Wie wird der Iran die Mullahs los? Mit Natalie Amiri und Bijan Djir-Sarai
31 Minuten
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vor 1 Tag
Dieses Wochenende hat die Welt verändert: Die USA und Israel
haben den Iran angegriffen und Religionsführer Ali Khamenei
getötet. Was bedeutet das für den Iran, die Region und die
Weltwirtschaft?
In der Nacht hat es weitere Angriffe gegeben. Die libanesische
Hisbollah-Miliz hat Raketen auf Israel geschossen. Zum ersten Mal
hat ein iranischer Angriff eine europäische Militärbasis erreicht
– die britische Militäranlage auf Zypern ist von einer Drohne
getroffen worden.
Der Iran hat Schiffe in der Straße von Hormus angegriffen, durch
die 20 Prozent des weltweiten Öls transportiert werden. An den
Märkten in Asien sind die Rohölpreise gestiegen – zunächst noch
moderat. Die Befürchtung ist groß, dass der Ölpreis auf über 130
Dollar pro Barrel nahezu verdoppelt werden könnte.
Donald Trump hat in einer weiteren Ansprache die Menschen im Iran
aufgefordert, nun die Macht in ihrer Heimat zu übernehmen.
[02:56]
Die Journalistin und frühere Leiterin des Teheraner ARD-Studios,
Natalie Amiri, beschreibt eine gespaltene Stimmung: Jubel der
rund acht Millionen Exil-Iraner steht der Angst der Menschen im
Land gegenüber, das Internet ist weitgehend blockiert. Dabei ist
aus ihrer Sicht nicht ausgemacht, dass das Regime zusammenbricht.
Rivalisierende Gruppen kämpften um die Nachfolge. Aber die
Menschen im Iran seien bereit für einen Umsturz. „Sie sind so
wütend, dass sie eine enorme Kraft und Macht dadurch haben – und
dieser Graben zwischen Regime und Bevölkerung ist so groß und
unüberbrückbar."
[10:11]
Der in Teheran geborene FDP-Politiker Bijan Djir-Sarai sieht eine
echte Jahrhundertchance: „Die Menschen im Iran wollen die
Abschaffung der Islamischen Republik. Eine Reform der Islamischen
Republik ist nicht mehr möglich." Reza Pahlavi, Sohn des 1979
gestürzten Schahs, sei das Gesicht der iranischen Opposition und
bereit, eine Übergangsregierung zu führen. Zur Debatte über die
Rechtmäßigkeit der Angriffe auf den Iran sagt Djir-Sarai klar:
„In der jetzigen Situation eine völkerrechtliche Debatte
anzufangen ist aus meiner Sicht falsch – man sollte jetzt auf der
richtigen Seite der Geschichte stehen, nämlich auf der Seite der
Menschen im Iran."
[19:39]
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