#015 BVEB – Ein Blick auf den Berufsverband der Verfahrensbeistände

#015 BVEB – Ein Blick auf den Berufsverband der Verfahrensbeistände

42 Minuten

Beschreibung

vor 1 Tag

Ein junger Berufsstand zwischen Anspruch und Realität – über
Verantwortung, fehlende Regulierung, politische
Interessenvertretung und die Frage, wer im familiengerichtlichen
Verfahren eigentlich für die Stimme des Kindes sorgt.


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Was Euch in der Folge erwartet:
In dieser Episode sprechen Ann-Marie und Andreas zusammen mit
ihrem Gast Ulrich Ames über den BVEB – den Berufsverband der
Verfahrensbeistände – und ordnen ein, welche Rolle dieser Verband
im familiengerichtlichen System spielt. Wie viele
Verfahrensbeistände gibt es eigentlich? Warum existieren kaum
belastbare Statistiken? Welche Qualitätsstandards braucht ein so
verantwortungsvoller Beruf – und warum ist er bis heute
vergleichsweise unreguliert? Außerdem geht es um die praktische
Arbeit im Verfahren, die Bedeutung des Kindeswillens, die
Diskussion um Neutralität und Parteilichkeit sowie um
strukturelle Herausforderungen wie Vergütung,
Beschleunigungsgrundsatz und internationale Zuständigkeiten.


Inhaltlich geht’s um:


• Die Rolle des BVEB als Interessenvertretung und
Qualitätsinstanz für Verfahrensbeistände.
• Die Frage, wie viele Verfahrensbeistände es in Deutschland
tatsächlich gibt – und warum es dazu keine verlässlichen Zahlen
gibt.
• Ausbildung, Mindeststandards und die Diskussion um Regulierung
oder Registerpflicht.
• Die Vergütung von Verfahrensbeiständen und was 690 Euro in der
Praxis tatsächlich bedeuten.
• Die Bedeutung des Kindeswillens im gerichtlichen Verfahren und
die besondere Stellung bei der Kindesanhörung.
• Neutralität gegenüber den Eltern versus klare Parteilichkeit
für das Kind.
• Hochstrittige Verfahren, mehrere bestellte Verfahrensbeistände
und komplexe Konstellationen.
• Beschwerdeverfahren, Verfahrensdauer, Beschleunigungsgrundsatz
und die Problematik internationaler Sorgerechts- und
Umgangsentscheidungen.
• Die Frage, wie Vertrauen in einen noch jungen Berufsstand
entstehen kann.


Triggerwarnung
Bei Family Matters sprechen wir über Themen aus dem Familienrecht
– und das bedeutet oft: existenzielle Konflikte, emotionale
Ausnahmesituationen und tragische Schicksale. Es geht um Kinder,
Eltern, Trennungen, Gewalt, Verlust und Entscheidungen, die ganze
Leben verändern.
Auch wenn wir zwischendurch mal lachen oder rumwitzeln – manche
Geschichten können wirklich belasten. Bitte hört nur zu, wenn ihr
euch emotional stabil genug fühlt, mit solchen Inhalten
umzugehen. Achtet gut auf euch.


Ihr habt Feedback, Fragen oder selbst etwas erlebt? Dann
schreibt uns an kontakt@family-matters-podcast.de


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Wir freuen uns auf eure Geschichten, Fragen und Gedanken.
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Musik & Technik
Aufgenommen von Johannes Gottschick im Tiny Bay Studio BLN
https://www.tinybaymusic.com
Schnitt und Produktion: Johannes Gottschick
Musik: Jan Köppl-Steiger

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