Künstlerin Agatha Kosobucki, Queer-Influencer Maximilian Pichlmeier und Designwissenschaftler und Autor Felix Kosok. Moderiert wurde das Ganze von Hendrik Menken. Er ist Moderator, Keynote Speaker, Podcast-Host und PR-Manager. Alle bringen ihre eigenen Perspektiven zu und Erfahrungen in Online-Räumen mit und so entstand ein wertvolles Gespräch über Identität, Ausdruck, Wahrnehmung und Existenz. Das Panel am 01.07. war Teil des Programms der queeren Kunstausstellungsreihe „EXISTENCE – Part 1" vom 26.06. bis 05.07.2026 im Kunst & Kultur in den Hamburger Zeisehallen. Die Ausstellungen des queeren Kunst-Kollektivs „The (__) Gallery" zeigen künstlerische Positionen, die queere Existenz erfahrbar machen. Vielen Dank für die Möglichkeit und die Unterstützung durch das The (__) Gallery-Team, unsere Panelist*Innen, Hendrik Menken für die Moderation, Philipp Groth & Jan Schürmann für die technische Unterstützung und natürlich an alle Besucher*Innen vor Ort. Viel Vergnügen beim Hören! Jetzt auch als Video auf Spotify und Youtube verfügbar.
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23.06.2026
52 Minuten
Wieso ist Gründen heute eigentlich so anders als vor 30 Jahren? Was für Herausforderungen gibt es für deutsche Unternehmer*innen, besonders, wenn sie in Künstliche Intelligenz investieren? Und wie wird unser Alltag in 10 Jahren aussehen, wenn sich die Technologie weiterhin entfalten kann? Dank KI kann jeder innerhalb von Tagen oder gar Stunden ein eigenes Business kreieren. Stress wegen Pitches, Business Plänen oder Excel-Tabellen gehören der Vergangenheit an. Und dennoch ist Europa und Deutschland kein relevanter Player im internationalen Rennen um die Künstliche Intelligenz. Woran liegt das? und können wir überhaupt noch etwas dagegen tun? Unser heutiger Gast kennt sich bestens aus mit den Möglichkeiten - und Herausforderungen - von neuen Technologien. Denn er war einer der ersten Gründer in Deutschland, der sich auf Online Games spezialisiert hat. Mit seiner Firma Big Point konnte Heiko Hubertz Anfang der 2000er den damals noch völlig neuen Markt der Browser Games erobern und dominieren. Seitdem hat Heiko etliche Firmen gegründet und wieder erfolgreich verkauft - dabei war er stehts seiner Zeit voraus und investierte in Zukunftstechnologien. Vor Jahren ist er dann auf das Thema KI aufmerksam geworden. Mit seiner Firma Oxolo navigiert er den KI-Hype und erfindet sich und sein Geschäftsmodell stetig neu - denn anders ist der Rasanz der Entwicklung kaum beizukommen. Wir wollten wissen, wie es sich für Heiko anfühlt, ständig neue Themenfelder als Unternehmer zu erschließen. Und wie er eigentlich aus Gründerperspektive mit AI-Act und Überregulierung umgeht. Viel Vergnügen beim Hören! Und als Video auf Spotify und Youtube verfügbar.
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26.05.2026
56 Minuten
Sollten wir US-Tech Konzerne aus europäischen Märkten vertreiben? Brauchen wir Datennutzung statt Datenschutz? Wären flexiblere Lehrpläne an Schulen in Zeiten von KI nicht ein Muss? Letztes Jahr im Februar hatten wir bei „Tech & Trara“ über die Wahlprogramme der Parteien gesprochen und mit Spannung darauf geblickt, was wirklich umgesetzt werden würde und was nur Stimmenfang sein könnte. Mit Armand Zorn haben wir nun einen Ansprechpartner der aktuellen Regierungskoalition gefunden und wollten daher von ihm wissen, wie er auf die Arbeit des letzten Jahres blickt. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD und Abgeordnete aus Frankfurt am Main ist u.a. aktiv im Ausschuss für Digitales und stellt der Bundesregierung mehr als ein Jahr nach der Bundestagswahl ein durchaus positives Arbeitszeugnis aus. Dennoch gibt es noch viele Baustellen, bspw. im Bereich der Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Ressorts. Aber auch ganz grundsätzliche Schwierigkeiten wie einer risikoarmen Mentalität. Wie Armand zur Einführung des Digitalministeriums steht und was sein Appell an junge Menschen ist, die etwas an der aktuellen Politik verändern wollen, hört ihr in dieser Folge. Viel Vergnügen!
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28.04.2026
58 Minuten
Wie genau schützt die USK Jugendliche? Warum ist Gaming das komplexeste Medium von allen? Und welche Risiken sind durch Online Features in Spielen entstanden? Videospiele werden immer komplexer und umfangreicher. Längst reicht es nicht mehr, ein Spiel anhand von Gewaltdarstellungen als jugendgefährdend einzuordnen. Risiken im Datenschutz oder durch ungeprüfte Chats sind mindestens genauso riskant für das Kinderwohl - wenn nicht sogar größer. Ständige Updates und Seasons verändern vor allem Online-Games, immer größer werdende Spiele erschweren vor allem für Eltern, wie schnell man ein Spiel vor dem Kauf einschätzen kann. Um schon vor dem Kauf Indikatoren geben zu können gibt es die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle - kurz USK. Unser heutiger Gast kennt sich bestens mit der Geschichte und den Prozessen der USK aus, denn er war einer der ersten Spieletester und "echten" Gamer, als er 1994 anfing. Mittlerweile ist Marek Brunner Leiter des Prüfverfahrens aller zu kontrollierenden Spiele. Doch an seiner Hingabe zu Videospielen und Jugendschutz hat sich in den letzten 30 Jahren nichts verändert. Wir wollten von Marek unter anderem wissen, wie die USK auf neue Online-Features reagiert, die potenzielle Gefahren für Kinder und Jugendliche mit sich bringen, wie bspw. Grooming oder Pay-to-Win-Modelle. Und wie Spiele scheinbar problematische Möglichkeiten relativieren können. Wie die USK mit erweiterten Informationen zusätzliche Orientierung für Eltern bietet, erfahrt ihr in der neuen Folge Tech & Trara. Viel Vergnügen!
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05.04.2026
1 Stunde 7 Minuten
Was passiert gerade mit kreativer Arbeit? Wie verändert KI Design, Ausbildung und ganze Berufswege? Und warum haben junge Talente plötzlich größere Probleme, überhaupt Fuß zu fassen? KI hat die Maßstäbe in der Kreativbranche nicht nur verändert, sondern komplett umgeworfen. Was früher Jahre dauerte, passiert jetzt in Monaten und Wochen. Es entsteht ein System, das vor allem eines ist: schwer greifbar. Besonders für den Nachwuchs. Denn während die Erwartungen steigen, verschwinden gleichzeitig klassische Einstiegspunkte. Praktika werden seltener, Anforderungen diffuser, und die Frage, was „gute Arbeit“ eigentlich noch ist, wird zunehmend unscharf. Sabine Cole beobachtet diese Entwicklung aus nächster Nähe. Als Professorin für strategische Kommunikation an der HAWK Hildesheim und ehemalige Kreative sieht sie täglich, wie Studierende versuchen, sich in diesem neuen Umfeld zurechtzufinden. Das Problem ist nicht KI allein. Sondern eine Branche, die noch nicht entschieden hat, wie sie mit ihr umgehen will. Gemeinsam mit Tina Kulow und Wolfgang Macht sprechen sie über die letzten Jahre und wie sich seit der Pandemie und dem KI Hype neue Maßstäbe entwickeln, die niemand so recht greifen kann. Und über die Frage, was junge Kreative heute eigentlich noch lernen müssen. Dabei entdecken sie einige Parallelen zu ihrem eigenen Heranwachsen und den Umbrüchen der 80er / 90er Jahren. Am liebsten würden die Drei ihre Fehler von damals bis heute aufschreiben und als Ratgeber vermitteln. Könnten ihre Erfahrungen heute jungen Menschen helfen? wir haben das Gespräch mit Sabine sehr genossen, viel gelernt und auch viel gelacht. Wir hoffen, ihr geht mit einigen Denkanstößen aus der Episode heraus. Viel Vergnügen!
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Über diesen Podcast
Die Netzpiloten lieben und leben Tech & Trara seit 25 Jahren.
Als Pioniere der Digitalen Welten haben sie viel erlebt und vor
allem ein riesiges Netzwerk geknüpft aus Innovator*innen und
leidenschaftlichen Macher*innen. Mit ihnen spricht eine Reihe
sympathischer Host regelmäßig zu allen Themen, die das digitale
Leben so wunderbar aber manchmal auch nicht ganz einfach machen. –
Mit Spaß und Neugier und garantiert ohne Tech-Arroganz!
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